TerrorOfSweden bestreitet Betrugsvorwürfe

Mohamad Kowssarie

Mohamad Kowssarie wehrt sich gegen Patrik Antonius und bezeichnet dessen Anschuldigungen als „unbegründet“.

In der letzten Ausgabe einer schwedischen Pokerzeitschrift erschien ein Artikel, in dem Antonius behauptet, Kowssarie habe einst mithilfe eines über MSN eingeschleusten Trojaners die Hole Cards des Finnen sehen können, während die beiden online gegeneinander spielten. Antonius erinnerte sich an den Vorfall, als er im vergangenen Monat bei der EPT San Remo auf Kowssarie traf.

Kowssarie zeigte sich von den Vorwürfen schockiert, vor allem angesichts der langen Zeit, die vergangen ist, seit er gegen Antonius gespielt hat.

„Sieben Jahre danach beschuldigt er mich öffentlich des Betrugs, ohne dafür die geringsten Beweise zu haben“, sagt Kowssarie bei den Aussie Millions 2012.

Online-Poker spielte Kowssarie unter den Screen-Namen Fast_Freddie, TerrorOfSweden und TheTerrorist. Im Jahr 2006 gewann er einen legendären $465.000 Pot gegen Johnny Lodden – damals der größte Pot aller Zeiten.

Kowssarie behauptet, gegen Antonius zwischen $200.000-300.000 vorn zu liegen und beweisen zu können, den finnischen Profi niemals übervorteilt zu haben.

„Ich habe gegen Patrik ein paar interessante Hände gespielt“, erinnert sich Kowssarie. „Es ging um Pots zwischen $150k und $240k. Die Screenshots werden die Wahrheit beweisen.“

Kowssarie plant nun, der schwedischen Zeitschrift seine Version der Geschichte zu erzählen: „[Patrik] hat keine Belege für seine Beschuldigung.“

Lodden war der erste Spieler, der Kowssarie des Betrugs bezichtigte. Allerdings habe hätten die beiden sich inzwischen wieder ausgesöhnt.

„Er hat gesagt, was vorbei ist, ist vorbei“, erklärt Lodden. „Ich glaube, die Medien haben ihm die Worte ein bisschen im Mund herumgedreht. Wir haben abends mal was zusammen getrunken, und damals bekam ich diesen Eindruck. Natürlich muss er für sich selbst sprechen.“

Am Ende von Tag 4 des Aussie Millions  Main Events lag Kowssarie auf dem dritten Platz des Chipcounts, bei noch zwölf verbliebenen Spielern.

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