Petition zur Abschaffung der WSOP-Gebühren online

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WSOP-Bracelet

Vom 31. Mai bis zum 14. Juni 2016 läuft die alljährliche WSOP, das größte Pokerspektakel, das die Welt zu bieten hat. Jetzt hat der Pokerspieler und Investment-Banker David Bass eine Petition auf den Weg gebracht, die die Abschaffung der Gebühren beim Main Event fordert, zusätzlich sollen die Einnahmen aus der TV-Vermarktung in den Preispool fließen.

Dreiste Forderung oder berechtigter Änderungswunsch?

Eine freche Forderung, der Initiator der Online-Petition, begründet sie in seinem Blog wie folgt:

“Unsere Forderung ist, dass ein Teil des Geldes, das die ESPN der WSOP für die Übertragungsrechte zahlt und weitere Nebeneinnahmen zum Preispool hinzugefügt werden."

"Die WSOP darf grundsätzlich keinen Rake für TV-Turniere verlangen."

"In jedem anderen TV-Sportevent bekommen die Spieler einen Teil der TV-Einnahmen und der Preispool ist selbstverständlich gesponsert – und nicht von den Spielern bezahlt."

So war es beim Main Event 2015

2015 hatten beim WSOP-Main-Event 6.420 Spieler mitgemacht, der Preispool kletterte auf 60.348.000 Dollar.

Jeder Spieler zahlte 600 Dollar Rake bzw. Gebühr, unterm Strich  Einnahmen in Höhe von über 3,85 Millionen Dollar für Caesars Entertainment - allein aus dem Main Event.

600 Dollar Rake sind eine Menge Geld, insofern muss man Bass fast Recht geben.

Die Forderung, den Preispool komplett aus Sponsorengeldern zu finanzieren, klingt aber übertrieben. Beim Poker setzen die Spieler per Definition Geld ein, um Geld zu gewinnen. Deswegen sind die Preispools in der Regel höher als in anderen Disziplinen.

Trotzdem kann die Petition ein sinnvoller Denkanstoß sein, der die Veranstalter – zumindest ansatzweise – dazu bringt, ihre Gebührenpolitik zu überdenken.

>> Online-Petition zur Abschaffung der WSOP-Gebühren

>> Vollständiger Terminplan der WSOP 2016

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