PCA 2012 Main Event – Triumph für John Dibella

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Der unbekannte New Yorker Day Trader setzte sich im Main Event der PCA durch und kassiert $1,775 Mio. Im Atlantis Resort auf den Bahamas kam es zu einem spannenden Finaltisch.

Mit 43 Jahren war Dibella der bei Weitem älteste Spieler am Tisch und ein klarer Außenseiter. Trotzdem konnte ihn keiner der Jungprofis ins Wanken bringen. Dibella holte sich alle Chips der insgesamt über 1000 Spieler.

Sein ROI stieg zusätzlich in die Höhe, weil Dibella sich in einem $1000 Satellite qualifiziert hatte.

Zweitplatzierte und dank des Heads-up-Deals um $1,5 Mio. reicher ist Kyle „KJulius“ Julius, der mehrfach schon wie der sichere Sieger ausgesehen hatte.

Bei noch drei Spielern wendet sich das Blatt

Dibella musste mehrmals von der Göttin Fortuna geschützt werden, um nicht viel früher auszuscheiden. Dreihändig kam es dann zu einem mächtigen Pot, der das Spielgeschehen entscheidend beeinflusste.

Der inzwischen als Shortstack spielende Faraz Jaka eröffnete mit 625.000 und einem Paar Sechsen. Dibella hielt ein Paar Siebenen und erhöhte auf 1,8 Mio. Kyle Julius nahm seine Karten auf, erblickte ungläubig ein Paar Asse und entschied sich zum Flat-Call.

Jaka roch den Braten sofort und ließ seine Hand los. Heads-up ging es auf den Flop.

Sie ahnen es bereits: Dibella traf die Sechs, check-callte eine Bet von 1,1 Mio. auf dem Flop und check-raiste auf dem Turn, der ihm schon das Full House gebracht hatte. Julius ging all-in, und Dibella hatte plötzlich einen riesigen Chiplead.

Jakas letzte Hand

Er hatte das Turnier geprägt wie kein Anderer und war tagelang Chipleader. Am Finaltisch ging es für Jaka auf und ab, aber mehr ab, und am Ende standen für ihn $755.000.

Wie es sich für Jaka gehört, schob er nach einem Raise-Duell gegen Julius einen Stack von ca. 11 Mio. Chips ohne Not mit K-J pre-Flop in die Tischmitte. Julius hielt einen ähnlich großen Stack und A-K.

Jaka blieb mit weniger als zwei Millionen zurück und schied kurz danach aus.

Eine Million Dollar für Kanada

Xuan Liu war die erste Frau, die jemals den Finaltisch der PCA erreicht hat. Sie galt vor dem Tag als eine der Favoriten, musste sich aber mit dem vierten Platz zufrieden geben und erhielt $600.000.

Mark Drover, Student aus Neufundland, war schon bei nur noch drei Big Blinds, kam aber noch einmal zurück und konnte am Ende Platz 5 verbuchen.

Sechster wurde Anthony Gregg, der damit der erste Spieler überhaupt ist, der zweimal am Final Table der PCA saß. Vor drei Jahren verlor Gregg erst im Heads-up.

Mit David Bernstein erreichte ein weiterer Kanadier den Finaltisch. Er wurde Siebter. Eine Überraschung war das frühe Ausscheiden des erfahrenen holländischen Profis Ruben Visser, der als Viertplatzierter in Chips eigentlich gute Chancen auf einen Podestplatz hatte, aber als erster gehen musste.

Payouts am Finaltisch:

1. John Dibella - $1.775.000
2. Kyle Julius - $1.500.000
3. Faraz Jaka - $755.000
4. Xuan Liu - $600.000
5. Mark Drover - $468.000
6. Anthony Gregg - $364.000
7. David Bernstein - $260.000
8. Ruben Visser - $156.400

Der Tross zieht nun weiter in südwestlicher Richtung. Die Aussie Millions haben bereits begonnen, und das größte Poker-Festival der südlichen Hemisphäre wird auch in diesem Jahr wieder eine Menge Stars anziehen.

Tony z. B. ist schon da.

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