Warten auf den großen Cash

JJamila von Perger wsop 2013

Jamila von Perger über Cardcoaches, Las Vegas und den Main Event.

Jamila von Perger ist schon über sechs Wochen in Las Vegas. Die längste Zeit hielt sie sich in den Deepstack-Turnieren der Casinos Venetian und Bellagio auf.

Dort hatte sie auch einige Deep Runs, saß an den letzten drei oder den letzten zwei Tischen bei Turniere mit Buy-ins zwischen $180 und $400.

Dann entschied sie sich, zu einem so hochpreisigen Turnier wie dem $10k Main Event zu wechseln. Unser kanadischer Kollege Arthur Crowson wollte wissen, warum.

PL: Normalerweise spielst du Turniere mit niedrigerem Buy-in. Warum jetzt auch den Main Event?

JvP: Ein paar Freunde haben mich überredet. Sie sagte, der Main Event sei genauso soft wie sonst ein 1000 Dollar Event, was dem entspricht, was ich sonst spiele.

Und sie hatten Recht. Es ist tatsächlich so. Der einzige Unterschied besteht darin, dass ab und zu ein richtig guter Spieler dabei ist.

Von Tisch zu Tisch kann es große Unterschiede geben. Da sind sowohl sehr schlechte als auch sehr gute Spieler dabei.

PL: Wie beginnt deine Pokergeschichte?

JvP: Durch Freunde, die auch spielen. Sie haben mir alles beigebracht. Mein Freund Thomas Butzhammer hat mich eine Zeitlang gecoacht, und von meinem Lebensgefährte habe ich im Lauf des letzten Jahres auch vieles gelernt.

Derzeit läuft es ziemlich gut für mich.

PL: In den letzten Jahren haben deutsche Spieler ziemlich viele gute Ergebnisse erzielt. Woran liegt das?

JvP: Gute Frage. Wir haben eine ziemlich starke Gemeinschaft. Jeder spricht mit jedem, und man unterstützt sich gegenseitig.

Trotzdem ist man sehr diszipliniert und wenig emotional. Deutsche gehen ziemlich hart mit sich ins Gericht, wenn sie Fehler machen. Auch wenn es nur kleine Fehler sind.

PL: Was würde es dir bedeuten, bei deisem Event weit zu kommen?

JvP: Sehr viel. Ich hatte ja noch keinen richtig großen Cash. Ich bin zwar schon oft weit gekommen, aber am vorletzten Tisch war dann immer Schluss.

PL: Wie lief deine Zusammenarbeit mit Cardcoaches?

JvP: Ich habe ein halbes Jahr für sie gearbeitet. Es war nicht meine Firma.

Die Seite richtete sich an Anfänger und Fortgeschrittene, aber für letztere waren andere Coaches zuständig.

Ich habe hauptsächlich Handanalysen für die Anfänger erstellt.

Das war auf Dauer aber ziemlich langweilig, deshalb habe ich mich auch entschlossen, dort aufzuhören.

Jamila von Perger erreichte heute den vierten Tag des WSOP Main Events mit 250.000 Chips. - die Red.

Hier finden Sie den kompletten WSOP Main Event Chipcount nach Tag 3.

 

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