Jungleman12 nimmt Ivey heads-up 250.000 Dollar ab

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Wer ist jungleman?

Jungleman12 gehört sowohl zu den größten Gewinnern des Jahres auf den Nosebleed Limits als auch zu deren größten Mysterien. Niemand weiß, wer wirklich hinter dem Namen steckt, der wohl als Nächster die Durrrr-Challenge spielen wird und Phil Ivey am Wochenende mit 250.000 Dollar Verlust nach Hause geschickt hat.

Ganze hundert Hände wurden am gestrigen Sonntag zwischen jungleman12 und Phil Ivey im (zur Abwechslung mal) No-Limit Hold'em mit Blinds von $500/$1000 gespielt, dann hatte der unbekannte Kontrahent dem großen Meister um knapp 220.000 Dollar erleichtert.

Dass man trotz der unbestreitbaren Fähigkeiten von jungleman12 auch manchmal mit den Pokergöttern in Kontakt stehen muss, um den Meister himself innerhalb einer Session so eine Scharte in den Dollar-Stack zu schlagen, zeigt unter Anderem folgende Hand. Schon vor dem Flop bringen beide Kontrahenten ihr gesamtes Geld in die Mitte und bei einem Pot mit $68.000 werden die Karten aufgedeckt. Ivey ist mit  K K klarer Favorit, während jungleman12 mit  A J Hilfe braucht. Das Board bringt  9 T 8 2 A und der Pot geht mit einem ungewöhnlichen Flush an jungleman12.

Nach seinen Begegnungen mit Phil Ivey, die den Tiger Woods des Poker nicht zum ersten Mal ein paar Stacks gekostet haben, tritt jungleman12 voraussichtlich schon bald auch gegen das andere Wonderkid, nämlich Tom Dwan in den Ring. Angst scheint er schon mal keine zu haben vor den Haien der Nosebleed Limits.

Was weiß man aber noch über den großen Unbekannten? Seine Pokervita fängt anno 2008 an. Er startete bei NL50-Heads-up und erreichte mit seinem extrem aggressiven Spiel schnell NL2000. Im letzten Jahr wanderte er dann von $25/$50-Limit bis in die High-Stakes. Doch im Gegensatz zu Spielern wie Isildur1 scheint jungleman12 seine Grenzen zu kennen.

Einen großen Downswing im November des letzten Jahres beantwortete er mit einem Limitabstieg und arbeitete sich dann wieder nach oben. Seit März hat er fast 2,5 Millionen Dollar eingespielt und gehört damit  zu den großen Abräumern auf Full Tilt.

Hinter dem Screenname soll sich ein 20-jähriger Student verbergen und als potentielle Namen werden Adam Junglen und Daniel Cates in den Raum gestellt. Wer jungleman12 wirklich ist, weiß momentan keiner. Dafür kann man sich MisterX aber zur Nachhilfe mieten. Allerdings verlangt er als Pokerlehrer $1.000 die Stunde. Will man Tipps für die Limits $25/$50 oder höher, berappt man gar $2.000 pro Stunde. Den Blog auf Cardrunners gibt es dagegen gratis.

Flush schlägt Iveys Two Pair.

Kein Showdown - $74.000 für jungleman12.

jungleman12 knackt Ivey's Kings.

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