Slowakischer Sieg bei der Mega Poker Series in Wien

Marian Fridrich
Marian Fridrich in Siegerpose.

Der Mega Poker Series ist es gleich im ersten Jahr gelungen sich auf dem hart umkämpften europäischen Markt zu etablieren. Dies ist in erster Linie auf das hervorragende Preis-Leistungs-Verhältnis zurückzuführen.

Vom 30. Januar bis zum 3. Februar fand nun der Auftakt zur zweiten Saison im Wiener Montesino statt.

Starke Besetzung an Tag 1a

77.000 Chips und 77-minütige Levels für ein Buy-In von gerade mal €770 sind Zahlen die wohl weltweit ihresgleichen suchen. So verwundert es nicht, dass sich mit Samuel Bernabeu, Martin Stausholm, Julian Herold, Matthias Kurtz, Manig Loeser,Niki Kovacs und Alexander Rettenbacher auch viele bekannte Namen dieses Event der Extraklasse nicht entgehen lassen wollten.

Ergänzt wurde das Feld von vielen Online-Qualifikanten, denn auf Poker770 wurden im Vorfeld unzählige Satellites gespielt. Aber auch alle Daheimgebliebenen kamen voll auf ihre Kosten, da das Main Event zum ersten Mal überhaupt in voller Länge live im Internet übertragen wurde.

Logo MPS
Wien hat immer noch Raum für weitere Turnierserien.
 

Den Tagessieg holte sich der Österreicher Michael Huber mit 370.300 Chips, vor den beiden Polen Jaroslaw Barglik (370.000) und Kamil Jedrzejczyk (325.600).

Riesen Andrang an Tag 1b

Am zweiten Starttag platzte das Montesino aus allen Nähten. Unglaubliche 281 Spieler fanden sich an den Tischen ein und mit 443 Entries konnte man die Zahlen aus dem Vorjahr, damals waren es 390, doch deutlich übertreffen.

Somit war der Preispool mit stolzen €310.000 gefüllt. Am besten durch den Tag kam der Pole Rafal Gontarczyk, der mit 384.600 Chips auch die Führung in der Gesamtwertung übernehmen konnte.

Der Kampf um die bezahlten Plätze

244 Spieler waren nach den ersten beiden Starttagen noch übrig und 66 Plätze wurden bezahlt. Es war also noch ein weiter Weg bis ins Geld und Samuel Bernabeu, der in Season 1 sowohl in Madrid als auch in Opatija triumphieren konnte, sowie Niki Kovacs, Johanna Hupfer, Stjepan Jokic und Christian Stallinger blieben allesamt auf der Strecke.

Es war bereits 2.30 Uhr nachts als der Inder Shirish Jajodia als Letzter ohne Geld das Turnier verlassen musste und der Tag für beendet erklärt wurde. Die 66 verbleibenden Spieler hatten dagegen schon mindestens €1550 sicher.

Favoritensterben an Tag 3

Ziel des dritten Tages war es bis auf den Final Table herunterzuspielen und es sollte erneut ein langer Tag werden. Nach und nach verabschiedeten sich mit Julian Herold, Alex Stark, Philip Junghuber und Fabio und David Breitfuß alle großen Namen.

Spielsaal MPS
Der Turniersaal bei der MPS.
 

So war der Finaltisch am Ende mit eher unbekannteren Spielern, aber dafür sehr international besetzt. Auch wir hatten mit Adrian Apmann auf Platz 5 im Chipcount noch ein heißes Eisen im Feuer.

Der Slowake Marian Fridrich ging mit 9.610.000 Chips als klarer Chipleader an den Final Table und hatte schon einen recht deutlichen Vorsprung vor dem Zweitplatzierten Philip Schagerl (5.955.000) aus Österreich.

Das große Finale

Wie bereits erwähnt lag Marian Fridrich zu Beginn des Starttages klar in Führung und er sollte sich diese auch bis ins Heads-Up nicht mehr nehmen lassen. Nachdem der letzte Deutsche Adrian Apmann auf Platz 3 für €29.000 augeschieden war, einigten sich die letzten beiden Spieler auf einen Deal und Fridrich sicherte sich dadurch den größten Siegerscheck.

Im Eins gegen Eins ging es nur noch um €4000 und auch diese nahm der Slowake nach einem überraschend langen Match mit nach Hause.

Hier noch einmal das Endergebnis nach dem Deal auf einen Blick:

Platz

Name

Nation

Preisgeld

1

Marian Fridrich

SVK

€ 54.000

2

Kamil Jedrzejczyk

POL

€ 42.000

3

Adrian Apmann

GER

€ 29.000

4

Philip Schagerl

AUT

€ 20.500

5

Jeremy Mayeur

FRA

€ 14.500

6

Dragomir Catalin

ROU

€ 11.100

7

Alexander Markovic

ITA

€ 7.700

8

Virgine Debreuile

BEL

€ 5.700

9

Dominik Kulicki

NED

€ 4.300

 

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Über den Autor: Lars Liedtke
Lars Liedtke ist leitender Redakteur bei PokerZeit.com

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