Overlay bei der Montesino Series of Poker

Finaltisch MSOP
Die Finalteilnehmer.

Vom 5.-8. Sept. fand die Premiere der Montesino Series of Poker statt. €70.000 Preispool, 25.000 Chips und 40-minütige Levels klangen sehr vielversprechend, reichten aber am Ende nicht, um den garantierten Preispool zu erreichen.

Viel Poker für wenig Geld

Das Montesino steht für Innovation und lässt sich immer wieder etwas Neues für seine Gäste einfallen. Letztes Beispiel dafür ist die Idee, eine eigene Turnierserie ins Leben zu rufen: die Montesino Series of Poker (MSOP).

Ziel war es, den Teilnehmern eine sehr gut spielbare Struktur zu einem humanen Preis zu bieten und das ist auch gelungen.

Für ein Buy-In von €330 gab es 25.000 Chips, 40-minütige Levels und einen großzügigen garantierten Preispool von €70.000.

Schwacher Tag 1A

Das Konzept der MSOP war gut durchdacht, und den Verantwortlichen war die Enttäuschung ins Gesicht geschrieben, als sich am ersten Starttag nur 76 Spieler einkauften.

Als die Uhr gestoppt wurde, waren noch 25 Spieler im Turnier und der Österreicher Wolfgang Wessin stapelte mit 164.700 die meisten Chips vor sich.

Auf den Plätzen folgten der Ungar Istvan Rosta (160.200) und der Österreicher Sebastian Amerer (158.600).

MSOP Logo

Starkes Feld an Tag 1B

Nach dem schwachen ersten Tag ruhten die Hoffnungen der Veranstalter auf dem zweiten Starttag. Der Druck war enorm, denn es mussten mehr als 150 Spieler den Weg ins Montesino finden, um das drohende Overlay zu verhindern.

Das gelang am Ende nicht ganz, denn nach 99 Entries stand fest, dass es bei mehr als €15.000 Overlay um die garantierten €70.000 gehen würde.

Einer der Gründe war mit Sicherheit, dass mit der EPT Barcelona und dem Poker Pionier Special im King’s zeitgleich zwei große Turniere stattfanden.

Das Feld war am zweiten Tag deutlich stärker besetzt und man sah so bekannte Gesichter wie Fritz Hensler, Florian Schleps, Pavel Chalupka oder Andrej Bogdanov. Dominiert wurde der Tag aber von einem unserer Vertreter.

Ferenc Riech samelte unglaubliche 241.400 Chips ein und übernahm damit auch ganz klar die Führung in der Gesamtwertung.

Fritz Hensler übernimmt an Tag 2

65 Spieler waren nach den beiden Starttagen noch im Rennen und Ziel des Tages war es auf die 19 bezahlten Plätze herunterzuspielen.

Unglücklicher Bubble Boy wurde schließlich der Chipleader von Tag 2, Fritz Hensler, nachdem er einen Coinflip mit Pocket Jacks gegen Ass-König von Fritz Hensler verlor.

Grundschober Siegerbild MSOP
Sieger nach Deal - Jürgen Grundschober.

Letzterer war nach der Hand auch klarer Chipleader und ging in Führung liegend ins große Finale am Sonntag.

Österreichischer Dreifachsieg

18 Spieler durften gestern Nachmittag zurückkommen, um den Sieg und die Prämie von €17.890   unter sich auszumachen.

Zwar schaffte es Fritz Hensler an den Final Table, musste diesen aber auch als Erster für ein Preisgeld von €2260 wieder verlassen. Die letzten Vier einigten sich dann schnell auf einen Deal und ließen nur noch €4000 im Pot.

Im Heads-Up standen sich Jürgen Grundschober und Jakob Hessing gegenüber. Es war ein sehr spannendes Duell und lange Zeit gingen die Chips hin und her.

Zur entscheidenden Hand kam es auf einem Flop von K Q T. Jakob drehte J 8 für den Straight Flush Draw um und Jürgen war mit 7 6 weit hinten. Der Turn brachte aber eine 7 und Jürgen Grundschuber den Sieg.

Das Endergebnis nach dem Deal:

Platz

Name

Nation

Preisgeld

1

Jürgen Grundschober

AUT

€ 12.940

2

Jakob Hessing

AUT

€ 10.290

3

Jonathan Amerer

AUT

€ 8.280

4

Joscha Anzinger

GER

€ 9.450

5

Josef Steinböck

AUT

€ 3.720

6

Pavel Chalupka

SVK

€ 3.060

7

Zoltan Kavai

HUN

€ 2.640

8

Fritz Hensler

AUT

€ 2.260

9

Josef Bartalos

SVK

€ 1.910

 

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