RedBet Open: Andreas Reichel gewinnt nach Deal

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Wien macht seinem Ruf als Pokerhauptstadt Europas derzeit mal wieder alle Ehre. Am vergangenen Wochenende glänzten die RedBet Open im Montesino mit einer sehr hohen Beteiligung, Ende des Monats findet dann die Mega Poker Series statt, bevor im März mit der EPT das absolute Highlight des österreichischen Pokerjahres folgt.

Was sind die RedBet Open?

Bei den RedBet Open handelt es sich um eine schnell wachsende Pokertour, die überall in Europa stattfindet.

Bis vor kurzem war diese noch unter dem Namen HESOP bekannt. Mit moderaten Buy-Ins ist diese Tour für Pros und Hobbyspieler gleichermaßen interessant.

Das Konzept ist ganz einfach: Man wählt schöne, gemütliche Locations und setzt auf kleine Buy-Ins und große garantierte Preispools.

Die Details

Beim Main Event kann man für ein Buy-In von gerade mal €165 um einen attraktiven, garantierten Preispool in Höhe von €50.000 spielen.

Die Struktur ist ebenfalls sehr pasabel, denn 20.000 Chips und 30-minütige Levels lassen genug Zeit zum Taktieren.

Logo RedBetOpen

Deshalb sind die RedBet Open vor allem bei Hobbyspielern und Amateuren äußerst beliebt.

Julian Harich dominiert an Tag 1A

Obwohl der erste Starttag am Donnerstag und somit unter der Woche stattfand, war das Montesino sehr gut gefüllt. 208 Entries sorgten für zufriedene Gesichter bei den Organisatoren.

Als die Uhr gestoppt wurde befanden sich noch 43 Spieler im Turnier. Ganz vorne im Chipcount lag der Lokalmatador Julian Harich.

Ihm gelang an diesem Tag alles und er konnte sich mit 355.000, doch schon refcht deutlich von seinen beiden engsten Verfolgern, dem Slowaken Jaroslav Pipiska (249500) und dem Polen Artur Okor (232.000) absetzen.

Volles Haus an Tag 1B

Am zweiten Tag platzte das Montesino dann aus allen Nähten. 275 Spieler sorgten für ein volles Haus und durch die 35 Re-Entries konnte der garantierte Preispool mit €77.700 am Ende um mehr als 50% übertroffen werden.

Erneut war es mit Bernhard Haider ein Österreicher, der sich mit 258.000 Chips den Tagessieg sicherte.

In der Gesamtwertung ergab sich dadurch nach den beiden Starttagen sogar eine österreichische Doppelführung. Overall Chipleader war weiterhin Julian Harich.

Der Kampf um die bezahlten Plätze

110 Spieler durften an Tag 2 wiederkommen, aber nur 52 Plätze wurden bezahlt. Somit mussten noch mehr als die Hälfte der Akteure mit leeren Händen nach Hause gehen.

Die Bubble platzte schließlich, als Chipleader Artur Okor auf einem Flop von 10-8-3 All-In ging und einen Caller fand, der Damen hielt.

Montesino Wien2
Schauplatz zahlreicher Pokerevents: das Montesino im Gasometer.

Artur hatte nur 8-7 zu bieten, doch eine 7 am River brachte ihm Two Pair und die verbleibenden 52 Spieler hatten schon einmal mindestens €240 sicher.

Bis zum Ende des Tages mussten noch 34 von ihnen ihren Platz räumen und so waren noch 18 Akteure im Rennen um den Sieg.

Das große Finale

Gestern um 14 Uhr ging es dann in den großen Showdown. Es gab auch die Möglichkeit das Ganze live im Internet mitzuverfolgen, denn das Finale wurde per Livestream übertragen.

Es dauerte fast fünf Stunden bis der Finaltisch besetzt war. Vier Polen, drei Österreicher, ein Ungar und ein Slowake hatten es an diesen geschafft. Nachdem mit  Agnieszka Kyoszewska die letzte Frau auf Platz 4 das Turnier verlassen musste, einigten sich die letzten drei auf einen Deal nach Chipcount.

Dadurch sicherte sich der Pole Pawet Mikszto, der zu diesem Zeitpunkt Chipleader war, den größten Anteil am Preispool.

Der Pokal und der offizielle Sieg wurde aber noch ausgespielt. Im Heads-Up standen sich Mariusz Mikoda und der Österreicher Andreas Reichel geganüber.

In der letzten Hand pushte Mariusz mit K-Q all-In und wurde von Andreas mit T-T gecallt.

Das Board 7-5-8-9-5 änderte nichts und so hatten die Österreicher am Ende auch noch Grund zum Jubeln.

Das Endergebnis nach dem Deal:

Platz

Name

Nation

Preisgeld

1

Andreas Reichel

AUT

€ 11.270

2

Mariusz Mikoda

POL

€ 9.520

3

Pawet Mikszto

POL

€ 12.660

4

Agnieszka Kyoszewska

POL

€ 4.750

5

Jozo Lukanovic

AUT

€ 3.420

6

Aleks Grbic

AUT

€ 2.680

7

Zoltan Nagy

HUN

€ 2.310

8

Ivan Caspar

SVK

€ 1.950

9

Artur Okon

POL

€ 1.580

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