Teilnehmerrekord bei der Mega Poker Series in Wien

Thomas Taubenschuss3
Thomas Taubenschuss.

Pokerfans in ganz Europa fieberten der Mega Poker Series in Wien entgegen. Ziel der Veranstalter war es, einen neuen Teilnehmerrekord aufzustellen, und das sollte ihnen auch tatsächlich gelingen. 552 Entrys und ein riesiger Preispool von €365.400 setzten neue Maßstäbe.

Mega Auftakt

Da es zwei Starttage gab fiel der Startschuss bereits am vergangenen Mittwoch und es war ein Auftakt nach Maß. 163 Spieler registrierten sich für das Main Event und vier von ihnen machten von der Möglichkeit der Second Chance Gebrauch.

Der Kroate Marko Martinkovic kam am besten durch den Tag und holte sich mit 432.300 Chips die überlegene Führung, vor dem Belgier Tom Claeys (349.800) und dem Tschechen Daniel Havlik (335.800). 88 Spieler durften am Ende ihre Chips eintüten.

Mega Preispool

Der zweite Starttag am Donnerstag übertraf dann alle Erwartungen. 332 Teilnehmer brachten das Montesino an den Rande seiner Kapazität. 23 Re-Entries ließen den Preispool auf stolze €365.400 anwachsen.

Mega Poker Series Vienna

Somit hatte man mit 522 Entries  auch einen sensationellen neuen Teilnehmerrekord  aufgestellt. Allein auf den Sieger warteten somit €74.750 und das für ein Buy-In von gerade mal €777.

189 Spieler gesellten sich zu den 88 Überlebenden von Tag 1a und so waren noch 277 Akteure im Rennen um den Titel.

Der Deutsche Dominik Lobentanzer erwischte einen hervorragenden Tag und 480.200 Chips reichten nicht nur für den Tagessieg sondern auch um die Führung in der Gesamtwertung zu übernehmen.

Megastarke Polen

Zur Überraschung aller waren es die Polen, die dem zweiten Tag ganz klar ihren Stempel aufdrückten. Nach einem verhaltenen Start nahm das Turnier immer mehr Fahrt auf und es befanden sich auch so bekannte Namen wie Bodo Sbrzesny, Somar Al-Darwich, Severin Schleser oder Thomas Butzhammer unter den Bustouts.

Ziel des Tages war es auf die 71 bezahlten Plätze herunterzuspielen, doch das verfehlte man knapp.

Bei 75 verbleibenden Spielern wurde der Tag für beendet erklärt. Jacek Pustula und sein Namensvetter Jacek Kedzia sorgten für eine polnische Doppelführung.

Mega Performance der Deutschen an Tag 3

Dass die deutschen Turnierspieler inzwischen in der ganzen Welt gefürchtet sind ist schon lange kein Geheimnis mehr.

Mega Poker Series Spielsaal

Am dritten Tag der MPS Wien stellten sie mal wieder eindrucksvoll unter Beweis warum.

Als die Uhr spät Nachts gestoppt wurde befanden sich nicht weniger als vier Deutsche in den Top 6. Darunter so starke Spieler wie Julian Herold, Tillmann Raschke oder Adrian Apmann.

Somit durfte man sich bei nur noch 14 verbleibenden Spielerm berechtigte Hoffnungen auf einen deutschen Sieg machen. Der Chiplead ging mit Chris Kapralos allerdings an einen Griechen.

Mega Finale

Gestern um 15 Uhr ging es dann in den großen Showdown. Leider lief, als es darauf ankam, bei unseren Vertretern nicht viel zusammen. Julian Herold und Joscha Anzinger mussten noch, bevor der Final Table erreicht war, ihren Platz räumen.

Adrian Apmann und Tillman Raschke schafften es zwar an den Finaltisch, aber mehr als die Plätze 6 und 7 kamen am Ende nicht dabei heraus.

Nach dem Ausscheiden von Raschke einigten sich die letzten Fünf schnell auf einen Deal nach Chipcount. Dadurch sicherte sich der Österreicher Marcus Fux das größte Stück vom Kuchen.

Die verbleibenden €2500 und der Titel wurden noch ausgespielt. Diese holte sich der bekannnte Pro Thomas Taubenschuss.

Die Gesamtwertung sicherte sich der Deutsche Adrian Apmann. Als Prämie bekommt er alle Buy-Ins für die nächste Saison gestellt.

Das Endergebnis nach dem Deal:

Platz

Name

Nation

Preisgeld

1

Thomas Taubenschuss

AUT

€ 27.295

2

PH

AUT

€ 48.500

3

Marcus Fux

AUT

€ 50.410

4

Guillermo Pena Amende

ESP

€ 29.500

5

Chris Kapralos

GRE

€ 27.355

6

Tillmann Raschke

GER

€ 11.980

7

Adrian Apmann

GER

€ 10.120

8

Oswin Ziegelbecker

AUT

€ 8320

9

Alain Medesan

AUT

€ 6660

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