Pokeranbieter verbünden sich mit Casinos

las vegas nachts
Möglichkeiten für geschäftliche Verbindungen gibt es noch genügend in Las Vegas.

Gestern PokerStars, heute 888, morgen Full Tilt. Was steckt hinter der plötzlichen Welle strategischer Partnerschaften?

Erst in der letzten Woche gab PokerStars bekannt, ab sofort vertraglich mit den Wynn Resorts zusammenzuarbeiten. Der Zweck dieser Partnerschaft besteht darin, den amerikanischen Markt bedienen zu können, sobald die Branche gesetzlich reguliert ist. Bis dahin kann es ein paar Monate, aber auch noch Jahre dauern. Damit hat die Konkurrenz jede Menge Zeit zu reagieren.

Der erste, der das tat, war Konkurrent 888. Die in London ansässige Firma ging vor einigen Tagen offiziell mit Caesars Entertainment zusammen, besser bekannt unter dem früheren Namen Harrah’s Entertainment. Ein kluger Schachzug, denn Caesars ist noch immer Besitzer und Veranstalter der World Series of Poker (WSOP).

Es ist unwahrscheinlich. Dass sich der zweitgrößte Anbieter am Markt - Full Tilt – diese Entwicklung untätig ansieht. Ein Anzeichen für Aktivitäten hinter den Kulissen könnte der Onyx Cup mit seinen Extrem Buy-ins sein. Eine Turnierserie, die Startgelder zwischen $100k und $300k pro Turnier verlangt, braucht natürlich ein passendes Ambiente. Der erste Event ist für Anfang Mai angesetzt. Er wird direkt vor der WPT Championship ausgetragen, die im Bellagio in Las Vegas stattfindet.

Das Startgeld beträgt $100k, aber der Austragungsort wurde noch nicht bekanntgegeben. Eine Geschäftsverbindung z. B. mit Station Casinos könnte Casinos wie das Red Rock, die Green Valley Ranch, Palace Station, Boulder Station, Santa Fe Station, Texas Station oder Sunset Station in das Rampenlicht rücken. Insgesamt besitzt Station Casinos 18 Einrichtungen in Las Vegas.

Drei der sechs Onyx-Events sind für Las Vegas angesetzt. Nach dem Turnier am 11./12. Mai wird es ein weiteres am 7./8. Juli geben, den ersten beiden Starttagen des WSOP Main Events. Danach zieht die Serie nach Asien und Europa, bevor es im Dezember wieder in Las Vegas zum großen Finale mit $250.000 Buy-in kommt.

Derzeit liegen dem Repräsentantenhaus der USA mehrere Eingaben zur Regulierung von Online-Gaming vor. Es ist allerdings schwer vorstellbar, dass sie vom Finanzausschuss des Hauses gebilligt werden, da diesem der Republikaner und erklärte Gegner von Online-Gaming Spencer Bacchus vorsteht.

 

Holen Sie sich alle Nachrichten in Echtzeit auf Ihren Computer. Ob Poker, Sport oder Politik, mit der PokerZeit Toolbar haben Sie alle Meldungen auf einen Blick. Ganz einfach zu installieren.

Bitte füllen Sie die erforderlichen Felder korrekt aus.

Es ist ein Fehler aufgetreten!

Sie müssen drei Minuten warten, bevor sie einen weiteren Kommentar abgeben können.

Noch keine Kommentare