Molson wird PCA High Roller Champion

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Aller guten Dinge sind drei: Der kanadische High Stakes Profi Will Molson sorgte für ein würdiges Ende des PokerStars Caribbean Adventure 2011 und gewann das High Roller nach zwei zweiten Plätzen.

Nachdem er in den vergangenen Jahren zweimal das Heads-up erreicht und verloren hatte, konnte Molson sich dieses Mal endlich durchsetzen und war nach seinem Titelgewinn restlos begeistert.

„Ich fühle mich fantastisch. Was für eine Erleichterung", stieß Molson aus, nachdem er Team PokerStars Pro Leo Fernandez auf Platz zwei verwiesen und $1.072.850 Siegprämie kassiert hatte.

„Als ich wieder im Heads-up saß, versuchte ich, möglichst wenig über die Vergangenheit nachzudenken, aber das war nicht so einfach. Ich habe mich selbst stark unter Druck gesetzt. Ich wollte das Image des ewigen Zweiten unbedingt loswerden."

Das $25k Event zog beachtliche 151 Spieler an und war damit fast doppelt so groß wie das letztjährige Rekordturnier mit 84 Spielern. Der Preispool lag bei knapp vier Millionen Dollar.

Am Freitag wurde auf 97 Spieler heruntergespielt, doch es dauerte bis Sonntag, bis nur noch 12 Spieler im Turnier waren. Zu diesem Zeitpunkt war Jason Mercier Chipleader, Molson befand sich in der unteren Hälfte des Tableaus.

Es war ein hochkarätiges Dutzend, das da noch an den letzten beiden Tischen saß. Erik Seidel, im letzten Jahr in die Poker Hall of Fame aufgenommen, gehörte dazu, außerdem der von CardPlayer zum Spieler des Jahres ernannte Tom Marchese, der EPT Spieler des Jahres Max Lykov, WSOP Main Event 2010 Final Table Bubble Boys Brandon Steven und Matt Affleck sowie PCA $25k High Roller Finalist 2009 Matt Marafioti.

Am letzten Tisch stieg Molson schließlich zum Chipleader auf. Als es in Heads-up ging, lag er weit in Führung und zeigte sich in jeder Hinsicht Fernandez überlegen.

Gefährdet schien sein Sieg nur einmal, als Fernandez mit 79 gegen Molsons Damen pre-Flop all-in einen mächtigen Suck-out hinlegte und der Kanadier zu glauben begann, dass er dazu verdammt sei, wieder Zweiter zu werden.

„Das ging mir tatsächlich durch den Kopf", bestätigte Molson. „Ich war ziemlich niedergeschlagen, aber zum Glück war mein Vater hier, der mich wieder ein bisschen aufbaute. Ich musste mich einfach nochmal richtig reinhängen."

Gesagt, getan, und so erwischte Molson schließlich einen Flush mit zwei Overcards gegen Fernandez' Paar Fünfen. Danach lockte er Fernandez mit Assen gegen A-3 all-in und konnte verdoppeln.

Letztlich ging Fernandez mit Bube hoch all-in, und Molson hielt ein Ass. Dieses Mal hielt die stärkere Hand, und Molson konnte sich endlich den Titel sichern, an dem er schon zweimal so knapp gescheitert war.

„In High Roller Turnieren bin ich ziemlich gut", grinste Molson, der live nur wenige Turniere spielt.

„Es gibt hier wirklich eine tolle Struktur, und ich glaube, es tut meinem Spiel gut, mich mit den Besten zu messen. Dank meiner High Stakes Cash Games bin ich es gewohnt, auf hohem Level zu spielen. Ich fühle mich hier so richtig zu Hause."

Endergebnis:

  1. Will Molson, $1.072.850
  2. Leo Fernandez, $544.925
  3. Max Lykov, $369.950
  4. Erik Seidel, $295.950
  5. Govert Metaal, $240.470
  6. David Baker, $203.475
  7. Matt Marafioti, $166.480
  8. Jason Mercier, $129.480
  9. Shander de Vries, $110.985
  10. Brandon Stevens, $110.985
  11. Tom Marchese, $92.490
  12. Matt Affleck, $92.490

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