Phil Hellmuth: „Ich war zu überheblich und wollte die Milliardäre bluffen”

Phil Hellmuth

Phil Hellmuth tritt regelmäßig in privaten High Stakes Partien gegen milliardenschwere Geschäftsleute an. Hellmuth sagt wer glaubt, dass das leicht verdientes Geld ist, der täuscht sich. Außerdem verrät er uns im Interview, warum er beim Big One for One Drop 2014 nicht dabei war.

Hellmuth plaudert aus dem Nähkästchen 

„Die Leute gegen die ich in der Bay Area spiele sind absolute Genies. Nicht umsonst leiten sie einige der mächtigsten Firmen der Welt,” sagte Hellmuth unseren amerikanischen Kollegen von PokerListings.com in Las Vegas.

Phil bezeichnet sich selbst als besten Freund des ehemaligen Vizechefs von Facebook Chamath Palihapitiya und ist auch eng mit dem Besitzer der Sacremento Kings Vivek Ranadive befreundet.

Chamath Palihapitiya
Der ehemalige Vizepräsident von Facebook Chamath Palihapitiya spielt ebenfalls in der High Stakes Partie.

„Die sind so gerissen”, sagt Hellmuth. „Ich spiele seit drei Jahren in dieser privaten Runde und bin alles in allem im Verlust. Kann das selbst nicht glauben, nachdem ich in Hold’em mein ganzes Leben lang dominiert habe.”

„Allerdings ist es meine eigene Schuld. Ich war zu überheblich und dachte ich kann die Milliardäre blufffen. Inzwischen weiß ich, dass man das lieber nicht tun sollte. Im Januar wurde die Partie nochmal deutlich höher und ich habe einiges wieder zurückgewonnen.”

Einige von ihnen haben Hellmuth auch für das Big One for One Drop 2014, bei dem es eine große Kontroverse um Daniel Colman gab, mit dem Buy-In von einer Million Dollar gestacked.

 

 

Warum Phil Hellmuth das Big One for One Drop nicht gespielt hat

Bei der ersten Ausgabe des Big One for One Drop im Jahre 2012 wurde Hellmuth Vierter für 2,64 Millionen Dollar.

In diesem Jahr war er nicht dabei und er sagte uns warum: „Ich wollte dieses Turnier eigentlich spielen, aber ich habe mich nicht intensiv genug um das Geld gekümmert. Kurz vor Beginn dachte ich ich hätte die Million zusammen, doch dann ließ mich ein Backer, der Shares im Wert von $130.000 kaufen wollte, hängen und ich konnte nicht spielen. Das wird mir nie wieder passieren.“

Hellmuth sagt, dass Vivek Ranadivé und Janet Jones Gretzky ebenfalls Interesse signalisiert haben: „Rückblickend hätte ich einfach einen von ihnen anrufen sollen.” 

Das gesamte Phil Hellmuth Interview könnt ihr euch hier anschauen:

 

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