Johannes Becker aus Deutschland Zweiter beim $50k-PPC der WSOP

Johannes Becker WSOP 2017 PPC
Johannes Becker - erstes WSOP-Turnier in Vegas, gleich Zweiter im prestigeträchtigsten Event

Mit einem Buy-In von 50.000 Dollar ist das Poker Players Championship der WSOP das zweitteuerste Turnier der Serie und hinter dem Main-Event ist der Titel sicherlich der zweitwichtigste dieses Jahres.

Über fünf Tage wurde dieses Turnier nun ausgetragen, 100 Spieler löhnten das Buy-In und am Ende wäre es dem deutschen Spieler Johannes Becker fast gelungen, das Turnier zu gewinnen. In einem spannenden Finale musste er nur dem Briten Elior Sion den vortritt lassen. Dieser gewann mit einer guten Portion Glück das Bracelet und fast 1,4 Millionen Dollar Preisgeld.

Prominentes Teilnehmerfeld

Daniel Negreanu WSOP 2017 PPC
Dnegs: Top-Promi wird Fünfter

Das Poker Players Championship zog zahlreiche namhafte und prominente Spieler an. Unter anderem Daniel Negreanu, Phil Hellmuth, Titelverteidiger Brian Rast, Mike Matusow und Robert und Michael Mizrachi waren dabei. Ansonsten war es vor allem die Online-Szene, die stark vertreten war. Matthew "MUSTAFABET" Ashton, Timofey "Trueteller" Kuznetsov, Ike "luvtheWNBA" Haxton, Elior "CrazyElior" Sion und Alex "Alexonmoon" Luneau zählten im Vorfeld bei den Buchmachern zu den Favoriten auf den Sieg.

Nur drei deutschsprachige Spieler waren im Rennen: Jens Lakemeier, Johannes Becker und Ivo Donev. Während Lakemeier zeitig die Segel streichen musste, schafften es die anderen beiden bis ins Finale und sogar an den Finaltisch.

Gespielt wurde 8-Game, das heißt, das Können im Hold‘em, Omaha, Stud und Draw wurde sowohl im Limit- als auch im No-Limit-Format gefordert.

Ivo Donev nur mit Bad Beat zu stoppen

Ivo Donev WSOP 2017 PPC2
Vierter Platz für den Altmeister

Ivo Donev, der Altmeister aus Österreich nahm an dem Turnier teil, da er den Casino-Besitzer Leon Tsoukernik trainierte. Seine Teilnahme überraschte viele der Pokerszene, doch er spielte sich bis auf den vierten Rang. Am Ende konnte er nur mit einem Bad Beat ausgeschaltet werden. Beim No-Limit-Hold‘em war er mit Königen gegen Fünfen all-in und sein Gegner, Ike Haxton zog sich eine dritte Fünf auf dem River. So wurde es ein Preisgeld in Höhe von fast 420.000 Dollar für Donev und sicherlich auch ein guter Tag für Leon Tsoukernik, der wahrscheinlich einen hohen Anteil an Ivo hielt.

Johannes Becker spielt groß auf

Noch viel besser schlug sich Johannes Becker. Der Name mag vielen deutschen Pokerfreunden nicht sonderlich geläufig sein, doch bei ihm handelt es sich um einen Online-Cash-Game-Sepzialisten, der schon seit Jahren auf den höchsten Limits erfolgreich ist. In den meisten gespielten Varianten hat Becker hunderttausende Hände Erfahrung und entsprechend war seine hervorragende Performance keine Überraschung.

Becker spielte am Final-Table groß auf und gewann in einer monströsen Hand mit Assen gegen Könige gegen Ike Haxton den größten Pot des Turniers bei Spiel zu dritt. Im Heads-Up trat er gegen Elio Sion an und er hatte seinen Kontrahenten mehrmals in den Seilen.

Zu 75% deutsches Bracelet

Tatsächlich kam es zu einer Konfrontation im Omaha, bei der beide Spieler all-in waren und Johannes Becker einer 75-prozentige Gewinnchance hatte. Hätte er diese Hand gewonnen, wäre das Turnier entschieden und er wäre nach Christopher Frank, Jens Lakemeier und Sebastian Langrock der vierte deutsche Bracelet-Sieger dieses Jahres geworden. Doch Fortuna hatte andere Pläne und ließ Elior Sion die Hand gewinnen.

Am Ende hatte der Brite ein klein wenig mehr Glück und bezwang seinen Kontrahenten schlussendlich. Auch wenn Sion ein wenig Glück hatte, ist er ein mehr als verdienter Sieger. Auch er zählt zu der Riege der erfolgreichen und spielstarken Online-Spieler und zeigte im Finale des Poker Players Championships eine sehr starke Leistung.

Elior Sion WInner Pic WSOP 2017 PPC2
Elior "Crazy Elior" Sion gewinnt den Chip-Reese-Pokal

Endergebnis Poker Players Championship

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