Russische Backer beanspruchen „große Anteile“ von Heinz‘ Siegprämie

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Eine russische Website für Staker behauptet, bei Pius Heinz‘ Startgeld stark involviert gewesen zu sein.

Wie groß der Anteil der Russen sein soll, wurde nicht bekanntgegeben, aber Max Katz, einer der Mitglieder der Website, sagte in einem Interview mit Matthew King auf dem Betfair Poker Blog, es seien „große Anteile“ gewesen.

King wörtlich:

„Ich kann die exakte Summe nicht nennen, da ist es mir lieber, wenn die Gerüchteküche brodelt. Wir wollen die genaue Menge geheim halten, aber es handelt sich um einen großen Teil der Siegprämie.“

Neben Heinz will King auch noch Shares von drei weiteren WSOP-Braceletgewinnern gekauft haben, darunter Joe Ebanks und Amir Levahot.

Insgesamt habe man 170 Spieler in 2915 Events unterstützt, sagte King, und dabei über eine Million Dollar investiert.

Die Website mit dem Namen Pokeroff ist eine der größten Pokerseiten in Russland, sie wurde vor sieben Jahren gestartet.

Die Mitglieder veröffentlichen Blogs und Artikel online, außerdem existiert eine private Staking Community, an die sich empfohlene Spieler wenden können, wenn sie Investoren suchen.

Alle Angebote werden auf einer privaten Website veröffentlicht und dann zwischen den Interessierten geteilt.

King erklärt das Prinzip so:

„Wir haben eine Seite, auf der Spieler sich anbieten können … Diese Seite wird nicht beworben, und die Adresse schicken wir nur Spielern, die wir kennen, und die wiederum geben sie nur besonders guten Spielern. Das Ganze funktioniert also auf Basis einer Empfehlung.“

„Irgendwer empfahl Pius Heinz, und er stellte ein Angebot auf die Seite, das sich zunächst nur auf die kleineren Events bezog, also die $1000er und $1500er Events der WSOP. Wir kauften uns ein.“

„Dann kam er bei einem $1500er Event auf Platz sieben oder acht, und danach entschied er, auch größere Shares für den Main Event zu verkaufen. Wir stimmten zu.“

Auf der Seite wurden auch Shares von dem Sieger der PCA Galen Hall, EPT Berlin Gewinner Ben Wilinofsky und EPT London Sieger David Vamplew gehandelt.

Obwohl in Russland das Staking gang und gäbe ist, schauen die Investoren laut Katz gerne über die Grenzen Russlands hinweg.

„Wir unterstützen sogar mehrheitlich nicht-russische Spieler, denn die Ausländer sind oft besser und bieten bessere Konditionen.“

Das komplette Interview finden Sie im Betfair Poker Blog.

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