Justin Bonomo Chipleader nach Tag 2 des $40k

Justin Bonomo
Justin Bonomo steht nach Level 18 des $40k NLHE ganz vorn.

Die ersten beiden Tage des mit $40k teuersten NLHE-Turnier in der Geschichte der WSOP sind gespielt. Justin Bonomo kann das nicht erschüttern.

Bonomo steht an der Spitze der 23 verbliebenen Spieler. PokerListings erzählte er von einem souveränen Turnierablauf: „Es lief praktisch das ganze Turnier hindurch immer gut. Das war mein Glück."

Die Feuerwerke fanden an den anderen Tischen statt - und zwar reichlich. Die beiden Chipführenden Bruno Fitoussi und Chris Moneymaker erlebten katastrophale Abstürze, während Bonomo seine inzwischen 2,678.000 Chips nach eigener Aussage eher unspektakulär aufbaute.

„Ich hatte das Glück, keine großen Pots spielen zu müssen", erklärte er. „Stattdessen habe ich viele kleine Pots gespielt und dabei langsam Chips gesammelt. Und ich habe praktisch jede Hand, die ich gespielt habe, auch gewonnen."

Seinen größten Pot sammelte es auf Kosten von „Crazy" Marco Johnson ein, der mit A Q gegen Bonomos K T verlor, und das kurz vor den Geldrängen.

Abgesehen davon war es für Bonomo jedoch ein langsamer Aufstieg.

„Ich hatte keine großen Entscheidungen zu treffen. Ich glaube, ich bin schon seit dem ersten Blind Level immer in den Top Ten gewesen."

Mike Matusow machte seinem Ärger über die Struktur des Events nach dem Ende des gestrigen Tages Luft. Der Full Tilt Pro störte sich vor allem an den einstündigen Blind Levels und den 200/400 Startblinds.

AQ vs. KT auf der Bubble? Wahnsinn!

Bonomo hatte damit hingegen kein Problem: "Mir gefällt die Struktur. Manche Spieler haben sich schon aufgeregt, weil es kein achttägiges Turnier ist, aber natürlich wollte die WSOP das so nicht haben. Für ein normales Bracelet Event ist es doch klasse. Dass Zwischenlevels wie 9000/18000 gespielt werden, ist meiner Meinung nach eine gute Idee."

Da das Buy-in dem Jahreseinkommen eines durchschnittlichen Arbeiters entspricht, war die Registrierung natürlich einem exklusiven Spielerkreis vorbehalten. Allerdings hieß das nicht automatisch, dass nur gute Spieler dabei waren, fuhr Bonomo fort.

„Das Niveau der Spieler war extrem unterschiedlich. Ich hatte das Glück, am Anfang mit einigen Amateuren am Tisch zu sitzen. Ich habe ein Set gefloppt und mein Gegner ging mit Assen all-in. Das war schon zu Anfang des Turniers."

Ted Forrest
Auf Bonomos Fersen - Ted Forrest.

Bei nur 23 Spielern im Feld hat sich nun aber so etwas wie eine internationale Starauswahl herausgebildet. Begleitet wird Bonomo an Tag 3 von Spielern wie Brian Townsend, Ted Forrest, Andrew „Good2CU" Robl und Greg Ramyer.

Forrest (2.586.000) und Raymer (2.287.000) liegen an zweiter bzw. vierter Stelle. Der Sechstplatzierte Keith Lehr wird heute Abend links von Bonomo sitzen.

Bonomo glaubt dennoch an seine Chance: „Ich mag die Auslosung. Ich habe Position auf die meisten der besseren Spieler an meinem Tisch, und viele wirklich harte Gegner sitzen an anderen Tischen."

Unter den Verbliebenen sind Lex „RaSZi" Veldhus, Alec Torelli, Brian Townsend, Noah Schwartz, David Chiu und Neil Channing.

Vanessa Rousso, J. C. Tran, David Pham und Sorel Mizzi schieden kurz nach Erreichen der Geldränge aus und erhalten damit jeweils $71.858.

 

Die Chip Top Ten:

 

1. Justin Bonomo - 2.678.000

2. Ted Forrest - 2.586.000

3. David "whooookidd" Baker - 2.367.000

4. Greg Raymer - 2.287.000

5. Lex "RaSZi" Veldhuis - 2.103.000

6. Keith Lehr - 1.257.000

7. Vitaly Lunkin - 1.080.000

8. Alec Torelli - 1.025.000

9. Matthew "adz124" Marafioti - 1.003.000

10. Brian "tsarrast" Rast - 912.000

 

 

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