PCA Main Event macht drei Millionäre

panka mcdonald headsup

Es war haarscharf. Nur Dominik Panka aus Polen musste Mike McDonald sich beugen. Damit bleibt es beim „Fluch des zweiten Titels“.

Über 16 Stunden Finale, davon drei Stunden heads-up machten den PCA-Spieltag zu einem der längsten der EPT-Geschichte.

Und tatsächlich sah es lange so aus, als könnte Mike McDonald aus Kanada der erste Spieler werden, der nach über 90 EPTs einen zweiten Titel gewinnen kann.

Im Jahr 2008 hatte McDonald die EPT in Dortmund gewonnen. Damals war er erst 18 Jahre alt. Heute gab es eine Situation, in der die Sensation hätte Wahrheit werden können.

McDonald hatte Panka bei einem All-in gecovert, und das Turnierleben des Polen hing am seidenen Faden.

Stattdessen gewann Panka dieses und auch das größte All-in. Der Wind drehte sich, und Panka konnte das Duell letztlich für sich entscheiden.

Das Duell dauerte bis 5.00 Uhr morgens Ortszeit. Dann wurde der Traum für Panka war. Er gewann den Titel und 1,4 Millionen Dollar.

Dominik Panka
Dominik Panka.

„Unglaublich“, staunte der erschöpfte, aber faire Gewinner. „Ich bin sehr glücklich. Wäre ich früher ausgeschieden, hätte ich Mike die Daumen gedrückt.“

Baron, McDonald und Panka gewinnen siebenstellig

Schon bis der erste Spieler ausschied, vergingen mehrere Stunden. Fabian Ortiz aus Argentinien war der Unglückliche.

Es folgten Pascal Lefrancois, Shyam Srinivasan, Daniel Gamez und schließlich auch der anfängliche Chipleader Madis Muur aus Estland.

Baron, McDonald und Panka setzten sich danach zusammen, um einen Deal zu diskutieren.

Das Preisgeld wurde gemäß ICM verteilt, mit $100.000 zusätzlich für den späteren Sieger.

Das bedeutete für alle drei Gewinnsummen von über einer Million, wobei Baron dank des größeren Stacks am Ende mehr für Platz drei bekam als McDonald als Runner-up.

Baron schied mit einem all-in mit K-Q aus. Panka bezahlte mit A-9 in Pik und floppte den Nut Flush.

Damit blieben nur noch McDonald und Panka übrig. Und keiner wollte sich geschlagen geben. Stundenlang.

Erst als McDonald so viele Chips verloren hatte, dass er sich genötigt sah, mit 7-4 all-in zu gehen, war das Ende gekommen.

Panka bezahlte nach einiger Überlegung mit A-2. Auf dem Flop traf Panka die 2, auf dem Turn erschien eine 7, doch der River brachte das rettende Ass, das den Event endgültig besiegelte.

Payouts am Finaltisch:

  • 1. Dominik Panka, $1.423.096
  • 2. Mike McDonald, $1.064.865
  • 3. Isaac Baron, $1.207.599
  • 4. Madis Muur, $581.040
  • 5. Daniel Gamez, $447.
  • 6. Shyam Srinivasan, $328.020
  • 7. Pascal Lefrancois, $242.020
  • 8. Fabian Ortiz, $173.220

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