Rettenmaier zieht durch und gewinnt die WPT Championship

Marvin Rettenmaier
Jetzt neu bei PartyPoker.

Trotz eines sagenhaften Laufs von Philippe Ktorza setzt sich der Deutsche beim $25k Finale der World Poker Tour durch und gewinnt einen millionenträchtigen Titel.

Er war als Chipleader mit weitem Vorsprung an den Tisch der letzten sechs gegangen und schien damit schon fast wie der Sieger.

Aber so läuft das nicht im Poker.

November Niner Michael Mizrachi, Nick Schulman, Steve O‘Dwyer und letztlich Phillipe Ktorza verlagten dem Neuprofi bei PartyPoker alles ab.

Acht Stunden, 200 Hände, einen fatalen Chipabsturz und ein unfassbares Comeback später war es dennoch „Mad Marvin“ Rettenmaier, der den Titel des wichtigsten WPT-Turniers und $1,2 Mio. gewann.

Damit steigen seine Turnierprämien auf insgesamt $2,7 Mio. Da freut sich nicht nur der neue Sponsor PartyPoker, bei dem Rettenmaier erst vor ein paar Tagen unterschrieben hat.

Außenseiter Ktorza mit Beinahe-Triumph

Michael Mizrachi
Mal wieder $400k für den Grinder.

Mit all den großen namen am Tisch war es eine ziemlich große Überraschung, dass ausgerechnet Phillipe Ktorza Rettenmaiers Gegner im Heads-up wurde.

Obwohl Ktorza in Frankreich Dutzend von Cashes gefeiert und mehr als $300k erspielt hat, war bis fast zum Schluss krasser Außenseiter und kam mit großen Chiprückstand ins letzte Finale.

Nach einer Weile hatte Rettenmaier ihn bis auf fünf big Blind heruntergegrindet, aber dann sollte sich sein Durchhaltevermögen doch noch einmal auszahlen.

Ktorza gelangen drei Verdoppler in Folge, zeitweise übernahm er sogar den Chiplead. Es war eine Meisterleistung von Rettenmaier, die Nerven zu behalten und sich letzlich doch noch durchzusetzen.

Ktorza kassierte $805.310 und damit mehr als er in seinem ganzen Leben erspielt hat.

Mizrachi, Schulman und O’Dwyer scheitern

Es war schon ein klasse besetzter Tisch. Mit Steve O’Dwyer, Nick Schulman und Michael Mizrachi hatten wir drei Spieler, die alle in der Lage waren, Rettenmaier trotz eines 3:1-Vorsprung noch abzufangen.

Mizrachi war der einzige, er zumindest zeitweise sogar den Chiplead übernehmen konnte, nachdem er mit Pocket Zehnen einen gewaltigen Pot gegen A-K von Rettenmaier und O’Dwyer gewinnen konnte. Es gelang ihm jedoch nicht, daraus ausreichend Kapital zu schlagen.

Auch Schulman sammelte eine Zeitlang konstant Chips und erreichte die Vier-Millionen-Grenze, schied dann aber auf Platz vier aus.

Rettenmaier persönlich sorgte dafür, dass Schulman seinen Platz räumen musste und verschaffte sich damit wieder eine gute Ausgangsposition für den Rest des Turniers.

Payouts am Finaltisch:

1. Marvin Rettenmaier - $1.196.858
2. Philippe Ktorza - $805.310
3. Michael Mizrachi - $424.618
4. Nick Schulman - $256.235
5. Steve O’Dwyer - $192.176
6. Trevor Pope - $155.571

 

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