Limit Texas Holdem

Bob Cole

Strategierichtlinie für Limit Texas Hold'em (Cash Game)

  • Spielen Sie nur beste Anfangsblätter: In einem regulären Spiel sollten Sie nicht mehr als 20-25% der Flops sehen.
  • Tischauswahl: Seien Sie vorsichtig bei engen/aggressiven Tischen (geringe Rendite, hohe Unbeständigkeit) und vermeiden Sie insgesamt starke Spieler, da diese „in Ihrem Verhalten lesen und Ihnen Ihr Geld nehmen". Suchen Sie nach lockeren Spielen, wo wenigstens 30% im Durchschnitt den Flop sehen und mit ihren Blättern zu weit gehen.
  • Stellen Sie sicher, dass Sie Pottchancen haben, wenn Sie ziehen: Machen Sie nur einen Einsatz, wenn der Pott dies rechtfertigt (siehe Pottchancen).
  • Analysieren Sie immer die relative Stärke des Blattes: Machen Sie es sich zur Gewohnheit immer die Karten Ihrer Gegner zu erahnen und stellen Sie sicher, dass Sie weitere Auswertungen vornehmen, wenn in späteren Runden weitere Informationen freigelegt werden. Sie werden nicht wirklich erfolgreich sein, sofern Sie nicht „das Innere" Ihres Gegners sehen.
  • Versuchen Sie sich an die Spielstile Ihrer Gegner zu erinnern: Eine Frage, die Sie sich selbst stellen sollten, sollte sein „Bei welchen Blättern erhöhen sie?" Bei welchen Blättern erhöhen Sie erneut? Callen Sie auch die ganze Zeit bei schwachen Karten? Wie spielen Sie Pocketpairs (Taschenpärchen)? Wie spielen Sie Ihre Züge? Mit welchen Blättern callen/erhöhen sie aus einer frühen Position? Bei welchen Blättern checken-erhöhen Sie?
  • Einsatz machen oder erhöhen, wenn gerechtfertigt - callen Sie nicht nur: Die Struktur von Limit Texas Hold'em lädt zu Drawing Hands (Ein Blatt, von dem Sie erwarten, dass es sich beim Draw ergibt, wird als Drawing Hand bezeichnet). Glauben Sie, dass Sie das beste Blatt haben, sollten Sie fast immer einen Einsatz machen/erhöhen. Sie möchten keine Freecards(Immer, wenn Sie eine weitere Karte erhalten können, ohne einen Einsatz callen zu müssen, handelt es sich um eine Freecard) geben.
  • Haben Sie immer einen guten Kicker(Die höchste, ungepaarte Karte auf Ihrer Hand, die kein Teil eines Straight oder Flush ist): Zu Ihrer höchsten Karte müssen Sie eine gute Seitenkarte oder Kicker haben. (Schwache Kicker führen zu zweitklassigen Blättern, die sich langfristig als kostspielig erweisen).
  • Seien Sie schnell um Potts zu stehlen, wenn Sie in der Late Position (eine Position während der Einsatzrunde, wenn der Spieler als letzter im Vergleich zu den anderen Spielern wirken muss) sind: Sind wenige Spieler dabei und es wurde bis zu Ihnen gecheckt, kann es zu einer Situation kommen, in der der Pott in der letzten oder einer späten Position genommen werden kann. Tun Sie dies nur, falls es so aussieht als ob das Board (So werden die Communitycards (Gemeinschaftskarten) in einem Flopspiel (z.B. Hold'em) oder die aufgedeckten Karten in einem Stud-Spiel (z.B. Seven Card Stud) bezeichnet.) niemandem nutzen würde. Bedenken Sie auch unbedingt die Art an im Pott verbliebenen Spielern.
  • Variieren Sie Ihr Spiel: Bezahlen Sie gelegentlich den Einsatz bei „erhöhenden Blättern" und machen Sie einen Einsatz/erhöhen Sie bei einigen „callenden Blättern". Machen Sie dies vor und nach dem Flop um eine Vorhersehbarkeit in Ihrem Spielstil zu verhindern.
  • Steigen Sie rechtzeitig aus: Sie werden Geld sparen, wenn Sie rechtzeitig aussteigen. Ziehen Sie nicht, wenn Sie wissen, dass Sie geschlagen sind und der Pott kein Callen rechtfertigt.
  • Bluffen Sie selten: Sie müssen sich recht sicher sein, dass Ihre Gegner keine starken Blätter haben und/oder sehr schwach sind, wenn Sie versuchen zu bluffen.
  1. Spielen zu vieler Anfangsblätter (siehe Anfangsblatt Richtlinie).
  2. Zu viel callen mit Trap-Blättern (siehe Trap-Blätter).
  3. Nicht aussteigen bei bescheidenen Karten, wie Top-Paar mit einem schwachen Kicker oder mittleres Paar (aussteigen oder erhöhen ist in diesen Fällen oft das beste Spiel).
  4. Nicht erhöhen bei besten Karten und so zu viele Drawing Hands im Flop belassen.
  5. Ziehen von Karten, die Ihnen wahrscheinlich ein zweitbestes Blatt bescheren. Zum Beispiel ist der Flop 10-8-5 und Sie halten K5. Macht einer einen Einsatz und einige wenige Spieler callen, einschließlich Ihnen, und dann erhalten Sie einen K im Turn; diese Karte könnte Ihnen möglicherweise ein Blatt mit K10 oder K8 ein größeres Zweier-Pärchen bieten.
  6. Achten Sie ausschließlich auf Ihr eigenes Spiel und nicht auf das Ihrer Gegner. Wie nahmen viele Spieler den Flop? Hat jemand Pre-Flop erhöht? Welche Art von Spielern ist im Pott geblieben? Dies sind alle Fragen, die Sie während des Spiels beachten müssen.
  7. Nicht aggressiv genug im Flop (Initiative ergreifen) und Turn (um zu folgen/Blatt zu schützen) (siehe Checken-Erhöhen).
  8. Den ganzen Weg bis zum River Callen ohne echte Pottchancen (siehe Pottchancen).
  9. Zu viel Callen anstatt zu erhöhe, wenn Sie das beste Blatt haben.
  10. Schlechte Tischauswahl.
  11. Nicht genug Geld haben um zu einem bestimmten Limit zu spielen, wodurch Bankrott stark wahrscheinlich wird (Sie brauchen rund 300 Mal so viel wie der maximale Wetteinsatz ist um optimal zu spielen).
  1. Ist der Tisch eng oder locker?
  2. Wie viele Spieler sitzen am Tisch?
  3. Wie viele Spieler sind im Pott, wenn es an Ihnen ist zu agieren?
  4. Wurde der Pott erhöht? Ist dies der Fall, welcher Spieler und Position?
  5. Wie ist Ihre Position?
  1. Wie stark haben Sie mit der Hand gefloppt (lesen Sie Spezielle Blätter im Flop)?
  2. Anzahl an Spielern (schwer zu bluffen in einem Pott mit vier Blättern)?
  3. Hat irgendjemand vor dem Flop erhöht und, ist dies der Fall, wer und aus welcher Position (erwarten Sie einen Follow Through)?
  4. Welche Pottchancen haben Sie (die Größe des Potts vs. wie viele Outs haben Sie)?
  5. Welche Art von Zügen (falls überhaupt) sind im Board?
  6. Welche Art von Blättern haben die anderen Spieler wahrscheinlich?
  7. Welche Position haben Sie (je später desto besser)?
  • Umfassende Disziplin
  • Den Gegner einschätzen
  • Berechnung der Pottchancen
  • Keine Verwundbarkeit um Tilt zu gehen
  • Verwaltung des Geldes
  • Stellen Sie sicher, dass Sie mit Top-Pärchen (AA-BB) und Top-Connectors (AK, AD) erhöhen um niedrige Paare und verschiedene Connectors zu schlagen und um den Pott aufzubauen, sollten Sie die richtige Karte bekommen.
  • Respektieren Sie starke enge Spieler (zum Beispiel, lassen Sie AD verschiedener Farben fallen, falls ein starker Spieler „under the gun" erhöht).
  • Noch einmal, wählen Sie Ihre Anfangsblätter gut aus. Widerstehen Sie der Versuchung zu viele Hände zu spielen, da Sie ein paar Pots verloren haben, als Sie ein tolles Anfangsblatt auf der Hand hatten.
  • Callen Sie keine Erhöhung, wenn Sie ein sehr gutes Blatt haben, dass Sie selbst erhöhen könnten.
  • Spielen Sie niemals ein Ass mit einem kleineren Kicker als 10, falls es verschiedene Farben sind. Die einzige Ausnahme ist die, wenn Sie sich in später Position befinden oder auf dem Button und niemand gecallt hat. In solchen Fällen sollten Sie generell mit einem Ass auf der Hand erhöhen, aufgrund der Möglichkeit die Blinds ohne Kampf zu gewinnen.
  • Die meiste Zeit sollten Sie einen Einsatz auf den Flop machen (und im Turn fortfahren), da Sie öfters schwache Spieler haben, die mit schwächeren Kickern oder schlechteren Blättern bleiben.
  • Achten Sie auf Overpairs, insbesondere bei erhöhten Potts.
  • Vermeiden Sie eine Check-und-Call-Strategie durch Einsatz, checken-erhöhen oder erhöhen.
  • Um Ihr Blatt gegen Züge zu schützen, seien Sie vorbereitet zu erhöhen, falls jemand einen Einsatz macht.
  • Falls möglich versuchen Sie einen Einsatz Out zu machen um herauszufinden, ob Ihr Blatt gut ist.
  • In einem nicht erhöhten Blatt machen Sie einen Werteinsatz (Value Bet) und versuchen den Pott sofort zu nehmen. Dies ist besonders wichtig, falls Ihr Paar Zehn oder kleiner ist, da fast jede Karte im Turn eine Scarekarte (Eine Scare Card ist eine Karte die aufgedeckt wird und einem Angst macht, weil sie das Blatt eines anderen Spielers verbessern könnte.) sein wird.
  • Im Allgemeinen ist es besser auszusteigen, wenn eine Erhöhung getätigt wird.
  • Bedenken Sie wie vielen Gegnern Sie sich gegenüber sehen bei einer Anstrengung die relative Stärke Ihrer Hand zu klären.
  • Ein möglicher Flush, Straight oder viele Züge im Flop werden Ihre Karten schwächen.
  • Erschienen im Flop drei hohe Karten? Ist das so, gibt es wahrscheinlich zwei Pärchen mit einem besseren Kicker als Ihrem.
  • Vermeiden Sie eine Check-und-Call-Strategie entweder durch ein Bet-Out, Checken und Erhöhen oder Erhöhen.
  • Im Allgemeinen sollten Sie kein Slowplay mit dieser Art Blatt spielen. Wenn die Möglichkeit kommt sollten Sie Bet-Out/Erhöhung vollziehen.
  • Ist das Board hoch koordiniert (zwei oder drei Karten derselben Farbe und/oder zwei oder drei verbundene Karten) sollten Sie erhöhen aus den Zügen oder Ihre Gegner dafür zahlen lassen, dass Sie versucht haben durch Ziehen von Karten ein besseres Blatt als Sie zu bekommen (Outdraw). Eine Möglichkeit ist zu warten bis zum Turn und zu sehen ob eine unnütze Karte (Blank) erscheint und dann zu erhöhen/einen Einsatz machen. Dies mag bei größeren Potts besser funktionieren, da die Einsätze im Turn verdoppelt werden und viele Spieler im Flop callen oder erhöhen werden, wenn die Einsätze klein sind.
  • Haben Sie zwei Pärchen mit einem „schwachen" Ass erhalten, lassen Sie AK und AD zum jagen zahlen. Zum Beispiel: Ist es ein erhöhter Pott und der Flop erscheint als A-6-2 und Sie haben A6, wird normalerweise jemand anderes, der AK oder AD hat, Ihnen „give action" (bedeutet, Geld in den Pot zu werfen, wenn erwartet wird, dass jemand anders das Blatt gewinnen sollte) und wird zum Ende callen mit nur drei Outs für ein besseres Zweierpärchen.
  • Haben Sie ein kleines Zweierpärchen, achten Sie auf Asse und Könige in späteren Runden, da höhere Zweierpärchen als Ihre wahrscheinlich auftauchen.
  • Einsatz machen oder erhöhen bei dieser Hand um Ihre Gegner zu eliminieren und um Ihr Blatt zu schützen.
  • Gelegentlich checken-erhöhen mit diesem Blatt, falls Sie denken ein Gegner wird einen Einsatz machen und Ihr Erhöhung wird andere dazu zwingen auszusteigen.
  • Erhöht jemand anderes auf Sie, ist es oft am besten erneut zu erhöhen. Die meisten Spieler werden wenigstens einmal mit Top-Pärchen erhöhen, aber den Einsatz nur mit stärkeren Blättern übertrumpfen, daher können Sie auch Informationen erhalten, ob Ihr Blatt gut ist oder nicht.
  • Typische Hand zum Aussteigen oder Einsatz. Sie können oft einen Einsatz machen, damit schwache/lockere Spieler mittleren Paaren oder Zügen hinterherjagen. Ihr Einsatz kann auch stärkere Spieler dazu veranlassen mit schwachen Top-Pärchen oder anderen nicht fertige Blätter auszusteigen.
  • Gewöhnlich sollten Sie aussteigen, wenn es einen Einsatz vor Ihnen gibt, insbesondere wenn Spieler nach Ihnen noch agieren müssen.
  • Noch einmal, beachten Sie immer die Anzahl an Gegnern im Pott und von welcher Position aus sie ihren Einsatz machen (falls sie einen Einsatz machen).
  • Vermeiden Sie eine Check-und-Call-Strategie, gewöhnlich sollten Sie erhöhen oder aussteigen, fall jemand vor Ihnen einen Einsatz macht.
  • Steigen Sie aus, wenn Sie erhöht werden.
  • Steigen Sie typischerweise aus oder machen Sie einen Einsatz (siehe Zweites Pärchen).
  • Sie sollten sich nicht in zu viele Blätter wie diese verwickeln, wenn Sie einer engen Strategie folgen. Es gibt nicht viele Situationen, in denn Sie schwache Asse oder Könige spielen (siehe Anfangsblatt Richtlinie).
  • Mit diesem Blatt halten Sie 5 Outs, mit denen Sie Zweierpärchen oder Drillinge erhalten können. Ziehen Sie in Betracht einen Einsatz im Flop zu callen, wenn Sie Pottchancen haben und wenn Sie glauben, dass Ihr Blatt das Beste sein wird, wenn Sie hitten.
  • Aussteigen ist der beste Spielzug in den meisten Situationen, es sei denn es ist Heads-up.
  • Noch einmal, vermeiden Sie eine Check-und-Call-Strategie. Stattdessen sollten Sie einen Einsatz machen, erhöhen oder aussteigen.
  • Anstatt zu callen, erwägen Sie immer Druck auf Ihre Gegner auszuüben, indem Sie einen Einsatz machen, erhöhen oder checken-erhöhen. Spielen Sie aggressiv, insbesondere wenn nur noch ein oder zwei Spieler übrig sind, die ein anständiges Blatt niederlegen können.
  • Mit 12 möglichen Outs (wie einem Nut-Flush-Zug mit einem Ass-Kicker, was Ihnen 9 Nut-Outs und 3 Top-Pärchen-Outs gibt), haben Sie fast eine Chance von 50% in Kombination von Turn und River etwas Passendes zu erhalten (siehe Pottchancen); Sie sollten aggressiv spielen in den meisten Fällen um Ihrem Ass eine bessere Chance zum gewinnen zu geben, wenn Sie etwas Passendes erhalten.
  • Eine später Position gibt Ihnen einen Extravorteil, da Sie erhöhen können um den Pott zu erstellen, falls viele Spieler im Pott sind. So könnten eine Freecard (Immer, wenn Sie eine weitere Karte erhalten können, ohne einen Einsatz callen zu müssen, handelt es sich um eine Freecard) erhalten (siehe Spezielle Züge) falls Sie mit dem Checken im Turn dran sind und sich Ihr Blatt nicht verbessert hat.
  • Steigen Sie mit diesen Blättern in den meisten Situationen aus, wenn es verschiedene Spieler im Flop gibt und Sie erhalten keine gute Karte.
  • Machen Sie es sich nicht zu einer (teuren) Gewohnheit einen Einsatz zu machen bei dieser Art von Blatt gegen einen Flop mit Bildkarten und mehreren Gegnern.
  • Ziehen Sie nicht auf Overcards sofern der Pott keine exzellenten Chancen bietet und das Board gut aussieht (keine Straight- oder Flush-Möglichkeiten im Turn).
  • Oft, wenn Sie eine Ihrer Overcards im Turn erhalten, gibt diese Karte jemand anderem ein Zweierpärchen oder besser. Zum Beispiel: Sie haben KD und der Flop ist 10-8-4, ein K im Turn ergibt K10, K8 und K4 Zweierpärchen. Erscheint eine D, könnte dies zu einem Straight für jemanden führen, der B9 hat oder Spielern, die D10, D8 und D4 halten, könnten ein Zweierpärchen bekommen.
  • Gibt es Flush-Züge im Flop, machen Sie einen Einsatz/erhöhen Sie um Ihre Gegner dafür zahlen zu lassen, dass Sie einen Outdraw bei Ihnen versucht haben.
  • Gibt es Straight-Züge im Flop, machen Sie erneut einen Einsatz/erhöhen Sie aus vorher genanntem Grund.
  • Erscheint der Flop mit großen Karten und es wurde Pre-Flop erhöht, ist es wahrscheinlich, dass Ihre Gegner viel Geld in den Pott werfen. Sie erhalten auch Informationen dazu, ob Ihr Set gut ist oder nicht, wodurch Sie Einsätze in späteren Einsatzrunden sparen.
  • Gibt es Flush-Züge im Flop, machen Sie einen Einsatz/erhöhen Sie um Ihre Gegner dafür zahlen zu lassen, dass Sie einen Outdraw bei Ihnen versucht haben.
  • Gibt es Züge für größere Straights im Flop sollten Sie wieder einen Einsatz machen/erhöhen - aus oben angegebenen Gründen.
  • Ist ein Paar im Flop, wird jemand mit einem Drilling viel Geld in den Pot werfen (to give action), und falls Ihr Blatt das beste ist können Sie Ihren Gegner zahlen lassen um ein besseres Blatt zu bekommen (ein Full House ist möglich).
  • Ist ein Paar im Flop, wird jemand mit dreien einer Sorte viel Geld in den Pott werfen und, falls Ihr Blatt das beste ist, können Sie Ihren Gegner zahlen lassen, dafür dass er versucht ein besseres Blatt zu bekommen (ein Full House ist möglich).
  • Haben Sie den Nut-Flush nicht, ist es wahrscheinlich, dass jemand, der viel Geld in den Pott wirft, auf einen größeren Flush zieht und das Einzahlen wird aufhören, wenn eine vierte farblich passende Karte im Turn oder River erscheint. Machen Sie Ihre Einsätze und Erhöhungen direkt im Flop.
  • Ist ein Pärchen im Board und Sie halten das niedrige Set. Es wird viel in den Pott eingezahlt von jemandem, der Drillinge hat. Durch Einsatz und Erhöhen im Flop lassen Sie sie dafür zahlen für ein größeres Full House zu ziehen.
  • Haben Sie eine der Paarkarten und die Low-Card. Noch einmal, es wird viel in den Pott eingezahlt werden von jemandem der Drillinge hält und lassen Sie ihn dafür zahlen, dass er versucht bessere Karten als Sie zu erhalten.
  • Streben Sie nach Zügen, wobei Sie nur eine Karte benötigen um einen Flush oder Straight zu machen.
  • Im Allgemeinen sollten Sie nicht für einen Straight ziehen, wenn zwei gleichfarbige Karten auf dem Tisch sind, es sei denn Sie erhielten exzellente Pottchancen. Sie sollten zwei Ihrer Outs als tot zählen (die Flush-Karten), daher haben Sie statt 8 nur 6 Outs.
  • Vermeiden Sie gewöhnlich nach einem Straight oder Flush zu streben, falls es ein Pärchen auf dem Tisch gibt, aufgrund der möglichen Risiken eines Full House. Sie werden zum Ziehen bessere Pottchancen als normal benötigen.

Einleitung

Das Ziel dieses Artikels ist es Anfängern/mittleren Spielern zu helfen ihr Limit Texas Hold'em-Spiel zu verbessern. Haben Sie wenig Erfahrung im Pokerspiel, werden Sie sich nach/während des Spiels auf diesen Text besinnen müssen um die dargelegten Konzepte und Strategien nochmals durchzusehen. Dieser Artikel bietet Ihnen eine vereinfachte Ansicht und Ratschläge, die einem bestimmten Spielstil folgen. Entsprechend gibt es keine tiefer gehende Behandlung von Ausnahmen und Variationen im Spiel

Fixed Limit Texas Hold'em ist heutzutage weltweit die populärste Version des Pokers. Es ist das bevorzugte Spiel in Casinos, sowohl off- als auch online, da an jedem Spiel bis zu 10 Spieler teilnehmen können. Des Weiteren haben schwache Spieler eine halbwegs ordentliche Chance kurzfristig zu gewinnen und im Allgemeinen gehen Spieler nicht zu schnell pleite und tragen zum Gewinn bei, bevor sie kein Geld mehr haben.

Nichtsdestotrotz kann Limit Texas Hold'em für weniger begabte Spieler trügerisch sein. Eine falsche Meinung, die sich bei Spielern hält, ist die, dass man sich einfach hinsetzen kann und die Blätter durch Callen gewinnen kann, wann immer man Pottchancen hat, ohne dass man den Gegnern viel Aufmerksamkeit schenken müsste. Tatsächlich handelt eine Mehrheit von Limit Texas Hold'em-Spielern an Low-Limit-Tischen ($2-$4 oder $4-$8) so. Zusätzlich verfügen mittelstarke Spieler oft über einen Mangel an Disziplin (Straffheit) und einem Mangel an Aggressivität (starke Angriffe zum richtigen Zeitpunkt).

Im Allgemeinen ist ein insgesamt enger/aggressiver Spielstil möglicherweise der rentablere, insbesondere bei mittelschweren/starken Spielen. Daher ist es der Zweck dieses Ratgebers Ihnen Informationen zum Stil zu geben. Er befürwortet das Spielen weniger Anfangsblätter, während versucht werden sollte viele Potts zu übernehmen und die Vorteile von Positionen zu nutzen. Die vorgeschlagenen Strategien konzentrieren sich auf Pre-Flop- und Flop-Spiele, da hier die Anfänger und mittelstarken Spieler ihre größten Fehler begehen. Spielen Sie richtig bis zur Turn-Karte, kommt es nicht zu allzu vielen schwierigen Entscheidungen und Sie sind auf Ihrem Weg ein Experte des Spiels zu werden.

Schlüsselfertigkeiten für den Erfolg als Spieler von Limit Texas Hold'em

      Top-Ratschlag und Allgemeine Fehler

Limit Texas Hold'em Top-Ratschlag

Allgemeine Fehler Fixed Limit Texas Hold'em

      Pre-Flop-Spiel

Eine der wertvollsten Fähigkeiten bei Limit Texas Hold'em ist die Fähigkeit sehr selektiv bezüglich des Anfangsblatts zu sein. Es gibt eine Reihe von Faktoren, die zu beachten sind, wenn es um die Entscheidung geht, welches Blatt Sie spielen sollen:

Enges oder lockeres Spiel

Ein enges Spiel ist definiert als ein Spiel, bei dem durchschnittlich wenige Spieler (2-3) den Flop sehen und dann nach dem Flop aussteigen. Bei diesem Typ von Spiel sehen Sie selten die River-Karte, da jeder ausgestiegen ist. Es gibt fast keinen Grund in solchen Spielen zu spielen, sogar wenn Sie ein Experte des Spiels sind. Entscheiden Sie sich dazu ein enges Spiel zu spielen sollte Ihr Anfangsblatt sehr gut ausgewählt sein und Sie sollten in der Lage sein 15% bis 20% Ihrer Anfangsblätter zu spielen.

Ein lockeres Spiel jedoch ist gewöhnlicherweise das Spiel, bei dem Sie sein wollen. In einem lockeren Spiel sehen viele Spieler den Flop und tendieren dazu mit ihren Blättern zu weit zu gehen. In diesen Spielen gibt es die Möglichkeit mehrere Hände zu spielen, normalerweise aber nicht mehr als 30% der Blätter. Nichtsdestotrotz müssen Sie sehr selektiv sein, welche Blätter Sie spielen.

Wie viele Spieler sind im Pot vor Ihnen

Sehen viele Spieler den Flop gibt es eine größere Chance für Sie mehr Drawing Hands zu spielen, so wie /6s oder kleine Pocket-Paare, da diese Arten von Blättern in vielschichtigen Potts steigen. An einem Short-Handed Tisch mit nur sechs Spielern oder weniger steigen große Karten im Wert. Sogar Asse mit einem geringeren Kicker als 10 werden normalerweise spielbar. In einem Full-Ring-Spiel verlieren Blätter wie A10, K10, Q10 an Wert, da diese einfach zu einem Trap-Blatt werden, was bedeutet, dass sie zu zweitbesten Blättern werden (siehe Trap-Blätter).

Mehr Spieler führen im Allgemeinen zu größeren Potts, da die Pottchancen je höher werden desto mehr Spieler im Pott sind. Zum Beispiel können Sie vor dem Flop mit einem Blatt wie 78s oder kleinen Pocket-Pärchen callen, falls Sie denken, dass sechs oder mehr Spieler im Pot sein werden. Sind nur zwei oder drei Spieler im Pott, sind 76 oder kleine Pocket-Pärchen kein gutes Blatt um damit in den Pott einzutreten. Sie möchten sicherstellen, dass Sie einen guten Preis für Ihre Drawing Hands bekommen.

Falls es erhöht wurde

Hat jemand vor dem Flop erhöht, müssen Sie ein sehr gutes Blatt haben um mit zu callen oder exzellente Pottchancen erhalten. Callen Sie nicht bei Erhöhungen in mittlerer Position mit Blättern wie AB verschiedener Farbe und KD verschiedener Farbe (siehe Trap-Blätter). Sind Sie jedoch in später Position und ein Minimum von vier Spielern hat die Erhöhung gecallt, können Sie entweder callen oder erneut erhöhen bei einem Blatt wie B10s in der Hoffnung, dass Sie ein großartiges Blatt erhalten, wenn der Pott groß ist.

Position

Die Positionen werden vom Button (Ein Hilfsmittel (Texas Hold'em, Omaha), das die letzte Position angibt und ebenfalls die Blinds anzeigt.) aus gezählt. Bei einem vollen Tisch mit 9 bis 10 Spielern haben Sie den Button, Small Blind, Big Blind, frühe Position, mittlere Position und späte Position. Die drei Plätze hinter dem Big Blind werden frühe Position genannt, die folgenden drei Plätze sind die mittlere Position und die übrigen zwei Sitze werden als späte Position kategorisiert. Die erste Position nach dem Big Blind wird auch „Under the Gun" genannt. Dies ist die schlechteste Position um Pre-Flops zu halten, da Sie der Erste sind, der agieren muss eher Fehler machen werden. Dies liegt daran, dass Sie nicht so viele Informationen haben werden wie Spieler, die in später Position agieren. Daher müssen Sie sehr vorsichtig sein bei der Auswahl Ihres Anfangsblatts in dieser Position. Spielen Sie zum Beispiel nicht A10 unterschiedlicher Farbe „under the gun". Halten Sie jedoch dasselbe Blatt am Button und niemand hat gecallt, wird A10 zum erhöhenden Blatt.

Die beste Position ist am Button, direkt vor dem Small Blind. In dieser Position werden Sie die meisten Informationen haben, wenn es an Ihnen ist zu agieren. Sitzen Sie am Button wissen Sie wie viele Spieler im Pott sind, ob es eine Erhöhung/erneute Erhöhung gegeben hat etc. Dies ist sicherlich die rentabelste Position.

Trap-Blätter

Ein sehr verbreiteter Fehler von Anfängern/mittleren Spielern ist alle zwei großen Karten oder jedes Ass von einer frühen Position zu spielen und bei demselben Blatt zu erhöhen. Dies ist einer der schlimmsten Fehler, die ein Spieler machen kann, da diese Blätter leicht zu Trap-Blättern werden. Ein Trap-Blatt ist jedes Blatt, das eine hohe Wahrscheinlichkeit trägt zweitbestes Blatt zu werden und es kann Sie viel Geld kosten, wenn Sie damit verlieren. Die verbreitetsten Trap-Blätter sind A10, AB, KD, KB, K10, DB, und D10. Viele Spieler „limp in" (Einen Flat Call auf einen erzwungenen Eröffnungseinsatz zu tätigen) und erhöhen in mittlerer/späterer Position mit dieser Art von Blatt. Wenn Sie also mit KB von einer frühen Position „limpen", und jemand in später Position erhöht dies, könnten Sie sich leicht in der Falle wieder finden gegen allgemein erhöhende Blätter wie KDs, AK, ABs, AA, KK und DD (im Fall, dass ein B erscheint).

Dies gilt auch wenn Sie Erhöhungen mit dieser Art von Blatt callen. Dies ist ein Fehler. Die meisten erhöhenden Blätter aus früher Position umfassen AA, KK, DD, BB, AD und AK. Warum würden Sie eine Erhöhung callen wollen mit einem Trap-Blatt, wenn der Erhöhende wahrscheinlich eines der obigen Blätter hält. Gleichwohl sind Trap-Blätter unter den richtigen Umständen spielbar. Zum Beispiel falls Sie in einer späten Position und als Erster dabei sind, wird das Trap-Blatt jetzt zum erhöhenden Blatt.

Allgemeiner Pre-Flop-Ratschlag

      Anfangsblatt Richtlinie (regulär voller Tisch, 8 bis 10 Spieler) Glossar der Abkürzungen:
RFI Erhöhen wenn First In . Hat keiner vor Ihnen gecallt oder erhöht, sollten Sie erhöhen. Sie tun dies um die Initiative beim Blatt zu übernehmen und/oder aufgrund der Möglichkeit, dass Sie die Blinds „stehlen" könnten.
R Sie sollten erhöhen egal was vor Ihnen passiert ist.
R1 Sie sollten erhöhen wenn nicht mehr als ein Spieler im Pot ist oder Sie der „First one in" sind.
C Egal wie viele Spieler im Pott sind, sollten Sie callen .
C1 Callen nur wenn es wenigstens einen anderen Caller vor Ihnen gibt. Gab es keinen Caller vor Ihnen, sollten Sie aussteigen.
C2 Sie sollten callen wenn es wenigstens zwei Caller bereits im Pott gibt.
C3 Sie sollten callen wenn es wenigstens drei Caller bereits im Pott gibt.
RR Sie sollten erneut erhöhen .
F Sie sollten aussteigen .
LL Bezieht sich auf einen Lone Late Positionserhöher.

 

      Limit Texas Hold'em Ratgeber Anfangsblatt
Blätter Gruppe A Nicht erhöhter Pott Erhöhter Pott
AA-DD R RR
AKs R RR
Blätter Gruppe B
BB R RR1, C
1010 R C, RR LL
AK R RR1, C
ADs R C, RR LL
Blätter Gruppe C
99 RFI (späte Position), C C2
AQ RFI (späte Position), C C2
ABs RFI (späte Position), C C2
KDs RFI (späte Position), C C2
KD RFI (späte Position), C F
Blätter Gruppe D
88 RFI (späte Position), C3 C4
77 RFI (späte Position), C3 C4
66-22 C3 C4
Axs C3 C4
KJs C3 C4
K10s C3 F
DBs RFI (späte Position), C2 C4
D10s C3 F
B10s C3 C4
10 9s C3 C4
98s C3 C4
87s C4 C4
76s C4 C4
      Flop-Spiel

Was Sie bedenken sollten, wenn Sie sich entscheiden zu checken, einen Einsatz zu machen, zu callen oder zu erhöhen

Spezielle Blätter im Flop

Top-Paar mit einem Ass-Kicker

Top-Paar mit einem schwachen Kicker

Zwei Pärchen (beide geschlossene Karten)

Overpair (Taschenpaar größer als die höchste Karte im Flop)

Zweites Pärchen (Taschenpärchen zwischen der hohen und mittleren Karte des Flop)

Mittleres Pärchen mit Top-Kicker (Ass, oder in einigen Fällen, ein König)

Mittleres Paar ohne Top-Kicker

Nuts-Züge mit 8 Outs oder mehr (Nuts-Flush-Züge, zwei Overcards und ein Nuts-Straight-Zug, Straight-Flush-Züge, Nut-Straight-Züge)

Overcards - AK, AD, AB, KD, KB, DB

Sehr starke Blätter im Flop (Set, Flush, Straight und Full House)

Am besten spielen Sie in dieser Situation Slowplay. Dies bedeutet, dass Sie checken und callen falls jemand einen Einsatz macht und erhöhen/erhöhen Sie erneut in einem späteren Turn, wenn die Einsätze verdoppelt werden. Gibt es viele Züge im Board für jemanden um ein besseres Blatt zu machen, dann müssen Sie erhöhen und so viele Einsätze wie möglich erhalten, während Sie immer noch das beste Blatt haben.

Hier sind einige wenige Beispiele, wenn Sie kein Slowplay bei einem Flopped Set, Straight, Flush oder Full House spielen sollten.

Sehr starkes Blatt: Set (Sie halten ein Taschenpärchen)

Sehr starkes Blatt: Straight

Sehr starkes Blatt: Flush (Sie haben zwei Karten gleicher Farbe)

Sehr starkes Blatt: Full House

Drawing Hands (Flush Draws oder Straight Draws mit offenem Ende zum hohen Ende)

      On the Turn

Im Turn werden die Einsätze verdoppelt. Daher ist es entscheidend, dass Sie Ihr Blatt bis zu diesem Zeitpunkt richtig gespielt haben. Die Stapel sind angewachsen und Sie werden zum Callen nicht dieselben Pottchancen erhalten. Genauso werden Sie weitere Informationen zu den Blättern Ihrer Gegner erhalten haben und sind so in einer Position Ihr Blatt erneut auszuwerten. Glauben Sie, dass Sie das beste Blatt halten, haben Sie keine Angst einen Einsatz zu machen/zu erhöhen um Ihr Blatt zu schützen. Sie werden eine größere Möglichkeit haben im Turn Züge zu erhöhen, da die Einsätze verdoppelt werden. Steigen Sie nicht in einen „Erhöhungskrieg" ein, wenn Sie kein tolles Blatt haben. Ziehen Sie, seien Sie sicher, dass Sie korrekte Pottchancen haben, wenn Sie dies tun.

      On the River

Jetzt sind Sie am Ende des Blattes angekomen und ein allgemeiner Fehler ist es auszusteigen oder zu callen bei zu vielen Blättern. Haben Sie Ihren Zug nicht getätigt, ist es angemessen auszusteigen, ungeachtet der Größe des Potts. Haben Sie jedoch ein mittelmäßiges Blatt und der Pott ist beträchtlich, werden Sie gelegentlich einen „Crying Call" (Wenn jemand callt, der praktisch keine Chance darauf hat, den Pot zu gewinnen und dies wohl auch weiß) machen müssen, obwohl es wahrscheinlich ist, dass Sie geschlagen werden. Noch einmal, Sie müssen Ihr bestes Urteilsvermögen einsetzen, obwohl es manchmal eine feine Unterscheidungslinie zwischen Aussteigen und Callen beim River gibt. Sie werden gegen Ende nicht viel bluffen, es sei denn Sie spielen Heads-Up und sind ziemlich zuversichtlich, dass Ihr Gegner gezogen hat und/oder eine schwaches Blatt hat und eine Scarecard erscheint. Seien Sie darauf vorbereitet mit einem guten Blatt auszusteigen falls eine Flush und/oder Straight-Karte erschient und Ihr Gegner beginnt zu erhöhen. ~

      Spezielle Züge

Die Freecard

Befinden Sie sich in der Late Position oder handeln als Letzter, können Sie bei einer Drawing Hand im Flop erhöhen. Wahrscheinlich werden Ihre Gegner dann Checken, was Ihnen die Gelegenheit zum Checken gibt (falls sich Ihr Blatt nicht verbessert) oder einen Einsatz machen (wenn Sie eine gute Karte ziehen). So sparen Sie Geld falls Sie Ihr Spiel nicht verbessern und Sie gewinnen Geld, wenn Sie siegen. Dieser Zug schlägt jedoch fehl, wenn beim Flop erneut erhöht wird. In diesen Situationen kostet es Sie Geld, aber es bleibt ein gutes Spiel, da Sie Informationen erhalten und Sie haben einen Zug für ein besseres Blatt.

Das Checken-Erhöhen

Wenn Sie ein gutes Blatt haben und Sie sind an der Reihe, erhöhen Sie in der Hoffnung, dass ein Gegner einen Wetteinsatz macht, so dass Sie erhöhen können, wenn Sie wieder an der Reihe sind. Zum Beispiel: Sie sind in einer frühen Position und haben A Q. Der Flop ist A Q 6. Sie checken und drei Spieler in mittlerer Position checken auch. Ein Spieler in später Position macht einen Wetteinsatz und erhöht dann. Der Grund für Checken-Erhöhen ist es, es zu teuer für die eine Hand, die die Verbesserung braucht um zu gewinnen, zu machen; wie ein Straight- oder Flush-Zug um zu callen. Das Checken-Erhöhen aus einer frühen Position gibt Ihnen auch die Initiative im Blatt. Callen sie weiter, haben Sie wenigstens Informationen bezüglich der Stärke Ihrer Blätter erhalten und sie gezwungen so viel wie möglich zu bezahlen beim Versuch Sie zu einem Outdraw zu bewegen.

Halb-Bluffen

Halb-Bluffen ist, wenn Sie einen Wetteinsatz machen oder erhöhen bei einer Hand, die wahrscheinlich nicht die beste ist (momentan), aber Sie haben viele Outs um ein besseres Blatt als Ihre Gegner zu bekommen (Outdraw), wenn Sie zum Callen oder Erhöhen kommen, obwohl Sie tatsächlich hoffen, dass Sie den Pott genau jetzt gewinnen. Zum Beispiel: Sie sind in später Position und haben J 10 und der Flop zeigt K 6 2, so haben Sie einen Flush Draw mit 9 Outs. Es gibt drei andere Spieler im Pott und Sie alle Checken nach Ihnen. Sie machen einen Wetteinsatz ohne die beste Hand zu haben, da alle gecheckt haben, sie haben Schwäche gezeigt und steigen vielleicht mit Pocketpairs, einem Paar Sechsen oder Zweien, aus. Auch wenn Sie gecallt werden, haben Sie 9 Outs zum Flush und vielleicht ein zusätzliches 6 Outs um zu gewinnen falls Sie einen Buben oder eine 10 bekommen, 15 Outs insgesamt. Falls gecallt und Sie sind im Turn gecheckt worden, haben Sie die Möglichkeit eine freie Karte zu nehmen, falls sich Ihr Blatt nicht verbessert hat.

      Chancen

Pottchancen

Pott Odds sind das, was Sie benutzen um zu berechnen, ob ein bestimmtes Spiel einen positiven erwerteten Wert hat. Es ist definiert als das Verhältnis zwischen der Größe des Pott und des Einsatzes. Zum Beispiel: Ist der Pott $100 und Ihr Einsatz ist $10, sind die Pottchancen 10 zu 1. Um Ihre Pottchancen zu berechnen, müssen Sie wissen über wie viele Outs Ihr Blatt momentan verfügt. Zum Beispiel: Haben Sie beim Flop einen Herz-Flush-Zug, haben Sie 9 Outs um Ihr Blatt zu machen. Insgesamt gibt es 13 Herzen. Sie haben 2 und der Flop erscheint mit 2, wodurch 9 nicht gesehene Herzen verbleiben.

Beziehen Sie sich auf unten stehende Tabelle, bemerken Sie, dass Sie eine 35%ige Chance zum Erlangen eines Blatts mit 9 Outs im Turn und River kombiniert haben. Dies ist leicht besser als 1 in drei Malen, was bedeutet, dass es, falls es Sie $10 kostet um $30 oder mehr zu gewinnen, ist das Ziehen für einen Flush der richtige Zug.

Eine Faustregel: Jedes Out gibt Ihnen rund eine 4%ige Chance zum Hitten bei Turn und River kombiniert. Zum Beispiel: 5 Outs geben Ihnen rund eine 20%ige Chance zru Verbesserung, 6 Outs rund 24%, etc.

      Outs für spezifische Züge
Flush Draw mit zwei Overcards oder ein Straight Flush Draw 15 Outs
Flush Draw mit einer Overcard 12 outs
Flush Draw 9 Outs
Straight Draw mit offenem Ende 8 outs
Zwei Overcards 6 outs
Bauchschuss Straight Draw 4 Outs
      Ziehen von Outs aus einem Stapel mit 47 ungesehenen Karten
Anzahl an Outs % im River
1 4.3
2 8.4
3 12.5
4 16.5
5 20.4
6 24.1
7 27.8
8 31.5
9 35.0
10 38.4
11 41.7
12 45.0
13 48.1
14 51.2
15 54.1
16 57.0
17 59.8
18 62.4
19 65.0
20 67.5

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Bertram 2014-11-21 15:23:50

ganz schlechtes deutsch...