IN oder OUT – die Pokerwoche

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Skurriles, Vermischtes und Verschiedenes aus der Pokerwelt von Frankreich bis Ostasien, von Comics bis zur Daddelsucht.

IN

WPT

30.000 Chips, 90 min Blind Levels, drei Millionen Dollar Preispool. Soweit die Eckdaten des Großen Preises von Paris. Klasse Voraussetzungen für ein großes Turnier von internationalem Rang.

312 Spieler registrierten sich für das an diesem Wochenende beendete Turnier, das entspricht einer Zunahme von 26% gegenüber der letzten Ausgabe.

Mit PartyPoker hat die WPT einen starken Pokeranbieter im Rücken, und mit der WPT Malta steht schon wieder ein Event an einem Ort an, der nicht nur für eine lebendige Pokerszene bekannt ist, sondern auch ein idealer Platz zum Ausspannen.

Macau

Die Spielermetropole in Fernost ist längst kein Geheimtipp mehr. Tatsächlich hat sie Las Vegas längst hinter sich gelassen, was Umsätze angeht.

Obwohl die Machthaber in Peking nicht gerade begeistert sind, die Devisen nimmt man gerne mit, und 57% Umsatzsteigerung sind ein ziemlich gutes Argument.

Mucking Aces

Der 2+2 User „Eponymus“, der in dem großen Pokerforum schon mit der Serie „Der Online Poker Pate“ für Aufsehen gesorgt hat, legt nun eine neue Comic-Reihe vor, in der sich zunächst alles um den ersten Epic Poker Event dreht. Siehe Bild oben.

In der zweiten Geschichte geht es um Dauer-im-Geld-Platzierer Allen Kessler und Phil Ivey.

Jake Cody

Es macht Spaß, Jake Cody zu sein. Der erst 22-jährige gewann in diesem Jahr sein erstes WSOP-Bracelet, und das in dem prestigeträchtigen $25k Heads-up Event, und stieg damit innerhalb von zwei Jahren vom Nobody zum Triple Crown Träger auf, nachdem er im Januar 2010 schon die EPT Deauville und im August 2010 die WPT London gewonnen hatte.

Jetzt wurde Cody für seine kometenhafte Kariere bei den British Poker Awards als „Spieler des Jahres“ und „Bester Turnierspieler“ ausgezeichnet. Wenn’s mal läuft, dann aber richtig. Schon im Februar war Cody bei den European Poker Awards in Paris zum „Spieler der Jahres“ und zum „Rookie des Jahres“ gewählt worden.

 

OUT

Daddelsucht

Arthur Cyril Hawkins aus Australien hat seine demente Schwiegermutter um über $40.000 gebracht, um seine Spielsucht zu finanzieren.

Der 39-Jährige hatte sich in den Besitz der schwiegermütterlichen Kreditkarte gebracht und innerhalb nur eines Jahres 75 Mal Geld von ihrem Bankkonto abgehoben.

Jetzt wurde der manische Daddler zu 2 ½ Jahren Gefängnis verurteilt, allerdings kann die Strafe nach zehn Monaten zur Bewährung ausgesetzt werden.

Full Tilt Poker

Jetzt beginnt das Ringen um die letzten Minuten. Die Anhörung, bei der FT sein Konzept zur Unternehmensrettung und Auszahlung der Schulden an seine Spieler vorstellen soll, ist um vier Tage auf den 19. September verschoben worden.

Gründe wurden nicht genannt. Warum FT in genau diesen vier Tagen das Ei des Kolumbus finden wird, obwohl ihnen das in den vier Monaten zuvor nicht gelingen wollte, bleibt ein Geheimnis der FT-Repräsentanten.

Dennis Phillips, Tom McEvoy und Bill Chen

Die drei amerikanischen Team-Pro-Mitglieder wurden von PokerStars ausgeladen und erhalten keine neuen Verträge mehr. Möglicherweise waren sie nicht bereit, nach Kanada oder Mexiko auszuwandern und sind deshalb nach dem Black Friday als Online-Spieler nicht mehr interessant.

Phillips und McEvoy saßen beide am Finaltisch des WSOP Main Events. McEvoy gewann den Titel im Jahr 1983, Phillips war einer der ersten November Nine.

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