Triple Barrel – Ivey im Fernsehen, Holz im Interview, PokerStars räumt auf

triple b

Die renommierte amerikanische Fernsehsendung 60 Minutes Sports bringt ein ausführliches Feature mit Superstar Phil Ivey, der deutsche WCOOP-Gewinner Fedor Holz will seiner Familie ein Haus kaufen und PokerStars verkleinert seine Poker-Weltkarte – das sind die Themen unserer heutigen Triple Barrel.

1) Phil Ivey im amerikanischen Fernsehen

Das kann spannend werden. Die amerikanische Sportsendung 60 Minutes Sports strahlt kommende Woche ein einstündiges Special über Phil Ivey aus.

Die Filmemacher haben Phil Ivey während der letzten WSOP begleitet und ihm auch einen Besuch in seinem Haus abgestattet.

Außerdem gibt es ein längeres Interview, in dem natürlich auch der Rechtsstreit zwischen dem Poker-Superstar und dem Borgata Casino, das gegen Ivey Klage erhoben hat, thematisiert wird.

Dort hatte Ivey bei Bakkarat-Sessions mit selbst mitgebrachten Karten 9,6 Millionen Dollar gewonnen, die das Casino nun wieder haben will.

Laut Auslegung des Borgata handelte sich dabei um Betrug.

Ivey dagegen pocht darauf, dass das Casino in Atlantic City ihm das Spielen mit eigenen Karten gestattet und daher keinen Grund zur Beschwerde hätte.

Um dieses Thema, aber noch um viel mehr wird es nächste Woche in 60 Minutes Sports gehen.

Ein dreiminütiger Appetithappen zeigt schon einmal, was einen in dem Film erwartet, der am 7. Oktober um 22 Uhr amerikanischer Zeit ausgestrahlt wird.

 

2) WCOOP-Sieger Fedor Holz will seiner Familie ein Haus kaufen

Er ist der große Sieger des Main Event der diesjährigen World Championship of Online Poker (WCOOP) mit einem Gewinn von 1,3 Millionen Dollar UND er ist ein verdammt sympathischer Sportsmann.

Der deutsche Pokerprofi Fedor CrownUpGuy Holz ist gerade einmal 21 Jahre alt und kann schon auf den größten Turniersieg zurückblicken, den es im Onlinepoker gibt.

Doch wie schon in der Vergangenheit, als er eine Charity-Challenge auf PokerStars auslobte und von seiner Mutter von seinen Gewinnen ein Auto spendierte, zeigte sich Holz auch nach diesem sensationellen Triumph von der großzügigen Seite.

Fedor Holz2
WCOOP-Champion Fedor Holz.

In einem langen Interview mit dem Pokerstarsblog antwortete der frischgebackene Champion auf die Frage, was er mit dem gewonnenen Geld anstelle werde, dass er seiner Familie schon immer ein Haus kaufen wollte.

Er sei in einfachen Verhältnissen aufgewachsen und seine größte Motivation sei schon immer gewesen, dies zu realisieren. „Ich kann gar nicht in Worten ausdrücken, was dies für mich so bedeutet“, so Holz.

Der Sieger selbst lebt in Österreich in einer Poker-WG, mit der er direkt nach dem Triumph und einem kurzen Telefonat mit seiner Mutter zum ausgiebigen Siegerfrühstück ging.

Das sei ihr Ritual nach einem großen Sieg, und den Sieg beim Main Event der WCOOP könne man seiner Meinung nach durchaus als solchen bezeichnen.

Zuletzt hatte Holz auch live für Aufsehen gesorgt, als er bei der EPT Barcelona gleich fünfmal im Preisgeld landete und über 140.000 Euro mit nach Hause nehmen konnte. Seine Live-Gewinne von gut $300.000 hat er mit dem Sieg beim Main Event der WCOOP aber pulverisiert.

Und wir sind ganz sicher -  da kommt noch mehr!

3) PokerStars und Full Tilt löschen 30 Länder von der Poker-Landkarte

Seit die Amaya Gaming den Marktführer PokerStars und dessen Anhängsel Full Tilt Poker übernommen hat, hat auch das große Aufräumen begonnen. Nachdem die Verträge mit einigen Vertragsspielern wie Humberto Brenes oder Alex Kravchenko nicht mehr verlängert wurden, erwischte es nun 30 Länder, die nicht mehr am Spielbetrieb teilnehmen können.

Ausgeschlossen wurden sämtliche Spieler folgender Länder: Ägypten, Afghanistan, Bahrain, Bangladesch, Iran, Irak, Libyen, Jordanien, Katar, Kenia, Kuwait, Kuba, Malaysia, Mosambik, Myanmar, Nigeria, Nordkorea, Nord-Zypern,

weltkarte
Wird die Pokerwelt neu aufgeteilt?

Pakistan, Ruanda, Saudi-Arabien, Senegal, Sudan, Syrien, Tansania, Türkei, Jemen, Simbabwe, Vatikanstadt und die Vereinigten Arabischen Emirate.

Während der Ausschluss einiger dieser Staaten mangels Spielerpools kaum Konsequenzen für den Spielbetrieb hat, ist vor allem die Türkei ein durchaus wichtiger Markt.

Dort ist allerdings, wie in den anderen Ländern, das Glücksspiel im Internet verboten, und als Konsequenz vermeidet Amaya mit seinem Rückzug rechtliche Probleme.

Laut Eric Hollreiser von PokerStars werden regelmäßig die Aktivitäten und die Geschäftsrisiken in allen Märkten überprüft und gegebenenfalls darauf mit einem Rückzug reagiert. Die Spieler in den betroffenen Ländern forderte er auf, ihre Gelder abzuheben. 

Bitte füllen Sie die erforderlichen Felder korrekt aus.

Es ist ein Fehler aufgetreten!

Sie müssen drei Minuten warten, bevor sie einen weiteren Kommentar abgeben können.

Noch keine Kommentare