Showdown! – die Turnierergebnisse der Woche

Kevin Killeen ps blog
Einer der Sieger in dieser Woche.

In dieser Woche endeten UKIPT Dublin, WPT National, IPT Saint Vincent und vor einigen Stunden auch die LA Poker Classics. Der Gewinner ist derzeit kaum aufzuhalten.

UKIPT Dublin

In der Nacht zum Montag endete der £1100 Main Event der UKIPT im irischen Dublin, und der Titel blieb im eigenen Land.

Lokalmatador Kevin Killeen war einer von drei Iren am Finaltisch und schließlich auch der Spieler, der alle Chips aller Turnierteilnehmer gewann – und fast €90.000.

Im Heads-up saß Killeen keinem geringeren als Max Silver gegenüber. Der Profi aus England hat derzeit einen fantastischen Lauf: Neunter beim 10k High Roller Event der PCA im Januar, davor Sechster im EPT Main Event in Prag.

Von seinen letzten zwölf Cashes sind zehn Finaltische. Insgesamt steht Silver bei 1,3 Mio. Live-Prämien.

Kevin Killeen Winner ukipt dublin ps blog
Kevin Killeen; Photo: PS-Blog.

Silver nahm die Niederlage im Heads-up mit englischer Gelassenheit:

„Es tut mehr weh, Zweiter zu werden, als keinen zweiten Titel zu gewinnen. Ich bereue an dem Finale nichts.“

Dagegen ist Kevin Killeen ein unbeschriebenes Blatt. Vor dem Sieg in seiner Heimatstadt lag sein höchster Cash bei €3700.

Ihm steht nun eine Wandlung der physischen Art bevor:

„Ich habe Anfang des Jahres geschworen, dass ich mich nicht rasiere, bevor ich 50.000 gewinne, also kommt der Bart jetzt ab. Aber Geld ist eine Sache, ich bin völlig begeistert von diesem Lauf und davon, zum Champion von Dublin gekrönt zu werden.“

Bester deutscher Spieler war mit Stefan Ebinger auf Platz 14 ein Angestellter der Rational Group, zu der auch PokerStars gehört.

WPT National London

550 km südöstlich von Dublin setzte sich Laurence Houghton bei der WPT National in London durch. Der Main Event hatte mit £180+20 ein extrem niedriges Buy-in und zog damit 260 Spieler an.

laurence houghton wpt national london 2014
Laurence "rivermanl" Houghton; Photo: WPT-Blog.

Houghton ist online bei Full Tilt Poker als „whatariver“ und auf PokerStars als „rivermanl“ bekannt und ein echter Shark.

Mehr als 5,5 Mio. Dollar hat er bereits erspielt, aber live war ihm bis vergangenen Montag noch kein Sieg gelungen.

Für den Sieg kassiert Houghton £27.500. Als deutlicher Chipleader war David Gassian in den letzten Tag des Turniers im Aspers Casino in Stratford gegangen. Er belegte letztlich aber nur den fünften Platz.

Deutsche Spieler kamen nicht ins Geld.

IPT Saint Vincent

Im nordwestlichen Casino Italiens, gelegen im schönen Aosta-Tal, gewann der 23-jährige Walter Treccarichi den Main Event und €87.500.

Walter Treccarichi 1
Walter Treccarichi; Photo: IPT.

635 Spieler hatten sich in die Berge aufgemacht und sorgten damit für ein großes Feld und fast €400.000 Preispool.

Für sein Alter hat „cesarino90“ bereits ein paar eindrucksvolle Ergebnisse aufzuweisen:

Bei der IPT in Malta wurde er 2011 immerhin 21., gewann danach die Peoples Poker Tour für €135.000 und erreichte die die Top 50 bei mehreren WSOP und IPT Events.

Die nächste Station der IPT wird in San Remo mit der gleichnamigen EPT zusammengelegt. PokerZeit wird vor Ort sein und täglich berichten.

LA Poker Classics

Wer ist das: 20 Online Triple Crowns, Platz im Online-Ranking von PocketFives, Finaltische bei WSOP, WSOPE und EPT sowie 14 Millionen Dollar(!) Turnierprämien?

chris moorman la poker classics 2014
Moorman and friends; Photo: WPT.

Chris Moorman ist der Spieler mit dieser unglaublichen Bilanz. Jetzt kann er sich auch noch einen WPT-Title auf die Fahnen schreiben, nachdem er mit den LA Poker Classics eines der prestigeträchtigeren Events der World Poker Tour gewonnen hat (die erste Ausgabe gewann ein gewisser Gus Hansen).

Moorman war als Zweiter in Chips in das sechshändige Finale gegangen und nahm vier seiner fünf Gegner persönlich vom Tisch.

So baute er seinen Stack stetig auf und hatte keine größeren Swings zu verkraften.

Wegweisend war diese Hand, in der die letzten drei Spieler gemeinsam pre-Flop all-in waren und folgende Hände zeigten:

Chris Moorman    

Glenn Lafaye    

Miachel Rocco    

Board       ---   ---  

Lafaye traf zwei Paare, Rocco Top Pair auf dem River, aber Moorman gleichzeitig Broadway. Mit dieser Hand verdreifachte Moorman seinen Stack, stieg zum Chipleader auf und blieb dies bis zu 164. und letzten Hand.

Das Turnier gewann er schließlich standesgemäß mit Pocket Assen wie einst Hansen in Australien. Auf dem Flop

     

War Glenn Lafaye mit

   

all-in gegangen. Moorman bezahlte mit

   

Turn und River   ---  

verfehlten Lafayes Straight Draw und brachten Moorman den Sieg sowie ein Paar 24-karätige Kopfhörer – eine Nummer kleiner finden Sie sowas übrigens auch bei uns…

Eine runde Million Dollar ist der Titel wert. Überraschenderweise ist es der erste Major Titel, den Chris Moorman gewinnt. Allerdings war er 2011 im Main Event der WSOPE in Cannes Runner-up.

Das Turnier in Los Angeles war hochkarätig besetzt. In die Geldränge kamen u. A. Joe Serock (11.), Eric Buchman (20.), Jennifer Tilly (22.), Matt Waxman (26.), Greg Merson (31.), Eugene Katchalov (40.), Jason Mercier (43.) und Jonathan Duhamel (61.).

Payouts am Finaltisch

  • 1. Chris Moorman, $1.015.460
  • 2. Glenn Lafaye, $662.840
  • 3. Michael Rocco, $423.440
  • 4. Patrick Bruel, $332.190
  • 5. Josh Neufeld, $264.520
  • 6. Adam Friedman, $200.440

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