Jakob Mößlacher siegt beim Masters in Wien

Moesslacher

Vom 9. bis 11. März fand das Club7Poker Masters im Concord Card Casino (CCC) Wien-Simmering statt. Viele Stars kamen und sorgten für ein volles Haus und ausgelassene Stimmung.

Auf die Teilnehmer wartete eine exzellente Struktur, denn für das Buy-In von nur €550 bekamen sie unglaubliche 100.000 Chips und die Levels dauerten ganze 60 Minuten. Das lockte natürlich auch viele bekannte Gesichter an die Tische des altehrwürdigen CCC Wien-Simmering. So durften lokale Größen wie Erich Kollmann, Niki Kovacs, Gerhard Kadlec, Wolfgang Simperl und Manuel Blaschke natürlich nicht fehlen.

Für den ganz besonderen Spaßfaktor sorgten die beiden Stimmungskanonen Toni Polster und das Pokerstars.de Ass Jens Knosalla.

Das Turnier war auf drei Tage angesetzt und aufgrund der Deepstack Struktur gingen die 154 Teilnehmer bereits am Freitagnachmittag ins Rennen um den Sieg und die Prämie in Höhe von €77.000. Überraschenderweise waren darunter mehr Deutsche als Österreicher, was aber recht einfach zu erklären ist, da die Poker-Bundesliga Tickets für das Turnier ausspielte und man sich zudem online qualifizieren konnte.

Trotz der enormen Menge an Chips blieben am Ende des Tages nur 98 Spieler übrig. In Führung lag zu diesem Zeitpunkt Dragan Jovanovich mit 877.000 Chips, gefolgt von Markus Jenisch mit 506.000 und Frank Robotka mit 395.200.

toni polster
Neuesa Aushängeschild von Club7 - Toni Polster.

Ziel des zweiten Tages war es bis auf die letzten 18 herunterzuspielen. Alle verbliebenen Akteure stellten sich auf einen langen Tag ein, da für den Samstag elf Levels vorgesehen waren. Bis zu den 14 bezahlten Plätzen war es also noch ein langer und beschwerlicher Weg und sowohl Erich Kollmann als auch Niki Kovacs blieben auf der Strecke.

Das Tempo war aber über den ganzen Tag hinweg sehr hoch und es ging von Beginn an heftig zur Sache. So waren die letzten beiden Tische tatsächlich schon deutlich vor Ende des Tages besetzt und man entschloss sich kurzerhand solange zu spielen, bis die Bubble geplatzt und die Geldränge erreicht waren. Darüber hinaus machten die verbliebenen Spieler einen Deal, der jedem von ihnen schon mindestens €500 zusicherte. Deshalb dauerte es dann auch nicht mehr lange bis die Bubble geplatzt und der Tag für beendet erklärt wurde.

Somit durften gestern noch 13 Spieler an die Tische zurückkehren und den Sieg unter sich ausmachen. Der Deutsche Markus Armbrust hatte sich die beste Ausgangsposition geschaffen und ging als Chipleader ins Finale. Aber Romeo Camelo und Markus Cerny waren ihm dicht auf den Fersen. Mit Elizabeta Viostouska war auch noch eine Frau dabei, allerdings hatte sie als Ultrashortstack nicht mehr viele Optionen. Leider schaffte sie es nicht mehr den Spieß umzudrehen und musste sich als Erste verabschieden.

Kurz darauf erwischte es auch Jozef Bartalos und nach dem Ausscheiden von Markus Cerny waren die Finalisten auch schon gefunden. Wer nun aber glaubte, dass das Ganze schnell vorbei sein würde, der hatte sich getäuscht, denn es sollte ein harter Kampf werden. Bei nur noch sieben Spieler übernahm Romeo Carmelo die Führung, musste aber schon bald alle seine Chips abgeben, als er zunächst einige Pots in Folge verlor und dann geradewegs in die Asse von Markus Jenisch lief.

Von diesem Zeitpunkt an war Jakob Mößlacher nicht mehr zu stoppen. Erst gewann er mit einem Set Zehnen einen riesen Pot gegen Thomas Pelikan, der Top Two Pair hielt. Danach baute er seinen Chiplead immer weiter aus und gab sie bis zum Heads-Up nicht mehr ab.

Sein Gegner war Dragomir Catalan und es begann mit einer 3:1 Führung von Jakob. Letzterer machte von Beginn an viel Druck und so wurde es zu einer schnellen Angelegenheit. In der entscheidenden Hand raiste Jakob mit J 2 All-In und wurde von Dragomir mit K J ganz klar dominiert. Doch das Board brachte drei Karo und damit den Flush und den Sieg für Jakob.

Das Endergebnis:

Platz

Name

Preisgeld

1

Jakob Mößlacher

€21500

2

Dragomir Catalan

€12700

3

Romeo Carmelo

€8590

4

Markus Jenisch

€7100

5

Thomas Pelikan

€5230

6

Josef Kogler

€4110

7

Markus Armbrust

€3360

8

Nikolaus Weizenegger

€2610

9

Istvan Mikulasz

€1870

10

Tibor Hoffmann

€1340

 

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