PCA 2015 – Christoph Vogelsang im Pech, Steve O’Dwyer gewinnt

Steve O'Dwyer gewann das $100k Super High Roller für 1,9 Millionen Dollar

Die erste wichtige Entscheidung bei der PCA 2015 ist gefallen. Vergangene Nacht wurde das glänzend besetzte $100.000 Super-Highroller-Turnier entschieden, bei dem mit Christoph Vogelsang auch noch ein Deutscher mitmischte. Der in London lebende Highroller hatte viel Pech und musste den Sieg am Ende leider dem Iren Steve O’Dwyer überlassen. Neben dem Finale der Super-Highroller gab es noch einen anderen Höhepunkt – Der Beginn des Main Events mit Tag 1A.

Vogelsang holt auf und stürzt jäh ab

Mit sieben Spielern ging es ins Finale der Super-Highroller, bei dem es allein für den Sieger über $1,8 Millionen zu gewinnen gab.

Überlegen in Führung lag der Kanadier Sorel Mizzi, aber unsere deutsche Hoffnung Christoph Vogelsang hatte mit rund 30BB noch alle Chancen.

Zunächst lief es auch gut für ihn, nachdem Andrew Robl bereits ausgeschieden war. Mit 99 nahm er den Kanadier Sam Greenwood vom Tisch, der All-In gegangen war und seine 66 nicht verbessern konnte. Wenig später war Vogelsang sogar auf dem Sprung zur Chiplead, doch dann wurde Roger Sippl zu seiner Nemesis.

Christoph Vogelsang hat es ebenfalls ins Finale des $100k Super High Roller geschafft!
Christoph Vogelsang spielte stark, doch das Glück war leider nicht auf seiner Seite.

Auf einem Board mit 5 4 2 hatte Vogelsang mit Q T den Flush gefloppt und landete schließlich gegen Sippls A K im All-In. Der Deutsche war klarer Favorit, doch schon der K auf dem Turn bedeutete, dass er sich statt in Führung zu liegen wieder im hinteren Feld einreihen musste.

Und nur wenige Hände später nahm der amerikanische Multimillionär Vogelsang sogar ganz aus dem Turnier. Dieses Mal ging schon vor dem Flop alles in die Mitte und es kam mit T T für Vogelsang gegen Sippls A Q zum klassischen Coinflip. Bis zum River hielt die Hand des Deutschen, doch dann brachte die Q eines der sechs Outs für seinen Gegner und er musste sich als Fünfter mit einem Preisgeld von rund $500.000 begnügen. 

Sippl erst im Heads-Up von O’Dwyer gestoppt

Der Siegeszug des reichen Geschäftsmanns Roger Sippl hielt weiter an, sodass er nach dem Ausscheiden von Sorel Mizzi und Bryn Kenney sogar im Heads-Up landete.

HU
Das Heads-Up des PCA $100k Super High Roller zwischen Steve O’Dwyer und Roger Sippl.

Sein Gegner hieß Steve O’Dwyer, und es ging nicht nur um den Turniersieg, sondern auch um einen Preisgeldunterschied von mehr als $500.000.

Am Ende setzte sich allerdings die größere Erfahrung des Profis durch, der in der letzten Hand des Turniers sein ganzes Können zeigte. Auf einem River mit Q 8 8 2 3 ging Sippl All-In, worauf O’Dwyer in langes Nachdenken verfiel. Am Ende callte er mit A T und behielt gegen J T Recht.

Steve O’Dwyer ist also der erste große Sieger des Jahres und darf sich über fast $1,9 Millionen Preisgeld freuen.

Endstand $100.000 Super-Highroller PCA 2015:

1.

 Steve O’Dwyer (USA)

$1.872.580

2.

 Roger Sippl (USA)

$1.344.420

3.

 Bryn Kenney (USA)

$873.880

4.

 Sorel Mizzi (Kanada)

$659.400

5.

 Christoph Vogelsang (Deutschland)

$512.160

6.

 Sam Greenwood (Kanada)

$396.920

7.

 Andrew Robl (USA)

$313.700

8.

Scott Seiver (USA)

$243.280

9.

Jake Schindler (USA)

$185.660

Auftakt zum Main Event

Mit einer passablen Beteiligung von 220 Spielern ging gestern auch der erste Starttag des Main Event über die Bühne.

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Onlinelegende Alex "Kanu7" Millar führt nach Tag 1A des PCA Main Event.

Vor allem das parallel ausgetragene Main Event der LAPT Bahamas absorbierte viele Spieler, die erst heute bei der PCA ins Geschehen eingreifen werden. Eine Teilnehmerzahl von über 1.000 ist also weiterhin keinesfalls illusorisch.

Einen absoluten Traumtag erwischte der englische Highroller Alex Kanu7 Millar, der das Feld in Grund und Boden rannte und mit 169.100 Chips klar in Führung liegt. Einzig Schritt halten konnte Dani Stern, der sich mit 145.200 auf dem zweiten Rang einreihte.

Auch einige Deutsche waren am Start, am besten schlug sich Niklas Hambitzer, der 75.500 Chips eintütete. Ebenfalls noch gut dabei sind Ole Schemion mit 74.300 und der Österreicher Thomas Mühlöcker mit 69.900.

130 Spieler erreichten Tag 2, doch kommen heute sicher noch dreimal so viele hinzu.

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