Pot Limit Omaha: Der Combo Draw

Shades

Wenn Poker Krieg auf dem grünen Tisch ist, dann ist der Combo Draw bei PL Omaha eine Massenvernichtungswaffe.

Man kann gar nicht genug betonen, wie essenziell wichtig Draws für Omaha sind. Wenn Sie dieses Spiel erfolgreich spielen wollen, müssen Sie auf die Hände setzen, die potenziell mehrere verschiedene Draws floppen können.

Hände für potenzielle Mehrfach-Draws

Zunächst gilt es, auf die richtigen Hände zu warten.

Daniel Negreanu
Einer der freundlichsten Sipeler auf der Tour.

Vierfach-Connectors

Mit Händen wie 5-6-7-8 haben Sie die größten Chancen, einen Straight Draw zu floppen, bzw. einen Wrap Around Straight Draw. Damit ist ein Draw zu mehreren verschiedenen Straights gemeint.

Suited und double-suited

Wenn zwei Ihrer Karten suited sind, haben Sie gute Chancen, einen Flush Draw zu floppen. Haben Sie je zwei Karten von einer Farbe, verdoppeln sich diese Chancen. Zwei Flush Draws bedeuten 18 Outs zum Flush.

Von allem das Beste

Vierfach-Connectors double-suited sind eine ideale Starthand. Sie müssen mit einer solchen Hand auf dem Flop eine Vielzahl von Draws treffen, damit sie sich lohnen, aber dann haben sie riesiges Potenzial auf die beste Hand.

Double-suited, double-connected Hände können ebenfalls eine starke Waffe sein. Deshalb erhöhen viele Spieler damit pre-Flop. Eine Hand wie 9 T J Q hat hervorragendes Potenzial und ist auch gegen die beste Starthand A-A-K-K double-suited kaum Außenseiter.

Die richtige Flop-Wahl

Natrülich können Sie nicht wirklich wählen, welche Karten auf dem Flop erscheinen, aber Sie können sich aussuchen, welche Flops sie spielen wollen und auf welche Weise. Ein geflopptes Two Pair ist z. B. keine starke Hand, wenn sie kein Redraw-Potenzial hat.

Mit einer Hand wie 9 T J Q versuchen Sie die Nuts zu floppen oder zumindest eine Draw auf die Nuts. Bei dieser Hand wäre das z. B. ein Flop wie J Q 3.

Amnon Filippi
Der Flop muss passen.

Bei einem solchen Flop halten Sie nicht nur Two Pair, sondern auch einen Flush Draw und einen open-ended Straight Draw. Die Chancen stehen gut, dass Sie jetzt bereits die beste Hand halten. Wenn dies nicht der Fall ist, haben Sie immer noch Re-Draws. Ein Spieler mit K-Q kann sein zweites Paar nicht treffen, ohne dass Sie die Straight vervollständigen.

Die einzigen Hände, die Sie nun schlagen, sind ein besserer Flush Draw oder ein Set. Wenn Sie gegen ein Set laufen, müssen Sie also eines Ihrer Outs treffen, um noch zu gewinnen, und zwar ohne dass sich das Board pairt.

Je mehr Draws Sie haben, desto mehr Outs und Blocker halten Sie. Wenn Sie sich auf eine Hand stützen, die nur einen Draw hat, begrenzen Sie Ihre Chancen auf neun Outs.

Sie können die Karten Ihres Gegners nicht sehen. Also müssen Sie rechnerisch davon ausgehen, dass all Ihre Outs noch im Deck sind. Da man bei Omaha doppelt so viele Karten hält wie bei Hold'em, ist es auch doppelt so wahrscheinlich, dass einer Ihrer Gegner eines oder mehrere Ihrer Outs hält.

Eine Hand mit nur neun Outs zu spielen ist bei Omaha Poker eine sichere Methode, um Geld zu verlieren. Sie müssen Ihre Denkweise an Omaha Poker anpassen, und das bedeutet, dass Sie lieber auf Ihre Hand am Turn oder River spielen sollten als auf die, die Sie auf dem Flop treffen.

Spielen Sie vor allem die Draws, und wenn Sie treffen, werden Sie den verdienten Gewinn einfahren.

 

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