Rush, bald auch auf PartyPoker

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Nachdem PokerStars die erfolgreiche Idee von Full Tilt Poker aufgegriffen hat, zieht jetzt auch der ehemalige Marktführer PartyPoker mit einer eigenen Variante nach.

Eigentlich ist die Frage nicht, warum die großen Pokerräume jetzt alle mit ihren eigenen Varianten von Rush-Poker auf den Markt kommen, sondern vielmehr warum sie so lange gewartet haben.

Rush Poker hatte sich bei Full Tilt in kürzester Zeit einen signifikanten Marktanteil erobert  und die Rake-Generierung für den Anbieter deutlich beschleunigte.

Ein Grund könnte sein, dass Full Tilt sich das Urheberrecht so umfangreich geschützt hat, dass die Konkurrenz keine Möglichkeit hatte, etwas auf den Markt zu bringen, dass dem Spielprinzip auch nur ähnelt.

Zurzeit haben die Verantwortlichen von Full Tilt allerdings andere Sorgen, und nach Zoom bei PokerStars wartet nun die nächste Variante beim derzeit zweitgrößten Anbieter von Online Poker PartyPoker auf uns.

CEO Jim Ryan erklärte in einem Interview mit CasinoChoice.uk: „Ich kann Ihnen sagen, dass unser Rush Poker kurz vor der Fertigstellung steht und bald erscheinen wird.“ Leider ließ er sich nicht näher darüber aus, welche Zeitspanne das Wort „bald“ beschreibt.

PartyPoker verlor im Jahr 2011 gegenüber 2010 ca. 10% seines Revenues und versucht nun offenbar, wieder ein bisschen mehr Schwung in den Laden zu bringen. Bis Ende 2012 will man die eigene Spielerbasis mit der von bwin zusammenlegen.

Bis vor Kurzem war bwin noch ein Partner des Ongame-Netzwerks gewesen, wurde aber im März für 19,5 Mio. an das Unternehmen ShuffleMaster verkauft.

Zoom- und Rush-Poker sind die Turbo-Version von Online-Poker. Wenn man eine Hand aufgibt, wird man sofort an einen anderen Tisch gesetzt, an dem wiederum sofort eine neue Hand gedealt wird.

Dadurch sinkt die Wartezeit zwischen den Händen auf praktisch null, während die Zahl der gespielten Hände pro Stunde sich vervielfacht. Ideal ist diese Variante daher ebenso für ungeduldige Amateure wie für die so genannten Rakeback-Profis, die ihren Verdienst hauptsächlich aus dem generierten Rake ziehen.

Sowohl Rush- als auch Zoom-Poker schlugen bei den Pokerspielern weltweit sofort ein. Zoom-Poker war auf PokerStars anfangs nur mit Spielgeld möglich, wurde inzwischen auf den Low Stakes mit Echtgeld eingeführt und eroberte sich bereits um die 25% Spielanteile.

Kein Wunder also, dass PartyPoker Handlungsbedarf sieht. Schließlich sind auch Konkurrenten wie Betsson und Betsafe auf dem Sprung zur eigenen, Fast Poker genannten Variante (ein Name, der sich übrigens nur im deutschen lustig anhört).

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