Konstantinos Nanos aus Deutschland gewinnt die WPT Wien

Der Deutsch-Grieche Konstantinos Nanos gewann die WPT Wien

Das Main Event der WPT Wien ist entschieden. Am Ende triumphierte der Deutsch-Grieche Konstantinos Nanos und freute sich über den prestigeträchtigen Sieg und satte €150.000. Am Finaltag ging es dabei rasant zur Sache und bereits nach fünf Stunden stand der neue WPT Champion fest. Im Heads-Up besiegte Nanos den Österreicher Vladimir Krastev, der immerhin noch €103.000 für Platz Zwei kassierte. Dessen Landsmann Alexander Freund wurde am Ende starker Vierter.

Eckdaten WPT Wien

  • Spieler: 220
  • Buy-In: €3.300
  • Preispool: €660.000
  • Siegprämie: €150.000
  • Sieger: Konstantinos Nanos

Letzte verbliebene Dame Gaelle Baumann wird Fünfte

Nachdem es den griechischen EPT Champion Sotirios Koutoupas als Ersten am Finaltisch auf Platz Sechs für €30.964 erwischt hatte, war für die letzte verbliebene Dame im Rennen leider auf Rang Fünf Schluss.

final table wpt wien
So sah der sehr stark besetzte Final Table der WPT Wien aus.

Gaelle Baumann hatte aus dem Small Blind auf 55.000 erhöht und Valdimir Krastev spielte die 3-Bet aus dem Big Blind auf 150.000. Gaelle überlegte einige Zeit und ging dann für 750.000 All-In.

Krastev bezahlte und trat im Showdown mit A Q gegen A T von Gaelle an. Das Board brachte Q 2 5 A T und damit verabschiedete sich Gaelle auf Rang Fünf für ein Preisgeld von €35.500.

Andreas Freund wird Vierter für €49.000

Auch für Andreas Freund hat es leider nicht zum WPT Sieg im Montesino gereicht.

Gaelle Baumann
Die sympathische Französin Gaelle Baumann wurde Fünfte für €35.500.

Mit seinen letzten 306.000 war er preflop All-in und wieder war es Vladimir Krastev, der den Call machte.

Erneut lag Vladi mit K J gegen K 9 von Andreas weit vorne. Das Board brachte A 9 J 3 T und damit nahm Andres Freund Platz 4 und €49.000 mit nach Hause.

Riesenpot zwischen Nanos und Krastev bringt die Vorentscheidung

Zu dritt am Tisch kam es zu einer spannenden Konfrontation zwischen Konstantinos Nanos, die in einem gigantischen Pot endete und Konstantinos als massiven Chipleader zurückließ.

Krastev hatte vom Button auf 65.000 erhöht und Nanos spielte die 3-Bet auf 175.000 aus dem Big Blind. Ohne zu zögern packte Krastev die 4-Bet auf 390.000 aus und nun ging Nanos in den Tank.

Nach einigen Minuten erhöhte er abermals und schob 875.000 in die Mitte mit circa 1.6 Millionen behind. Krastev überlegte und ging schließlich All-In.

Nanos bezahlte innerhalb einer Millisekunde, drehte A A um, und war meilenweit vorne gegen K Q von Krastev. Der Flop war mit 8 9 5 sehr gut für Nanos, doch die 4 auf dem River machte es noch einmal spannend, denn Krastev bekam den Flushdraw.

Nach der Q auf dem River ließ Nanos in einen erleichterten Freudenschrei los und dieser Riesenpot katapultierte ihn zum massiven Chipleader mit 5.005.000 gegenüber Krastev mit 800.000 und Bichon mit 795.000.

Trotzdem sollte es anschließend noch länger als erwartet dauern, bis schließlich das Heads-Up erreicht war, denn Krastev konnte mehrmals verdoppeln und sorgte schließlich für das Ausscheiden von Thomas Bichon.

Thomas Bichon wird Dritter für €65.000

Thomas Bichon
Der WPT Champion Thomas Bichon verpasste seinen zweiten WPT-Titel nur knapp.

Der Franzose Thomas Bichon pushte vom Button All-In mit K 9 und bekam den Call von Vladimir Krastev, der A 8 hielt.

Das Board brachte Thomas keine Hilfe und damit verabschiedete er sich auf Platz 3 für ein Preisgeld von €65.000.




Deutsch-Östereichisches Heads-Up

Damit kam es zum deutschsprachigen finalen Duell zwischen Konstantinos Nanos und Valdimir Krastev. Nanos ging dabei nicht nur als Favorit ins Rennen, sondern hielt mit 4.400.000 gegenüber 2.190.000 von Krastev auch mehr als doppelt so viele Chips.

Gleich zu Beginn verlor Krastev dann einen großen Pot, als Nanos nach dem River einen Flush zeigte und er muckte. Damit war er auf nur noch 650.000 zurückgefallen.

Als es dann zum Showdown mit A Q von Nanos gegen K 4 von Krastev kam und das Board A 4 Q 4 brachte, hatte Nanos den Sieg bereits vor Augen. Doch Krastev traf mit der 4 tatsächlich den 2-Outer auf dem River und blieb damit im Rennen.

Vladimir Krastev
Der Österreicher Vladimir Krastev wurde am Ende Zweiter, obwohl im sicher einige den Sieg gegönnt hätten.

Einige Hände später war für ihn jedoch endgültig Endstation und Konstaninos Nanos fuhr den Sieg ein. In der entscheidenden Hand hatte Krastev auf 125.000 erhöht und Nanos bezahlte im Big Blind.

Der Flop brachte 7 9 Q, Krastev spielte die Contibet von 125.000 und daraufhin ging Nanos All-In.

Krastev bezahlte sofort und Nanos Miene verriet, dass er wohl Hilfe brauchte. Tatsächlich zeigte Nanos J T zum Straightdraw und Krastev drehte Top Pair Top Kicker mit A Q auf der Hand um.

Direkt auf dem Turn kam mit der 8 jedoch die Straight für Nanos, und Krastev war drawing dead.

Damit gewinnt der Deutsch-Grieche Konstantinos Nanos die WPT Wien für ein Preisgeld von €150.000. Vladimir Krastev wurde sein zweiter Platz mit €103.000 versüßt.

Das Endergebnis der WPT Wien:

 

Platz

Name

Vorname

Nation

Preisgeld

1

Nanos

Konstantinos

GER

€ 150.000

2

Krastev

Vladimir

AUT

€ 103.000

3

Bichon

Thomas

FRA

€ 65.000

4

Freund

Andreas

AUT

€ 49.000

5

Baumann

Gaelle

FRA

€ 35.500

6

Koutoupas

Sotirios

GRE

€ 29.500

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