Zum Gedenken an Johannes Strassmann

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1 Juli 2014, Von: Dirk Oetzmann
Geposted in: PokerZeit Blog , Featured
Zum Gedenken an Johannes Strassmann

Die Leiche des erst 29-jährigen wurde in der slowenischen Hauptstadt Ljubljana aus einem Fluss geborgen. Strassmann hielt sich dort auf, um ein Coaching-Seminar zu leiten. Er galt bereits seit einigen Tagen als vermisst.

Laut der örtlichen Polizei wird ein Gewaltverbrechen ausgeschlossen. Die Ergebnisse der Pbduktion wurden nicht veröffentlicht, aber Strassmann galt als überzeugter Sportler, der keine Drogen nahm und selten Alkohol trank.

Sen enger Freund Duc Ngo begleitete die Mutter des Opfers nach Slowenien, um Johannes zu identifizieren und die notwendigen Dinge in die Wege zu leiten.

In der eigens eingerichteten Facebook-Gruppe schrieb Duc:

Liebe Freunde,

zu unserer grenzenlosen Trauer müssen wir leider bestätigen, dass unser Freund Johannes Strassmann verstorben ist. Der Todeszeitpunkt war gegen Mitternacht in der Nacht zum Sonntag. Es gibt keine Hinweise auf Gewalt. Es war ein schrecklicher Unfall. Johannes war nicht in illegale Pokerpartien involviert.

Die Umstände seines tragischen Todes liegen im Dunkeln. Familie und Freunde schließen einen Selbstmord aus, da Johannes u. A. eine Weltreise sowie weitere Seminar und Turnierteilnahmen plante.

Johannes Strassmann war jahrelang im europäischen und globalen Pokerzirkus präsent – er steht noch immer auf Platz 10 des ewigen EPT-Leaderboards – nahm an zahlreichen Ausgaben der „German High Roller“ teil und war einer der regelmäßigen Gäste beim „Battle of Malta“, an dem er auch in diesem Jahr wieder teilnehmen wollte.

Die Poker-Community hat ein geschätztes und wertvolles Mitglied verloren.

Strassmann hatte auch zu den Medien eine besonders gute Verbindung. Robin Scherr schreibt im PokerStars-Blog:

Die Tatsache, dass Johannes in Zukunft nicht mehr an den Pokertischen anzutreffen sein wird, sich diesen Traum nicht mehr erfüllen kann, ist für mich und viele andere Kollegen einfach nicht greifbar. Aber es ist traurige Realität.

Ähnlich äußert sich Sport1-Kommentator Michael Körner in einem Nachruf „Ein Lachen, das fehlen wird“:

Dass Johannes zur nächsten Produktion von German Highroller nicht mit seinem freundlichen Lachen am Set erscheint, ist für mich noch nicht zu begreifen.

Viele deutsche und internationale Spieler haben ihrer Trauer über Twitter Ausdruck verliehen. Eine Auswahl.

 

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