Pokerstars EPT Kopenhagen

ept kopenhagen deutsche spieler
Die deutschen Spieler Sebastion Ruthenberg und Niki Jedlicka neben einander. Foto: Michael Berkholz

EPT in Kopenhagen scheint nicht das beste Pflaster für deutschsprachige Spieler zu sein.

Insgesamt waren 20 Spieler aus Deutschland und Österreich in Kopenhagen. Doch genauso wie die meisten der internationalen Pokerprofis, war auch schnell für die deutschen das Ende der Fahnenstange erreicht.

Markus Lehmann - einziger deutscher WPT-Sieger - verlor 9k in einer Hand, als er mit Königen spielte und sein Gegner auf dem River einen Gutshot traf. Danach war Short Stack Spiel angesagt und dann kam das baldige Exit. Offenbar aber nicht allzu tragisch für Markus, weil er für Freitag bereits zu Hause eine Runde organisiert hat und da hätte ein EPT Gewinn hier zeitlich sowieso nicht gut gepasst.

Full Tilt Pro Niki Jedlicka saß den ganzen Tag links von Pokerstars Pro Sebastian Ruthenberg. Dieser war allerdings noch vor Niki draußen. Und obwohl Niki mit Gips am linken Arm spielte, wegen seiner Verletzung, die er sich vor den Aussie Millions zugezogen hatte, nahmen die Gegner keine Rücksicht. Am Nachmittag des ersten Tages war für ihn Feierabend.

Auch Katja Thater verabschiedete sich recht früh vom Turnier, da ihre guten Hände meist gegen Monster liefen. Am Ende schied sich klassisch mit Assen aus, als sie auf dem Turn all-in ging und von KQ auf dem K high board gecallt wurde. Eine zweiter König auf dem River war ihr Turnierende.

Markus Golser hielt dagegen sehr lange durch - zumindest im Vergleich zur deutschen Konkurrenz aus dem Profilager. Er beendete den ersten Tag mit knapp 55k Chips und war insgesamt nach den beiden Starttagen auf Platz 13. Doch diese Glückszahl half ihm wenig weiter. Er verlor am Tag 2 schnell die Hälfte seiner Chips als er mit 99 am Turn ein Set traf, doch lief er gegen ein Set Asse des Gegners. Ein Coinflip kurze Zeit später mit AJs gegen 99 beendete auch sein Turnier.

Doch ganz so negativ war es generell nicht für die Deutschen. Einer schaffte es sogar ins Geld und bekam auch noch als erster seinen Gewinn: Haward Speer beendete das Turnier auf Platz 40, der erste Rang der Geld bekommt. Knapp 13.000 US$ nahm er mit nach Hause.

Gewonnen hat übrigens nach einem unglaublich langweiligen Heads-Up Match ein US-Amerikaner namens Tim Vance. Gut 1,2 Millionen US$ muss er jetzt über den Atlantik transportieren.

 

 

Bitte füllen Sie die erforderlichen Felder korrekt aus.

Es ist ein Fehler aufgetreten!

Sie müssen drei Minuten warten, bevor sie einen weiteren Kommentar abgeben können.

Noch keine Kommentare