Epic Poker Finale – Timex Time!

mike macdonald

Zur allgemeinen Überraschung gewinnt Erik Seidel nicht. Stattdessen feiert ein (junger) alter Bekannter nach längerer Zeit wieder einen Turniersieg.

Drei Jahre ist es inzwischen her, dass Mike „Timex“ MacDonald die EPT Deutschland gewann, die damals noch in Dortmund ausgetragen wurde. Ein Jahr später kehrte der Kanadier zurück und erreichte noch einmal den Finaltisch.

Es folgten Finaltische bei der WPT Venedig, der EPT Deauville und der PCA, die Ankündigung, sich vom Poker zurückzuziehen, die Rückkehr an die Tische und ein weiterer Finaltisch bei der WSOP im Juni.

Morgen feiert Mike MacDonald seinen 22. Geburtstag.

Begonnen hatte das zweite Epic Poker Main Event mit 97 Spielern und zwei Millionen Dollar Preispool. Nach drei Spieltagen waren die acht finalisten gefunden, darunter Fabrice Soulier, der gleich bei seiner ersten Teilnahme den Finaltisch erreichte, Erik Seidel, der den Finaltisch zum zweiten Mal in Folge erreichte, und Mike MacDonald, der als Vorletzter in Chips irgendwie versuchte, am Tisch zu bleiben.

Stattdessen gewan MacDonald von Anfang an einen Pot nach dem anderen, während um ihn herum die Spieler im Viertelstundentakt ausschieden. Nach einer Stunde saßen nur noch fünf Spieler im Finale.

Seidel hatte schon nach acht Händen Dutch Boyd vom Tisch genommen, MacDonald gewann alle Chips von Sean Getzwiller., und Fabrice Soulier schaltete erst Isaac Baron und später auch noch Nam Le und Erik Seidel aus.

Damit hatte Fabrice Soulier einen deeutlichen Chiplead, musste dann aber zusehen, wie MacDonald mehrfach gegen ihn aufdoppelte, bis er schließlich mehr Chips hatte als der Franzose un dim richtigen Moent auch weiterhin die besseren Karten bekam.

Soulier brachte seine Chips schließlich mit A-T in die Mitte, MacDonald hielt A-Q, und damit war das Finale für Soulier beendet.

Das Heads-up MacDonald gegen David Steicke dauerte nur 20 Hände. Beide Spieler waren bestrebt, das Turnier schnell zu beenden und gingen mehrfach mit marginalen Häden all-in. In der letzten Hand pushte Steicke mit K-2, MacDonald bezahlte mit A-4.

Mike MacDonald ist der zweite Epic Poker Champion. Mit Erleichterung stellen wir fest, dass es sich dieses Mal um einen Spieler handelt, der nicht in irgendwelche zwielichtigen Affären verstrickt ist. Stattdessen haben wr nach den ganzen Geschichten um Full Tilt, den Girah-Skandal und Rheems Schuldenprobleme einfach nur einen verdienten Sieger eines guten Turniers.

Final Table Payouts:

1. Mike MacDonald, $782.410
2. David Steicke, $506.260
3. Fabrice Soulier, $299.160
4. Erik Seidel, $184.100
5. Nam Le, $126.570
6. Isaac Baron, $92.050
7. Sean Getzwiller, $69.040
8. Dutch Boyd, $57.530

PS: Moritz Kranich wurde hinter Andreas Hoivold Zweiter im Turbo Side Event.

 

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