Triple Barrel – Lykov, Pesonen, Neuville und die Spirit of Poker Awards

Battle of Malta Trophy

In den nächsten Tagen warden wir die Ergebnisse der Wahlen für die Spirit of Poker Awards veröffentlichen. Drei der heißesten Kandidaten haben sich bereits dazu geäußert.

Es ist das erste Mal, dass PokerListings Preise verleiht. Anlass ist nicht nur der zweite Battle of Malta, sondern auch der zehnte Geburtstag, den unsere Nachrichtenseite in diesem Jahr feiert.

Die PokerListings Spirit of Poker Awards sind mit internationalen Preisen nicht vergleichbar. Sie sind eine Anerkennung von Spielern für Spieler.

1) Max Lykov – überrascht

Einer der Spieler, die sich gegen Ende der Wahlphase ganz weit vorne in der Tabelle befanden, war Max Lykov aus Russland.

Lykov ist von seiner Nominierung so beeindruckt, dass er sich darüber sogar im Blog von PokerStars ausließ.

Maxim Lykov
Maxim Lykov.

In seinem neuesten Eintrag denkt Lykov daran zurück, wer ihn überhaupt dazu inspiriert hat, in die PokerSzene einzusteigen.

Ich schätze, wie bei so vielen anderen war es Phill Ivey, der mich inspirierte.

Vor fünf Jahren war er ganz oben in der Weltspitze angelangt. Er spielte in einer eigenen Liga.

Ich kann mich an keine Spieler erinnern, die mein Spiel besonders stark verbessert haben, aber Phil Ivey war einfach der größte, als meine Karriere begann.

Heute möchte Lykov gerne selbst eine Inspiration sein, vor allem für seine Landsleute, von denen er glaubt, dass sie im Schnitt noch nicht so stark sind wie die Amerikaner anderen Europäer.

Außerdem trägt er sich mit dem Gedanken, neben Poker ein zweites Standbein aufzubauen.

2)  Lauri Pesonen – selbstlos

Lauri Pesonen gehört zu den aufstrebenden Spielern, denen eine große Zukunft vorhergesagt wird.

Allein in diesem Jahr hat der junge finne bereits rund $140.000 erspielt. Dabei gehört er nicht zu denen, die viele Shares verkaufen. Den Großteil der Gewinne konnte er somit behalten.

pesonen lacay
Lauri Pesonen (links).

Pesonen war eine Zeitlang selbst wohnhaft in Malta und freut sich darauf, seiner alten Wahlheimat mal wieder einen Besuch abzustatten.

Sein Favorit in der Kategorie „Spieler der Zukunft“ wäre er allerdings nicht selbst gewesen.

Meine Stimme würde zweifellos an Ole Schemion gehen, obwohl ich große Sympathien für Joni Jouhkimainen und Paul Berende hege.

In Malta werde ich ein paar alte Freunde treffen, mit meiner Freundin in meinem Lieblingsclub Hugo’s essen und dann mal sehen, ob es ein paar Cash Games mit höheren Einsätzen gibt.

Für Pesonen ist der Battle of Malta gleichzeitig der Auftakt zu einem heißen Herbst.

Es folgen mit der EPT in London und der WSOPE sowie WPT in Paris gleich drei Hochkaräter der Turniersaison.

3) Pierre Neuville – feurig

Zu den bekanntesten und bemerkenswertesten Spielern Europas gehört Pierre Neuville.

Das sehen offenbar auch die Leser von PokerZeit so, denn der Belgier gehört zu den Spielern, die besonders viele Stimmen in der Kategorie „Dauerbrenner des Jahres“ für Spieler über 50 sammeln konnte.

Neuville ist ein eindrucksvolles Beispiel dafür, wie lange man den Spaß am Spiel behalten kann. Ist er schon eine lebende Legende?

Ich sehe die Nominierung als Bestätigung für mich. Ich habe immer noch den Kampfgeist eines jungen Spielers!

Pierre Neuville
Pierre Neuville beim BOM 2012.

Als Legende lasse ich mich ungern bezeichnen, das hört sich so nach Vergangenheit an. Ich hätte auch nichts dagegen gehabt, in der Rubrik „Spieler der Zukunft“ nominiert zu werden (grinst).

Trotzdem gefällt mir die Idee hinter diesem Preis. Dass es um Spieler geht, die schon langedabei, aber immer noch gut sind. Jeder der Nominierten hätte den Preis verdient.

In den anderen beiden Kategorien tippe ich auf Daniel Negreanu, der wahrscheinlich der einflussreichste Spieler überhaupt ist, und auf Paul Berende.

Negreanu ist nicht nur erfolgreich, sondern hat auch eine klare Einstellung, und Berende ist ein Gentleman am Tisch, immer freundlich, aber ein harter Gegner. Wäre schön, wenn alle Spieler so wären.

Die Preisverleihung findet während des zweiten Battle of Malta (26.-29. Sept.) statt.

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