Prahlad Friedman gewinnt WPT Legends of Poker

Prahlad Friedman
Legends of Friedman.

Jahrelang hatte man praktisch nichts mehr von dem Online-Highroller gehört, jetzt schlug er im Heads-up November-Nine-Mitglied Kevin Schaffel, der das Pokerjahr seines Lebens erlebt.

279 Spieler hatten an dem auf fünf Tage angesetzten $10k Turnier in Los Angeles teilgenommen. Neben Schaffel war Steven Begleiter, den wir ebenfalls im November am Finaltisch der WSOP wiedersehen werden, unter die Top 10 gekommen. Er schied als Neunter aus.

Im letzten Jahr gelang WSOP-Runnner-up Ivan Demidow das Kunststück, während der Wartezeit auf das Finale den letzten Tisch auch bei der WSOPE zu erreichen. In diesem Jahr ist es Schaffel, der gar nicht recht weiß, wie ihm geschieht:

Kevin Schaffel
Schaffel up and deal!

„Es ist unglaublich ... Ich hatte im Januar den vielleicht schlechtesten Lauf meiner Pokerlaufbahn. Von dem, was jetzt passiert, hätte ich nicht einmal zu träumen gewagt."

Eine Durststrecke, zumindest was Live-Turniere betrifft, musste auch Prahlad Friedman durchstehen. Abgesehen von einem 20. Platz beim WSOP Main Event 2006 - als er vom späteren Sieger Jamie Gold ausgeschaltet wurde - und Platz 64 in diesem Jahr im selben Event war es still geworden um den Braceletträger.

Heute kann man ohne Übertreibung sagen: Er ist wieder da. In der letzten Hand wanderten alle Chips schon vor dem Flop in die Mitte. Schaffel zeigte K-Jo, Friedman A-Qo. Das Board verlief mit T-3-2-4-9 recht unaufgeregt. Für Schaffel bedeutete dieses Ende eine Gewinnsumme von $471.670 und einen kleinen Vorgeschmack dessen, was ihn in drei Monaten in Las Vegas erwartet.

Prahlad Friedman streicht dagegen eine runde Million ein und erntet einen Platz in der illustren Gesellschaft der „Legends of Poker".

 

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