Neues Statement seitens Absolute Poker

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In weniger als einer Woche hat der Absolute Poker Skandal die Pokerwelt im Sturm erobert. Hier erfahren Sie die neuesten Nachrichten zum Pokerskandal.

Jeden Tag kommen neue Details ans Licht und sogar die pokerfremde Presse hat sich der Geschichte angenommen. Absolute Poker rückt mehr und mehr von seinem bisherigen Standpunkt ab, zeigt sich auf einmal bemüht die Sache komplett aufzuklären.

Diejenigen, die die Geschichte mitverfolgt haben, wissen das Potripper, von dem manche sagen, er sei der ehemalige Geschäftsführer von AP, AJ Green, beschuldigt wurde, in einem High Stakes Turnier betrogen zu haben. Besonders verdächtig machte er sich durch sein Spiel am River, wo ihm jeder Call oder Raise den Gewinn der Hand bescherte.

Nun hat Peter Norton, früherer Chef von Mohawk Territory of Kahnawake und Besitzer von Tokwiro Enterprises ENRG, eine Firma, die 100% der Anteile an Absolute Poker hält, ein Statement zu besagtem Fall veröffentlicht.

Der erste Absatz lautet wie folgt:

Wie viele unsere Spieler wissen, gab es eine Sicherheitslücke in unserem System, die illegalen Zugang zu Spieler-Informationen ermöglichte und in unfairem Spiel resultierte. Ich schreibe Ihnen heute, um ihnen mitzuteilen, was wir bisher herausgefunden haben, Missverständnisse aus dem Weg zu räumen und Ihnen AP's Engagement hinsichtlich der Spieler-Sicherheit zu verdeutlichen. Ich bin mir sicher, dass dieser Brief nicht all ihre Fragen beantworten wird, genau so wenig wird er die erhitzten Diskussionen, die diesen Fall betreffen, beenden können. Momentan ist es unsere Absicht, sie alles wissen zu lassen, was wir preisgeben können und ihnen zu versichern, dass wir weiterhin alles dafür geben, sie bestmöglichst zu informieren, während die Ermittlungen weiterlaufen.

Norton meint außerdem, dass sie keine Details veröffentlichen können, allerdings deuten die bisherigen Ergebnisse darauf hin, dass tatsächlich Unregelmäßigkeiten aufgetreten sind. Laut Norton sieht es so aus, als ob ein hochrangiger, zuverlässiger Berater AP's ein Verfahren benutzt hat, dass es ihm in der Tat erlaubte die Hole-Cards anderer Spieler zu sehen.

„Wir betrachten diesen Vorfall als ein entsetzliches und unentschuldbares Vergehen," so Norton.

Er hat außerdem zugegeben, dass AP nicht gerade vorbildlich auf die Situation reagiert hat und kündigte Veränderungen innerhalb des Unternehmens an.

Zunächst werden alle Spieler, die an eben jenem Turnier, das Potripper gewann, teilgenommen haben ihren Buy-in erstattet kriegen. Wahrscheinlich werden weitere Entschädigungen folgen, über die Norton jedoch nicht im Detail sprechen wollte.

Der Fall wird nach wie vor untersucht, sowohl von AP selbst, als auch von der Khahnawake Gaming Commission. Hauptziel der Untersuchungen ist es herauszufinden, ob der beschuldigte Berater, der anschließend entlassen wurde, alleine oder zusammen mit anderen gearbeitet hat.

Pokerlistings.de wird bei Neuigkeiten weiter berichten.

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