King und Taubenschuss triumphieren bei der Poker EM

Lasell King
Lasell King.

Die 24. Poker EM ging am vergangenen Wochenende mit den zwei absoluten Highlights zu Ende. Beim €3000 No-Limit Hold’em gab es einen deutschen Sieg, während der Europameistertitel nach Österreich ging.

Lassell King ist der King im No-Limit Hold’em

Das €3000 No-Limit Hold’em ist der eigentliche Höhepunkt im Rahmen der Poker EM. Dementsprechend hochkarätig war dieses Turnier auch besetzt.

Neben den Stars aus dem deutschprachigen Raum wie Ole Schemion, Martin Finger, Ismael Bojang, Erich Kollmann und Stefan Rapp, traten auch internationale Größen wie Steve O’Dwyer, Alex Dovzhenko, Eoghan O’Dea und Mihai Manole zu diesem Turnier an.

Der erste Tag endete dennoch mit einer österreichischen Doppelführung. Benjamin Spiehs dominierte von Beginn an und konnte sich mit 225.425 Chips schon etwas vom restlichen Feld absetzen, auf Platz 2 folgte Stefan Rapp mit 169.000 Chips.

Die Late Registration war noch bis zum Start von Tag 2 möglich und vier Spieler machten davon Gebrauch. Somit kam man am Ende auf 117 Entries und der Preispool war mit beachtlichen €306.774 gefüllt.

Baden sterreich

Es sollte ein guter Tag für unsere Vertreter werden, denn Gereon Sowa übernahm mit 591.000 Chips die Führung. Auch Martin Finger und Stani konnten ordentlich Chips sammeln, sodass am Ende des Tages drei Deutsche unter den ersten Vier lagen.

27 Spieler hatten es in den dritten Tag geschafft . An diesem sollte es zunächst um die 13 bezahlten Plätze und später um die Besetzung am Final Table gehen. Auf einem Flop von K 3 K wanderten die Chips von Vlado Banicevic und Josef Bartloz in die Mitte.

Letzterer war short, drehte Jacks um, doch das sollte knapp nicht reichen, denn Banicevic hielt Queens. Turn und River änderten nichts und die verbleibenden 13 Spieler hatten schon mindestens €6440 sicher.

In der Folgezeit spielte Duc Ha Nguyen groß auf und ging als Chipleader in den Finaltag. Mit Marco Liesy, Martin Finger und Lasell King hatten auch wir noch drei heiße Eisen im Feuer.

Das große Finale begann nicht nach Plan, da Marco Liesy als Erster auf Platz 9 für €8440 den Tisch verlassen musste. Danach wendete sich das Blatt und die letzten beiden Deutschen Lasell King und Martin Finger spielten ganz groß auf.

Sie standen sich letztendlich auch im Heads-Up gegenüber und so war der deutsche Sieg schon unter Dach und Fach. Martin war klarer Chipleader, aber Lasell dominierte von Anfang an und übernahm schlussendlich auch die Führung.

In der entscheidenden Hand pushte Martin mit A T und Lasell callte sofort mit A Q. Das Board  von Q A 3 Q 7 brachte Lasell sogar noch das Full House und seinen ersten großen Sieg.

Das Endergebnis:

Platz

Name

Nation

Preisgeld

1

Lasell King

D

€ 92.035

2

Martin Finger

D

€ 55.220

3

Iker Akpinar

TUR

€ 36.815

4

Vlado Banicevic

MNE

€ 27.150

5

Josip Simunic

AUT

€ 20.400

6

Duc Ha Nguyen

VNM

€ 15.954

7

Gerald Brandlmayer

AUT

€ 13.800

8

Thomas Brauner

AUT

€ 10.740

9

Marco Liesy

D

€ 8.440

 

Thomas Taubenschuss ist Poker Europameister

Der Europameistertitel wurde in diesem Jahr zum ersten Mal in einem Mixed Game bestehend aus No-Limit Hold’em, Pot-Limit Omaha und Seven Card Stud ausgespielt.

Thomas Taubenschuss1
Thomas Taubenschuss.

Der Titel war mit €50.000 dotiert, und dafür hatten sich die ersten drei der vier großen Turniere plus die Bubble Boys und elf weitere Spieler über die Best Overall Wertung qualifiziert.

Nur drei Plätze wurden bezahlt und Eoghan O’Dea, Gabor Gyarmati und Thomas Taubenschuss kamen ins Geld. Nachdem O’Dea auf Platz 3 die Segel streichen musste, standen Gyarmati und Taubenschuss im Finale.

Die Entscheidung fiel als Gabor mit Pocket 10s All-In ging und Thomas mit K J callte. Die Doorcard war sofort ein König und machte Thomas Taubenschuss zum neuen Europameister.

Das Ergebnis des Championship Events:

Platz

Name

Nation

Preisgeld

1

Thomas Taubenschuss

AUT

€ 30.000

2

Gabor Gyarmati

HU

€ 15.000

3

Eoghan O'Dea

IRL

€ 5.000

 

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