€100k-Festival - Gerhard Kadlec gewinnt nach Deal

Das 100k Festival ist fester Bestandteil des Turnierkalenders im Montesino. Vom 12.-16. Dez. fand es in diesem Jahr zum letzten Mal statt. Leider blieben die Teilnehmerzahlen etwas hinter den Erwartungen zurück, was zum ersten Mal in der Geschichte des 100k Festivals zu einem Overlay führte.

Schwache Beteiligung an den Starttagen sorgt für Overlay

Ein kleines Buy-In in Höhe von €170 und ein großer, garantierter Preispool von €100.000 sind normalerweise ein Garant für eine hohe Beteiligung. Nicht so dieses Mal, denn 563 Spieler waren nicht genug, um die Garantiesumme zu erreichen.

Das 100k Festival wird traditionell in Zusammenarbeit mit dem CCC Bratislava und dem Poker Royale Wiener Neustadt ausgetragen. Gespielt wurde mit drei Starttagen, Re-Entry und einem Starting Stack von 20.000 Chips bei 30-minütigen Levels.

Los ging es bereits am Mittwoch und zwar im Montesino Wien und im CCC Bratislava. Während es in Wien 133 Entries gab, waren es in Bratislava gerade mal 23.

Insgesamt überstanden 32 von ihnen den Tag und waren damit automatisch für Tag 2 am Samstag qualifiziert. Chipleader war der Österreicher Nenad Tatalovic mit 234.500 Chips.

Tag 1b war dann mit insgesamt 185 Entries im Montesino und im Poker Royale ebenfalls recht schwach besucht.

Deshalb war bereits abzusehen, dass es sehr schwierig werden würde den garantierten Preispool zu erreichen, denn dafür waren nun 335 Spieler an Tag 1c und somit ein neuer Teilnehmerrekord nötig.

Logo 100k Festival

Der Österreicher Danny Winkler erwischte einen hervorragenden Tag und konnte mit 388.500 Chips auch ganz klar die Führung in der Gesamtwertung übernehmen.

Der dritte und letzte Starttag war zwar der stärkste, aber 232 Entries reichten bei weitem nicht aus und so ging es um die garantierten €100.000.

Der Österreicher Jasmin Dzajic holte sich den Tagessieg, doch seine 296.000 Chips bedeuteten in der Gesamtwertung nur Rang 2.

Heftige Action an Tag 2

117 Spieler waren nach den drei Starttagen noch im Rennen um die Siegprämie von €21.250. Zunächst ging es aber ums Geld, da nur 57 Plätze bezahlt wurden und so ging mehr als die Hälfte der Spieler leer aus.

Von Beginn an war das Tempo hoch und so dauerte es nicht allzu lang bis die Bubble platzte. Danach ging es dann Schlag auf Schlag und so waren am Ende des Tages gerade mal 14 Spieler übrig, 13 davon kamen aus Österreich.

In Führung lag zu diesem Zeitpunkt Bernhard Haider, fast gleichauf mit seinem Landsmann Gerhard Kadlec.

Spannendes Finale endet mit Deal

Zu Beginn des Finaltags lag das Feld noch recht nah beieinander und so war Spannung garantiert. Bis auf den Tschechen Shaban Xhiha waren nur noch Österreicher im Turnier und  nachdem dieser auf Platz 10 die Segel streichen musste stand einem Heimsieg nichts mehr im Weg.

Wie so oft einigte man sich dann auf einen Deal zunächst bei acht verbleibenden Spielern und dann noch einmal bei drei.

Gerhard Kadlec, der zu diesem Zeitpunkt Chipleader war bekam den größten Anteil und wurde zum offiziellen Sieger erklärt.

Bleibt nur zu hoffen, dass Peter Zanoni vor dem Verfassungsgerichtshof Recht bekommt und es ihm gelingt das Ende der Card Casinos abzuwenden, damit es nicht das letzte 100k Festival überhaupt war.

Hier noch einmal das Endergebnis nach dem Deal auf einen Blick:

Platz

Name

Nation

Preisgeld

1

Gerhard Kadlec

AUT

€ 13.320

2

Mario Eder

AUT

€ 13.250

3

Martin Zaussinger

AUT

€ 11.320

4

Bernhard Haider

AUT

€ 6.250

5

Michael Silles

AUT

€ 5.130

6

Oliver Hörschläger

AUT

€ 4.510

7

George Olaru

AUT

€ 4.060

8

Danny Winkler

AUT

€ 3.710

9

Friedrich Pfalzer

AUT

€ 1.960

 

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Über den Autor: Lars Liedtke
Lars Liedtke ist leitender Redakteur bei PokerZeit.com

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