Dan Shak gewinnt PartyPoker Premier League – Deutsche enttäuschen

dan shak premier league
Dan Shak.

Bereits zum sechsten Mal wurde in der vergangenen Woche die PartyPoker Premier League ausgetragen, und einmal mehr gelang es dem ausrichtenden Sponsor, ein hervorragend besetztes Feld zusammenzustellen.

So schwer es werden dürfte, noch bessere Spieler an den Tisch zu bekommen, so verbesserungsfähig ist allerdings die Öffentlichkeitsarbeit von PartyPoker bei diesem tollen Event.

Das fängt zum einen damit an, dass der Modus einigermaßen kompliziert und recht schwer nachvollziehbar ist, auf den Seiten von PartyPoker aber nicht erklärt wird, und auch die Berichterstattung an sich wird einem solch starken Turnier einfach nicht gerecht, da selbst auf den hauseigenen Seiten eigentlich nur das Finale angemessen gewürdigt wird.

Dan Shak heißt der Sieger

Wie auch immer, nach sieben Tagen gibt es einen Sieger, der 450.000 Dollar mit nach Hause nehmen konnte und der Dan Shak heißt.

Schon in den Vorrunden zeigte sich der Amerikaner, der sich vor einiger Zeit dem Team IveyPoker angeschlossen hat, voll auf der Höhe und erreichte recht mühelos das Finale der letzten acht Spieler.

Dort ließ er sich dann von nichts und niemandem aufhalten und verwies Sam Trickett und Antonio Esfandiari auf die Plätze 2 und 3.

Das Heads-Up gegen Trickett verlief zwar lange ausgeglichen, doch dann traf Trickett die, wie er hinterher meinte, „langwierigste Entscheidung beim Poker seines Lebens“ und lag falsch.

Auf einem Board mit 2 8 A 10 7 callte der Brite mit Two Pair Shaks All-In, musste sich aber anschließend den Flush in Herz zeigen lassen. Danach hatte Trickett nur noch wenige Chips und die Sache war vorentschieden.

Tony G. verpasst Finale, die beiden Deutschen auch

Sam Trickett
Unterlegen im Heads-up - Sam Trickett.

Gar nicht ins Finale war Tony G. gekommen. Der Bad Boy schaffte in seiner Vorrunden-Gruppe zwar zunächst ein tolles Comeback, doch dann scheiterte er im Playoff für den letzten Finalplatz an Jennifer Tilly und musste Schmährufe aus der gesamten Pokerszene über sich ergehen lassen.

Ebenfalls nicht im Finale dabei waren zwei der drei Deutschen, die in London antraten. Bei Marvin Rettenmaier ging ausgerechnet der letzte Heat komplett in die Hose, womit er das Finale letztlich recht klar verpasste, während Igor Kurganov nie so recht mitmischen konnte und mit der niedrigsten Punktzahl aller Teilnehmer ziemlich sang- und klanglos rausflog.

Tobias Reinkemeier bester Deutscher

Einziger Deutscher im Finale war somit Tobias Reinkemeier, der sich in der Vorrunde mit der größten Punktzahl aller Spieler in eine glänzende Ausgangsposition gebracht hatte, dann aber mit Platz 6 vorlieb nehmen musste.

Nach wechselndem Schlachtenglück geriet Reinkemeier mit Top Pair an Jonathan Duhamel, der zum Pech des Deutschen eine Straight gefloppt hatte und diesen aus dem Turnier nahm. So musste sich Reinkemeier mit 70.000 Dollar begnügen und die ganz großen Preisgelder anderen überlassen.

Endstand der PartyPoker Premier League VI:

1

Dan Shak

$450.000

2

Sam Trickett

$200.000

3

Antonio Esfandiari

$150.000

4

Jonathan Duhamel

$125.000

5

Daniel Cates

$100.000

6

Tobias Reinkemeier

$70.000

7

Jennifer Tilly

$60.000

8

Talal Shakerchi

$45.000

 

Bitte füllen Sie die erforderlichen Felder korrekt aus.

Es ist ein Fehler aufgetreten!

Sie müssen drei Minuten warten, bevor sie einen weiteren Kommentar abgeben können.

Noch keine Kommentare