IN oder OUT – die Pokerwoche

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Heute mit der Hall of Fame, Poker after Dark, Pokerprofis als Würfelschieber, irischer Arbeitsplatzmisere und einer Initiative pro Poker.

IN

WSOP Poker Hall of Fame

Zehn Spieler wurden auch in diesem Jahr wieder nominiert, und mit Marcel Luske ist ausnahmsweise auch ein Europäer dabei: Marcel Luske, der Fliegende Holländer mit der verkehrt herum aufgesetzten Sonnenbrille.

Seit über 20 Jahren ist Luske ein international angesehener Profi, und seine beiden Beinahe-Finaltischen bei den WSOP Main Events 2003/2004 gelten bis heute als Ausnahmeleistungen in der Pokerwelt.

Ebenfalls nominiert sind: Barry Greenstein, Scotty Nguyen, John Juanda, Huck Seed, Jenifer Hartman, Annie Duke, Linda Johnson, Jack McClelland und Tom McEvoy.

Online-Gambling

Unabhängig vom rechtlichen Status werden Spieler immer weiter spielen. Zu diesem Ergebnis kommt jetzt eine Studie der Universität Iowa. Der Des Moines Register berichtet:

Etwa 5% der Erwachsenen haben in den letzten zwölf Monaten online gespielt. Aufgrund der ständigen Erreichbarkeit im Internet befürchten amerikanische Behörden, dass die Legalisierung von Online-Poker Spielsucht fördern könnte. Laut der Studie ist dies weder zu beweisen noch zu widerlegen.

Die Legalisierung wird derzeit in Washington heiß diskutiert. Zum entscheidenden Argument könnte das Geld werden. „Zurzeit fließen Milliarden Dollar in entfernte Länder, und wir haben keine Ahnung wofür das Geld dort verwendet wird“, sagte Jeff Danielson, der Vorsitzende des Regierungskomitees in Iowa.

Wir sind das Volk

Dank der Initiative „We the people“ des Weißen Hauses konnte die Poker Players Alliance eine Petition für die Legalisierung von Online Poker in den Vereinigten Staaten einreichen.

Um gehört zu werden, benötigt eine solche Petition 5000 Unterstützer innerhalb von 30 Tagen. Lange vor dem Termin sind bereits 8000 Unterschriften eingegangen.

Die Verwaltung hat sofort reagiert und die Mindestanforderungen auf 25.000 Unterschriften heraufgesetzt. Allerdings gilt dies nicht für bereits eingegangen Petitionen. Das Thema muss also diskutiert werden.

veronica dabul
Veronica Dabul.

OUT

Veronica Dabul und Leo Fernandez

Die beiden Pokerprofis wurden in Las Vegas verhaftet, nachdem sie im Casino Wynn über vier Wochen hinweg konstant an den Craps-Tischen gewannen und ca. $700.000 kassierten.

Vorgeworfen wird ihnen „Scooting“. Dabei wird einer der beiden Würfel nicht geworfen, sondern über den Tisch geschoben. Ein geschickter Spieler kann damit den Hausvorteil erheblich minimieren. Das Paar wurde 48h bzw. eine Woche lang festgehalten und muss nun ein mögliches Hausverbot großer Casinos weltweit befürchten.

Ob es zu einem Gerichtsverfahren kommt, steht noch nicht fest.

Jobs in Irland

Wie die Irish Times berichtet, sind wegen der Full Tilt Implosion 500-600 Jobs in Irland in Gefahr. So viele Mitarbeiter beschäftigt FTP allein in zwei Subunternehmen in Dublin – Pocket Kings und Pocket Kings Consulting.

Vor einer Woche war noch von 250 zu streichenden Stellen die Rede.

Beide Firmen stehen in der Anklageliste, die von dem New Yorker Staatsanwalt Preet Bharara letzte Woche vorgelegt wurde.

Die Sprecher der beiden Unternehmen standen der Irish Times für eine Stellungnahme nicht zur Verfügung.

Poker after Dark

Seit Jahren eine der beliebtesten Serien beim Pokerpublikum, ist die Serie Poker after Dark auf mysteriöse Weise komplett vom Bildschirm und den einschlägigen „Tubes“ verschwunden.

Grund dafür ist, dass PAD komplett von Full Tilt Poker finanziert worden ist. Nach dem Aufkommen der erweiterten Klage gegen Howard Lederer und Chris Ferguson stoppte NBC die Ausstrahlung abrupt.

Und das mitten in der üblicherweise eine Woche dauernden Staffel. Die letzte Folge lief am 20. September.

 

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