National Heads-Up Championship: Matches ausgelost!

The Money Shot
Das Finale 2008: Chris Ferguson gegen Andy Bloch.

Die Erstrundenbegegnungen der 2009 NHUC sind komplett. Den Anfang machen heute Johnny Chan und Eli Elezra. Titelverteidiger Chris Ferguson gibt sich im Interview skeptisch. Immerhin sind 12 WSOP Main Event Champions am Start.

Er ist in den letzten vier Jahren dreimal im Finale der NBC National Heads-Up Championship gewesen, aber trotzdem glaubt Chris „Jesus" Ferguson nicht so recht an einen weiteren Erfolg. „Es sind sehr viele gute Spieler dabei", gibt sich Ferguson im Interview nachdenklich. „Ich mag das Turnier aber trotzdem. Es ist einfach ein toller Event."

Sieht man sich das 64-köpfige Teilnehmerfeld mit Phil Ivey, Phil Hellmuth, Daniel Negreanu, dem Vorjahresfinalisten Andy Bloch und so ziemlich jedem großen Namen in der Pokerwelt genauer an, kann man Fergusons vorsichtige Einstellung allerdings nachvollziehen.

Letztes Jahr schlug sich Ferguson allerdings durch ein ähnlich starkes Feld, besiegte Ivey im Halbfinale und traf dann im Finale auf Andy Bloch.

Die beiden Team Full Tilt Mitglieder gewannen zunächst je einen Durchgang, sodass ein drittes Match die Entscheidung bringen musste. In der entscheidenden Hand hielt Fergusons Overpair gegen Blochs Top Pair mit Flush Draw stand und brachte ihm damit den Sieg.

Mit Schauspielern wie Brad Garrett und Don Cheadle sowie Sportlern wie Baseballprofi Orel Hershiser scheinen die schwächeren Gegner bereits ausgemacht. Allerdings sollte man diese Spieler nicht unterschätzen. Hershiser erreichte im letzten Jahr immerhin das Viertelfinale, und Cheadle schaltete gleich in der ersten Runde Phil Ivey aus.

Gus Hansen
Spitzenbegegnung zum Auftakt: Gus Hansen...

David Benyamine
gegen David Benyamine.

„Heads-up ist etwas Besonderes", erläutert Chris Ferguson. „Man muss fast jede Hand spielen und den Gegner sehr genau beobachten, um sich auf ihn einstellen zu können."

Neben Ferguson und Hellmuth sind noch zehn weitere Gewinner des WSOP Main Events am Start. Dazu kommen Online-Phänomene wie Texas Hold'em Spezialist Tom „durrrr" Dwan und Ilari „Ziigmund" Sahamies und Altmeister wie Barry Greenstein und Erik Seidel. Haben wir Gus Hansen schon erwähnt? Jedenfalls genug Gründe für Ferguson, um sich Sorgen zu machen.

„Das Problem ist kein bestimmter Spieler hier", erläutert er. „Das Problem ist, dass du sechs von ihnen schlagen musst, um zu gewinnen."

Ferguson ist nicht nur der Sohn eines Professors an der UCLA, sondern erwarb dort selbst einen Doktortitel der Computerwissenschaft. Bedenkt man seine Erfolge bei diesem Turnier, muss man ihn natürlich weiterhin zum Favoritenkreis zählen.

Auf den Gewinner warten schlappe $500.000,-.

Und so sehen die Erstrundenbegegnungen aus:

Gruppe Kreuz

CheadlePham
WasickaJoy
TillyIvey
BrunsonRousso
KhanNguyen
ForrestHershiser
NegreanuMoneymaker
MatusowMinieri
Gruppe PikKaplanFerguson
JuandaHachem
SahamiesG. Smith
CollinsGrospellier
IshbiaYanowski
SextionHellmuth
GriffinDwan
GreensteinGines
Gruppe HerzChanElezra
LindgrenLederer
J.C. TranD. Williams
GoldFischman
SeidelJ. Phan
YangGowen
CunninghamFarha
BlochEastgate
Gruppe KaroK. TranEsfandiari
RaymerHarman
YehLaak
SelbstFlack
BenyamineHansen
SeedLittle
C. BrwonChorny
GarrettDuke

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