Das 100k Festival im Montesino endet mit einem Deal

Simon Grabenschweiger
Simon Grabenschweiger.

Das 100k Festival ist eines der absoluten Highlights im Montesino. Die Chance für ein Buy-In von gerade mal €170 um einen Preispool von mindestens €100.000 zu spielen, lockt Spieler aus ganz Europa nach Wien.

So auch bei der letzten Ausgabe im vergangenen Juli als es 729 Buy-Ins gab und stolze €123.900 im Pot lagen.

Das wollte man dieses Mal noch toppen, und deswegen wurde neben dem Montesino auch im CCC Bratislava und im Poker Royale in Wiener Neustadt gespielt. Zudem war das Turnier auf fünf Tage angesetzt und es gab drei Starttage.

Darüber hinaus hatte man die Möglichkeit eines Re-Entries und konnte sein Glück an allen drei Starttagen versuchen. Wer am Ende eines Tages noch Chips übrig hatte war automatisch für Tag 2 am Samstag qualifiziert.

Der Startschuss fiel daher bereits am vergangenen Mittwoch. Im Montesino kamen 185 Buy-Ins zustande und in Bratislava waren es 61. Somit flossen €36.900 in den Preispool und es war bereits abzusehen, dass die Garantiesumme nicht nur erreicht, sondern wohl deutlich überschritten wird, da der erste Starttag in den meisten Fällen der schwächste ist.

In Führung lag zu diesem Zeitpunkt der Österreicher Chris Wassermann mit 284.500 Chips vor dem Slowaken Juraj Liska (237.000).

An Tag 1b waren das Montesino und das Poker Royale Ort des Geschehens. Während sich in Wien 186 Spieler einkauften, taten dies in Wiener Neustadt 56 Teilnehmer.

galic-spielerdesjahres
War 2009 Spieler des Jahres - Dragan Galic.

Der Österreicher Galai Levente kam am besten durch den Tag und konnte mit 350.500 Chips auch die Führung in der Gesamtwertung übernehmen, vor seinem Landsmann Karl Berger mit 326.500.

Am Freitag wurde nur im Montesino gespielt und der Turniersaal platzte mal wieder aus allen Nähten. Unglaubliche 366 Buy-Ins wurden getätigt, was den Preispool auf €128.550 katapultierte. Ein neuer Rekord beim 100k Festival!

Den Tagessieg holte sich der Pole Tomasz Pajak mit 287.000, aber dies reichte in der Gesamtwertung nur für Rang 3. Overall Chipleader war nach wie vor Galai Levente. 158 Spieler waren noch im Rennen und 86 Plätze wurden bezahlt.

Somit galt es am nächsten Tag erst einmal die bezahlten Plätze zu erreichen. Von Anfang an ging es heftig zur Sache und so war man schon bald an der Bubble angelangt. Es sollte der Tag eines guten alten Bekannten werden.

Zwar ist es in letzter Zeit etwas ruhiger um Dragan Galic geworden, aber in Wien drehte er so richtig auf. Er ging mit nur 63.500 Chips in den Tag und konnte seinen Stack bis zum Schluss auf unfassbare 1.522.000 ausbauen. Dies bedeutete auch die Führung vor dem Österreicher Bashkim Raqi mit 1.443.000.

Gestern kam es dann zum großen Showdown. 18 Spieler sollten den Sieg und die Prämie in Höhe von €27.280 unter sich ausmachen. Die besten Karten hatte Dragan Galic, doch ihm sollte an diesem Tag nicht viel gelingen und so schied er auf Platz 14 noch vor dem Final Table aus.

Als dieser erreicht war, war es schon so spät, dass sich die letzten Neun(!) tatsächlich auf einen Deal nach Chipcount einigten.

Thomas Ofenböck, der zu diesem Zeitpunkt Chipleader war bekam das größte Stück vom Kuchen. Die Trophäe und ein Restgeld wurden noch ausgespielt und diese holte sich der Österreicher Simon Grabenschweiger.

Hier das offizielle Ergebnis:

Rang

Name

Vorname

Nation

Preisgeld

1

Grabenschweiger

Simon

AUT

€ 9370

2

Schaffer

Felix

AUT

€ 10.460

3

Reiber

David

GER

€ 7160

4

Ofenböck

Thomas

AUT

€ 12.680

5

Schleps

Florian

AUT

€ 6960

6

Trojer

Lukas

AUT

€ 5860

7

Macak

Stefan

SVK

€ 11.260

8

Raqi

Bashkim

AUT

€ 6350

9

Zijlstra

Stafen

AUT

€ 7440

 

Bitte füllen Sie die erforderlichen Felder korrekt aus.

Es ist ein Fehler aufgetreten!

Sie müssen drei Minuten warten, bevor sie einen weiteren Kommentar abgeben können.

Noch keine Kommentare