Seiver schlägt Cates im Kampf um den Titel der Premier League

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Premier League Gewinner Scott Seiver.

Das Finale war eine rein amerikanische Angelegenheit. Im Heads-up der Premier League V gewann Scott Seiver $500.000. Patrik Antonius war der beste Europäer.

Am Ende stand ein dramatischer all-in Coin Flip, der auf dem River eine überraschende Wendung fand. Seiver konnte sich damit nach Siegen bei WSOP und WPT einen weiteren internationalen Titel sichern.

Es war ein klasse besetzter Finaltisch. Unter den Spielern waren z. B. Tom Dwan, Patrik Antonius, Tony G. und Dauerbrenner Sam Trickett.

Insgesamt waren bei der fünften Ausgabe der Premier League 16 Spieler am Start, von denen die Mehrheit schon viele Auftritte im Fernsehen hatte. Mit Matthew Frankland hatte außerdem ein Online-Qualifikant die Chance auf den ganz großen Auftritt. Frankland hatte sich seinen Platz auzf PartyPoker erspielt.

Das Buy-in für dieses Ausnahmeturnier betrug $125.000, Sponsor PartyPoker gab noch einmal $200.000 dazu.

Als die acht Finalisten antraten, war es tatsächlich der Qualifikant, der den Chiplead innehatte. Der Engländer, der sich über ein $700 Satellite qualifiziert hatte, konnte aber keine weiteren Akzente setzten und schied früh aus.

Noch früher, nämlich als ersten, erwischte es aber Sam Trickett.

Tricketts Tragödie

Sam Trickett hat in den letzten Jahren die Pokerszene gewaltig aufgemischt und $6,3 Mio. an Turnierprämien erspielt. Dafür hat er gerade mal vier Jahre gebraucht. In Wien lief im Finale für ihn allerdings nichts mehr zusammen.

Erst verlor er einen großen Pot mit A K gegen Pocket Asse von Patrik Antonius, und kurz danach musste er gegen Tony G. einen weiteren Pot abgeben.

Daniel Cates
Daniel Cates.

Trickett hatte mit Pocket Damen gegen Tony G. die bessere Hand und traf sogar eine weitere Dame auf dem Turn. Mit zwei Overcards auf dem Board (Tony G. hielt A-T) entschloss sich Trickett auf dem River dennoch zu einem Fold, spielte danach shortstacked weiter und schied kurze Zeit später aus.

Der nächste, der seinen Platz räumen musste, war Tom Dwan. Dwan schob seine Chips mit K-6 in die Mitte, aber Seiver roch den Braten und bezahlte mit Pocket Siebenen.

Mit noch fünf Spielern am Tisch wurde die Partie zunehmend dramatisch. Patrik Antonius und Tony G. schieden kurz nacheinander aus. Tony G. hatte dabei Pech, denn er hatte mit A-K seine Chips mit der besseren Hand in die Mitte gebracht. Cates hielt A-Q, traf aber eine Dame auf dem Board und gewann.

Antonius konnte sich den vierten Platz sichern, schied dann aber mit A-9 gegen die Pocket Damen von Phil Laak aus. Trotzdem reichte es auch für ihn nicht bis ins Heads-up, das Daniel Cates und Scott Seiver vorbehalten blieb.

Das Finale

Dabei war Laak auf einen guten Weg, den Cates hatte seine K-8 mit einem Pre-Flop All-in deutlich überspielt. Laak hielt mit A-T dagegen, aber ein König auf dem Turn entschied gegen die bessere Hand.

Dieselbe Hand bedeutete dann auch das Ausscheiden von Phil Laak. Mit 4-2 stellte er all-in, Seivers A-T gewann die Hand und leitete damit das finale Duell ein.

Die beiden hielten zu Beginn fast gleich große Chipstacks, aber es war Seiver, der die ersten Hände gewann. Er erarbeitete sich einen 2:1-Chiplead, bevor es zum All-in kam.

In dieser Hand hielt Cates Pocket Siebenen und lag damit knapp gegen K-Q von Seiver vorn. Die Siebenen hielten bis zum River, aber dort fiel ein König, und damit hatte Sevier das Turnier gewonnen.

In Wien geht es nun weiter mit der WPT und dem Big Game. PokerZeit berichtet täglich von den aktuellen Geschehnissen.

Unten sehen Sie das Siegerinterview mit Scott Seiver und Mike Sexton (englisch).

Endergebnis der PartyPoker Premier League V:

1. Scott Seiver - $500.000
2. Daniel Cates - $300.000
3. Phil Laak - $175.000
4. Patrik Antonius - $125.000
5. Tony G. - $100.000
6. Tom Dwan - $80.000
7. Matthew Frankland - $65.000
8. Sam Trickett - $55.000

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