Deutscher Sieg bei der OPoker Trophy in Wien

OPokerTrophySiegerfoto

Vom 15. bis 19. Juni fand im Wiener Montesino zum zweiten Mal die OPoker Trophy statt. Dabei ging es um einen garantierten Preispool von €66.000.

 

Bei der OPoker Trophy handelt es sich um ein äußerst interessantes Format. Für ein vergleichsweise kleines Buy-In in Höhe von €65 hat man die Chance auf ein großes Preisgeld. Es gibt drei Starttage (Heats) und erlaubt sind jeweils ein Rebuy und ein Add-on à €50.

Gestartet wurde mit 3.000 Chips, für das Rebuy gab es ebenfalls 3.000 und für das Add-on 6.000 Chips. Die Heats waren auf maximal 400 Spieler beschränkt. In jedem Heat wurden 12 Levels gespielt, und die verbleibenden Spieler waren mit ihrem Stack automatisch für das Finale am Samstag qualifiziert. Außerdem war es möglich, an mehreren Starttagen sein Glück zu versuchen, wobei der beste Chipcount für das Finale zählte. Darüber hinaus durften alle Spieler, die sich in den ersten beiden Heats am Mittwoch und Donnerstag nicht für das Finale qualifizieren konnten, umsonst am letzten Heat teilnehmen.

Der Startschuss fiel also bereits am vergangenen Mittwoch. 170 Spieler fanden sich an den Tischen ein. Am Ende war es der Vater von Shootingstar Manuel Blaschke, Ronald Zapantis, der mit 153.600 die meisten Chips eintüten durfte.

Am Donnerstag konnte die Teilnehmerzahl noch einmal leicht gesteigert werden, denn 189 Spieler aus 14 Ländern gingen an den Start. Zum Schluss war der Österreicher Patrick Gorecki klarer Chipleader mit 176.200 Chips.

Der letzte Starttag war mit Abstand der stärkste, 246 Spieler strömten ins Montesino. Darunter waren allerdings 57, die es an den ersten beiden Tagen nicht ins Finale geschafft hatten und den Heat kostenlos spielen durften. Dennoch wurde der garantierte Preispool durch den starken Zuspruch am Freitag knapp übertroffen und so lagen insgesamt €66.850 im Pot. Dieses Mal war es der Deutsche Siegfried Jelitto, der mit 172.200 die meisten Chips einsammeln konnte. In der Gesamtwertung reichte das allerdings nur für Platz zwei. Nach den drei Starttagen lag der Österreicher Patrick Gorecki mit 176.200 in Führung, gefolgt von Siegfried Jelitto (2./172.200) und Shin Hyun Uk (3./159.500).

So ging es dann auch ins Finale am Samstag. 95 Spieler waren noch im Rennen und Ziel war es, auf den Final Table herunterzuspielen. Es dauerte einige Zeit, bis die letzten neun Spieler gefunden waren. Schließlich durften fünf Österreicher, drei Deutsche und ein Pole Platz nehmen. Zu diesem Zeitpunkt befand sich der Österreicher Harald Heigl an der Spitze des Chipcounts.

Gestern stand dann die Entscheidung an und eigentlich hieß das große Duell Deutschland gegen Österreich. Dem Polen Michal Krajewski gelang es jedoch in diesen Zweikampf einzugreifen, und er sicherte sich am Ende Platz drei. Im Heads-Up konnte sich Markus Biskup schlussendlich gegen Harald Heigl durchsetzen und dafür sorgen, dass der Sieg nach Deutschland ging.

Endergebnis:

Platz

Name

Preisgeld

1

Markus Biskup

€ 13.370

2

Harald Heigl

€ 7.810

3

Michal Krajewski

€ 5.100

4

Scotty Crenshaw

€ 3.600

5

Nazike Tokal

€ 2.700

6

Michael Licker

€ 2.100

7

Nikolay Iankov

€ 1.800

8

Jens Strunzy

€ 1.500

9

Amir Cizmic

€ 1.200

- Lars Liedtke

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