Triple Barrel – PokerStars spendet, Riess redet, MCOP 48

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Spenden Sie für die Philippinen, und PokerStars spendet mit. Ryan Riess kümmert sich wenig um Reaktionen. Viele Stars unter den letzten 48 bei den Master Classics in Amsterdam.

Die Triple Barrel erscheint mehrfach pro Woche auf PokerZeit. Hier finden Sie Nachrichten aus der Pokerwelt in Kürze – manchmal auch aus anderen Welten.

1) Taifun – PokerStars und Pokerspieler spenden gemeinsam

Die Medien werden in diesen Tage bestimmt von der furchtbaren Naturkatastrophe, die über die Philippinen hereingebrochen ist.

Noch immer ist nicht einmal annähernd bekannt, wie groß der Schaden und wie hoch die Zahl der Opfer ist.

Sicher ist aber, dass zahlreiche Hilfsorganisationen auf dem Weg ins Krisengebiet sind und unsere Unterstützung brauchen.

PokerStars hat nun einmal mehr angekündigt, jeden Dollar, den PS-Spieler dem guten Zweck zuführen, zu verdoppeln.

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Helfen leicht gemacht.

Dafür wurden in der Lobby Dummy-Turniere eingerichtet. Registrieren Sie sich, und das Buy-in wird automatisch gespendet.

Die „Buy-ins“ betragen zwischen einem und tausend Dollar. Jeder Dollar hilft!

Sie haben außerdem die Möglichkeit, per Spieler-zu-Spieler-Transfer eine selbstgewählte Summe zu spenden.

Zusätzliche Informationen erhalten Sie auch auf der CARE-Seite von PokerStars.

Sie haben noch keinen Account? Hier können Sie sich bei PokerStars registrieren.

2) Ryan Riess – „Ich denke nicht darüber nach“

Ryan Riess
Lektion gelernt? - Ryan Riess.

Der frisch gebackene Weltmeister hat einen märchenhaften Aufstieg hinter sich.

Er begann im Oktober 2012. Damals hatte er gerade mal $2000 in seiner Bankroll, wurde dann aber Zweiter beim WSOP Circuit Main Event im Horseshoe Casino in Chicago und kassierte dafür $239.063, womit er wiederum seine Teilnahme am WSOP Main Event finanzieren konnte.

„Ehrlich gesagt war ich eine Woche vor der $2000-Bankroll komplett pleite. Ich besaß vielleicht 50 Dollar“, sagte Riess nun in einem Interview.

„Ich respektiere Geld nicht. Ich gebe es aus, als würde es auf den Bäumen wachsen. Ich denke darüber nicht nach, wie die meisten es in meiner Situation tun würden.“

Zu den Gefahren, denen Spieler mit dieser Einstellung ausgesetzt sind, gehören Casinospiele. Und tatsächlich wurde Riess bereits dabei beobachtet, wie er in einer Nacht $30.000 beim Roulette verlor.

Jetzt, sagt der Weltmeister, habe er aber seine Lektion gelernt:

„Ich bin nicht Chino Rheem. Ich werde keine 100.000 Dollar bei Sportwetten verlieren oder 100k-Turniere spielen. Ich bin schlau und spiele 10k-Turniere, höchstens, und vielleicht auch mal ein 25k-Turnier. Ich werde mit dem Geld haushalten, denn es ist schwierig, etwas zu erreichen.“

Hört sich wirklich sparsam an.

3) Schönes Line-up bei den Master Classics

Die Master Classics of Poker in Amsterdam gehören zu den Traditionsevents in Europa.

Entsprechend beliebt ist die Serie, und entsprechend viele und bekannte Namen tauchen im €4000 Main Event auf.

Nach dem dritten Tag sitzen noch 48 Spieler an sechs Tischen, darunter Guiseppe Pantaleo, Thomas Mühlöcker, Nikolai Kramer und Titelverteidiger Ole Schemion, der sogar schon wieder unter den Top 5 des Chipcounts liegt.

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Häppchen und Schnittchen im Amsterdamer Casino.

Die Hoffnungen der Holländer liegen natürlich auf Michiel Brummelhuis, der ebenfalls noch dabei ist und auf Platz zehn des Chipcounts liegt.

Chancen auf den Titel in ihrem Heimturnier haben auch noch Paul Berende, Noah Boeken, Pascal Vos und Rob Hollink.

Etwas dagegen haben z. B. November Niner Eoghan O’Dea, Bryn Kenney, Dermot Blain, Andrew Chen und Chipleader Charlie Combes.

Insgesamt hatten 246 Spieler den Main Event begonnen, der Sieger kassiert über €300.000. Hier finden Sie übrigens einen Live-Stream.

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