Sandwichgate: FullFlush legt nach

Luke Schwartz
Luke Schwartz - "Eine Milliarde Vollidioten."

Eiersalat oder Käse-Zwiebel? Spielt alles keine Rolle. Luke Schwartz lebt nach der Devise „Django zahlt heute nicht".

Falls Sie es wirklich wissen müssen: Das Sandwich, das von Luke „_FullFlush1_" Schwartz ohne finanziellen Ausgleich vertilgt wurde und letztlich zu seinem Ausschluss aus dem Grosvenor Casino führte, war mit Räucherlachs belegt.

Allerdings fragte sich Schwartz, der inzwischen für seine Beleidigungen im Chat und sein aggressives Auftreten bekannter ist als für seine Pokerfähigkeiten, warum Sie das überhaupt wissen wollen:

„Es gibt über 40 Seiten in den Foren nur über dieses Sandwich. Offenbar rennt eine Milliarde Vollidioten herum, die mich nicht leiden könne, obwohl sie dafür gar keinen Grund haben. Dafür schreiben sie jetzt den ganzen Tag über mich. Das ist doch lächerlich."

Tatsächlich hatte der entsprechende Thread im 2+2 heute Nachmittag schon über 35.000 Views und 230 Einträge verzeichnet.

Und das alles wegen eines Lachsbrötchens?

„Das sind genau die Typen, die $1 auf ihren Full Tilt Accounts haben und dann an den High Stakes Tischen railen und um Geld betteln", fuhr Schwartz fort. „Ich habe Besseres zu tun als mich darum zu kümmern, was diese geistig Zurückgebliebenen über mich denken, aber ich finde es lustig, dass sie sich so über mich aufregen."

Es stimmt, dass Schwartz sich am Sandwich-Stand während der PokerStars EPT neben dem Turnierareal bedient hat, aber er fühlt sich weiterhin im Recht.

„Ich hatte gerade gegen einen 3-Outer verloren und war damit an Tag 2 ausgeschieden. Ich war sauer. Und dann war da eine ewig lange Schlange an dem Stand. Den Teufel werde ich mich da hinten anstellen."

Luke Schwartz
Wen kümmert ein £5 Sandwich? Die sollten sowieso umsonst sein."

„Die ganzen verdammten Swings, die Beats, die Cooler, die man einstecken muss, bauen sich mit der Zeit auf. Also war ich frustriert, okay, aber deshalb ist das doch kein Verbrechen. Es ist nur ein blödes Sandwich. Ich hatte £30.000 für das High Roller Event und das EPT Main Event bezahlt. Das macht ungefähr £1000 Rake. Wen kümmert ein £5 Sandwich? Die sollten sowieso umsonst sein."

Schwartz hatte kürzlich gegenüber PokerListings erklärt, dass er im The Vic, dem Flaggschiff der Grosvenor Casinos, Hausverbot bekommen hatte, nachdem er sich wegerte, seinen Hut im Casino abzunehmen. Nachdem der Fernsehproduzent und Vermarkter Eddie Hearn für ihn gebürgt hatte, wurde das Hausverbot aufgehoben, damit Schwartz im London Metropole die EPT spielen konnte.

Nun wurde das Hausverbot wieder eingesetzt und Schwartz offiziell von der EPT verwarnt, aber ihn scheint das nicht weiter zu beunruhigen.

„Mir doch egal. Wahrscheinlich lassen sie mich bald wieder rein. Sonst kriegen sie einen Haufen schlechte Presse von mir, dann müssen sie mich wieder reinlassen."

Laut PartyPoker konnte Schwartz' Tisch bei der PartyPoker Open V wegen des Sandwichzwischenfalls erst verspätet beginnen.

Offenbar wurde ihm der Eintritt in das Palm Beach Casino in Mayfair verwehrt. Erst als die Turnierveranstalter versprachen, ihm nicht von der Seite zu weichen und außerdem die Verantwortung für ihn zu übernehmen.

Schwartz gewann seinen Tisch und zieht damit ins Finale am Donnerstag ein, wo auf den Sieger ein $250.000-Scheck wartet.

„Das ist doch alles Quatsch", sagte Schwartz. „ich bin im Finale. Natürlich lassen sie mich spielen. Die haben doch gar keine Wahl. Und ich werden den Tisch aufmischen und gewinnen."

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