Who the F..k is Luca?

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Gestern tauchte beim Poker EM Main Event ein gewisser Luca aus Deutschland am Ende des Tages an der Spitze des Chipcounts auf. Wer das wohl ist? Wir gingen dem Geheimnis auf den Grund und haben den großen Unbekannten exklusiv interviewt.

Es bedurfte einiger Überredungskunst, Luca überhaupt zu einem Gespräch zu bewegen, denn eigentlich gibt er keine Interviews, wie er mehrfach betont.

Da er momentan drei Jahre in Elternzeit ist und in diesem Zeitraum sehr viel Poker gespielt hat, hegt Luca außerdem die Befürchtung, dass ihm der Fiskus auf die Schliche kommen könnte: Wieso überhaupt Luca?

„Der Spitzname kommt von meinem Sohn. Außerdem habe ich etwas Schiss vor dem Finanzamt, denn eine Zeit lang gab es Gerüchte darüber, dass schon mehreren Spielern ein Besuch abgestattet wurde, und ich habe schon einige Einträge beim Hendon Mob. Außerdem ist es bei Casinos Austria möglich unter einem Spitznamen zu spielen und darüber hinaus bin ich ein sehr abergläubischer Mensch und seit ich den Namen trage läuft es ganz gut.“

Die Sorge ist nicht ganz unberechtigt, denn Luca konnte in den letzten vier Jahren bereits mehr als €400.000 bei Liveturnieren gewinnen. Darunter war auch ein Sieg bei einem Side Event der Master Classics of Poker in Amsterdam für €131.000: „Das war mein bisher größter Erfolg. Außerdem habe ich ein paar kleinere Turniere gewinnen können.“

Besonders bemerkenswert finde ich, dass Luca immer versucht seine Frau und seinen zweijährigen Sohn zu den Turnieren mitzunehmen: „Meine Familie bedeutet mir alles! Ich bin seit dreieinhalb Jahren verheiratet und habe ganz großes Glück mit meiner Frau, die ich übrigens im Casino beim Pokerspiel kennen gelernt habe. Was meinen Sohn betrifft kann ich nur sagen, dass ich mir das vorher nie hätte vorstellen können, dass ich mal solche Gefühle habe. Er ist das Wichtigste für mich, was es gibt.“

Luca ist nämlich sehr an der Wahrung seiner Anonymität interessiert und das respektieren wir natürlich. Sein Name ist der Redaktion bekannt. Wir bedanken uns vielmals für das exklusive Gespräch.

Das Interview führte Lars Liedtke.

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