BOM-Sieger 2013: High Stakes und Low Buy-ins

Louis Cartarius Battle of Malta 2013
BOM-Gewinner Louis Cartarius.

Louis Cartarius über neue Ziele nach seinem bisher erfolgreichsten Jahr.

Louis Cartarius ist erst 22 Jahre alt, hat aber bereits einen internationalen Titel in seinem Resümee, denn er gewann im vergangenen Jahr den Battle of Malta.

Schon seit 2010 schlägt er sich als Online-Profi durch, aber €68.000 Preisgeld sind für ihn eine gewaltige Summe – und ein Motivationsverstärker.

„Ich habe definitiv viel mehr Selbstvertrauen“, sagte Cartarius unserem dänischen Kollegen Thomas Hviid beim Poker-Superweekend in Tallinn, Estland.

„Vor dem Battle of Malta habe ich Mid Stakes gespielt, Hyper Turbo Sit and Gos, aber jetzt bin ich in den Levels aufgestiegen. Durch den Titelgewinn habe ich eine größere Comfort Zone und kann die großen Swings besser abfedern, die es bei Hyper Turbos nunmal gibt.“

Mehr Value

Louis Cartarius zog es kurz vor Weihnachten ins Baltikum, während die überwiegende Mehrheit der Spieler sich lieber auf das Prager Pokerfestival konzentrierte.

Das Superweekend ist ähnlich dem Battle of Malta ein €500 Buy-in Turnier, an dem fast ausschließlich Hobbyspieler teilnehmen.

Louis Cartarius more Chips
Mehr Value durch niedrige Buy-ins.

Cartarius gewann seinen Platz dank eines Rake Race bei Mitveranstalter Betsafe. Er zieht kleinere Turniere vor.

„Ich mag solche Turniere. Es steckt eine Menge Value darin, denn viele Spieler sind Online-Qualifikanten, und eine Menge sind betrunken.

Außerdem wird die Sache hier nicht so ernst genommen, und ich bin da keine Ausnahme.“

Auch zum Battle of Malta war Cartarius wegen der angenehmen Atmosphäre und dem Eventcharakter gekommen.

Nach Tag 1 hatte er es so krachen lassen, dass er am zweiten Spieltag am Tisch einnickte, und auch in der kommenden Nacht bekam er nicht viel Schlaf.

Zwar war er früh zu Bett gegangen, würde dann aber von seinem Zimmerkollegen geweckt, der mit zwei Mädchen ins Zimmer kam.

„Also musste ich draußen schlafen, während er in unserem Hotelzimmer eine Menge Spaß hatte“, grinst Cartarius.

Umzug nach Malta

Letztlich war es aber Cartarius selbst, der am meisten zu lachen hatte. Er kam als Smallstack an den Finaltisch, pflügte durch das Feld und war am Ende der Gewinner.

„Der Sieg beim Batte of Malta war keine spielerische Spitzenleistung. Ich hatte nach Tag und Tag 2 je 15 Big Blinds. Danach hatte ich einfach Glück“, gibt er sich selbstkritisch.

Trotzdem: Malta hat es dem Frankfurter so angetan, dass er sich inzwischen zum Umzug entschlossen hat. Schon im Januar soll es soweit sein.

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