PokerStrategy verklagt Pocket Kings auf $1,2 Mio.

gerichtsurteil

Der Groß-Affiliate PokerStrategy.com fordert von der früheren Marketing Firma von Full Tilt Poker eine Nachzahlung von mehr als einer Million US-Dollar.

Die Forderung gründet auf einer Vereinbarung, die zwischen den beiden Firmen getroffen worden war, bevor Full Tilt die Lizenz von der Alderney Gambling Control Commission entzogen wurde. Pocket Kings gehört zu den Tochterunternehmen von Full Tilt Poker. Die in Dublin ansässige Firma war für Marketingstrategien zuständig und gehört zu der Verkaufsmasse, die PokerStars im Rahmen der Übernahme von Full Tilt Poker erworben hat.

Gegenüber eGaming Review erklärte der CEO von PokerStrategy (PS), Dominik Kofert: „Wir haben die Klage erst in dieser Woche eingereicht, um den Verhandlungen zwischen Full Tilt Poker und dem Department of Justice um die Rückzahlungen von Spielergeldern nicht im Wege stehen wollten.“

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Dominik Kofert

Die Ansprüche von PS werden nun zwar an PokerStars gestellt, aber Kofert betonte, dass sich die Forderungen primär an Full Tilt Poker richteten.

Zu Spitzenzeiten vermittelt PS eine fünfstellige Spielerzahl pro Monat an den Pokerraum. PS war damit einer der größten Affiliates, insbesondere in der Zeit, nachdem FTP sich aus dem amerikanischen Markt zurückziehen musste.

In den Monaten nach dem Black Friday verlor Pocket Kings mehr als 180 Mitarbeiter, darunter auch Marketing-Chef Lothar Rentschler, der sich damals mit den Worten „ein überfälliger Schritt in die Richtung“ verabschiedete.

PS ist nicht der einzige frühere Geschäftspartner von FTP, der mit dessen mangelnder Zahlungsmoral zu kämpfen hatte. So brach die walisische Fernsehproduktionsfirma Presentable Productions die Dreharbeiten zu einer von FTP finanzierten Fernsehserie mit dem Titel The Poker Lounge ab, nachdem der Pokeranbieter seinen Zahlungsverpflichtungen nicht nachgekommen war.

Den Originalartikel finden Sie hier bei eGR (kostenpflichtig).

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Rafl 2012-08-09 06:22:24

"Die Ansprüche von PS werden nun zwar an PokerStars gestellt, aber Kofert betonte, dass sich die Forderungen primär an Full Tilt Poker richteten."

Hahaha, ja genau.

AssaufdemFluss 2012-08-09 06:20:35

Man fragt sich, wieso die nicht mit Stars privat reden, sondern sie gleich vor GEricht zerren.