Titelverteidiger James Bord bezahlt Ihre Wettschulden

james bord
"Wir müssen uns eine Basis schaffen" - James Bord.

Jedenfalls, wenn Sie auf den WSOPE Main Event wetten und ein Amerikaner gewinnt. Aber die Europäer sind ja sowieso besser. Sagt Bord.

Der Reihe nach: James Bord, der im letzten Jahr den WSOPE Main Event gewinnen konnte, hat eine Marketing-Kampagne mit Matchbook.com angeleiert. Im Rahmen dieser nicht ganz risikofreien Promotion wird jedem, der auf dieser Seite Wetten zum WSOPE Main Event abschließt, sein Geld zurückerstattet, falls ein US-amerikanischer Spieler der Main Event gewinnt – bis zu $500.

Auf die Frage, warum er das für eine gute Idee hält und die Europäer jetzt eine Edge auf die Nordamerikaner haben sollten, hat Bord eine einfache Antwort: „Wie haben Sam Trickett.“

Leider überlebte Sam Trickett Tag 1B des Main Events nicht und scheidet damit als potenzieller Champion aus.

„Trotzdem, ich glaube, hier in diesem Umfeld sind wir Favorit“, sagte Bord zu PokerListings in Cannes.

„Wir müssen uns jetzt eine Basis für die WSOP Europe schaffen, und dafür brauchen wir einheimische Gewinner.“

Dummerweise haben von den ersten sechs Events bei der WSOPE 2011 allein vier Spieler aus Nordamerika gewonnen. Ein weiteres Bracelet ging nach Australien – Andrew Hinrichsen – und eines an den Amateur Guillaume Humbert aus der Schweiz.

Trotzdem bedeutet die WSOPE den Europäern wohl mehr als den US-Boys.

„So wie die WSOP etwas Besonderes für die Amerikaner ist, ist die WSOPE etwas Besonderes für die Europäer“, sagt Bord. „Wir möchten aus diesem Event gerne das bestmögliche machen, denn Pokereuropa ist eine Macht.“

In den bisherigen vier Ausgaben des Main Events gewannen zwei Europäer – James Bord 2010 und Annette Obrestad 2007 - und zwei Nordamerikaner – John Juanda 2008 und Barry Shulman 2009.

Bord gewann im letzten Jahr 1,3 Mio. Dollar. Bei einem mehr als 70% größeren Feld in diesem Jahr kann der Sieger mit einem noch dickeren Scheck rechnen.

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