IN oder OUT – die Pokerwoche

Capture6

Die schönsten und unschönsten Ereignisse der Woche.

IN

Skandalhumor

Was mussten wir in der letzten Woche nicht an schlechten Nachrichten vernehmen. High Staker betrügen, lügen, spielen sich gegenseitig erst die Bälle zu und bewerfen sich dann gegenseitig mit Dreck.

Aber skrupellose Geschäftemacher gibt es in jeder Branche. Am besten, man lacht die Übeltäter einfach aus. Das haben sich auch einige Photoshopkünstler gedacht. Wir haben die besten Bilder zum Girah-Skandal zusammengestellt.

The Brain

Das Orakel aus Ost-Westfalen ist wieder da. Und es muss einfach mal Dampf ablassen: Vor allem, wenn es um Spieler geht, die mit any 2 so tun, als wären es mindestens Könige … und damit auch noch durchkommen.

Kamikaze-Spieler nennt The Brain diese Spezies, und erklärt, wieso die Welt ganz gut ohne sie auskommen könnte. Schlimmer, und daran besteht wenig Zweifel, sind nur noch Bürokraten, die es aus Unkenntnis, Gleichgültigkeit und Dienstpflichtgefühl einem mehr oder weniger ehrenwerten Pokerspieler erschweren, mehr oder weniger legale Pülverchen aus Übersee zu erwerben. Da wiehert der Amtsschimmel!

Zynga Poker

Der geheime Marktführer. Zig Millionen Spieler spielen auf Facebook. Jetzt ist Zynga auch über Google+ verfügbar. Der neue Konkurrent baut in atemberaubendem Tempo einer Spielerbasis auf.

Innerhalb nur eines Monats verzeichnete Google Plus 25 Mio. Nutzer. Zum Vergleich: Zum Aufbau dieser Nutzerzahl benötigte Facebook drei Jahre, bei Twitter waren es ca. 30 Monate.

 

OUT

Daniel Cates

Mit einem überführten Betrüger befreundet zu sein, ist im Poker Business zumindest unglücklich. Ein erfolgreicher Spieler zu sein und trotzdem selbst zu betrügen, z. B. durch Multi-Acounting, ist eine bodenlose Unverschämtheit.

Aber sich dann in einem Interview zu erklären, gegenüber respektablen Persönlichkieten wie Noah Stephenson und Vanessa Selbst, und dann hinterher verlautbaren zu lassen, in dem Interview weiterhin gelogen zu haben, das ist einfach unerträglich dämlich. Wie kann so jemand überhaupt ein profitabler Spieler sein?

Bellagio

Markierte Karten in einem der berühmtesten Casinos der Welt? Kann das sein?

So wird es zumindest von mehreren Spielern kolportiert. Jimmy Fricke war der erste, der das Problem in seinem Twitter-Account ansprach.

Kollege Ryan Rinker bestätigte kurz danach, dass zumindest alle Pik Asse sowie einige Könige markiert seien. Angeblich liegt es an der Art, wie die Karten gelagert werden.

Schon bei der WSOP waren markierte Karten aufgetaucht. Dort war allerdings ein Produktionsfehler verantwortlich.

Besessene Priester

Erinner Sie sich noch an Al Bundys Parodie auf die verlogenen Fernsehpriester, die gerne mal unter Tränen im Fernsehen ihre Sünden gestehen? Ok, Bundy gab damals ironischerweise Sex mit der eigenen Frau zu, die wahren Hochstapler sterben indes nicht aus.

Der ehemalige katholische Geistesmann John Regan eröffnete während seiner Dienstzeit in Chicago ein „Konto für besondere Bedürfnisse“. Von diesem veruntreute er über $200.000 Kirchengelder, wobei er schlauerweise über 400 Mal Bankomaten in Casinos nutzte. Daneben verspielte er auch noch einen Teil seines Erbes.

„Ich bin ein zwanghafter Spieler“, heulte Regan nun vor Gericht. „Es ist eine heimtückische Krankheit, die mich befallen hat.“

Bis zu 15 Jahren Haft drohten dem falschen Priester, doch das Gericht verurteilte ihn nur zu 60 Tagen und 500 Stunden gemeinnütziger Arbeit. Justizia ist blind…

Bitte füllen Sie die erforderlichen Felder korrekt aus.

Es ist ein Fehler aufgetreten!

Sie müssen drei Minuten warten, bevor sie einen weiteren Kommentar abgeben können.

Noch keine Kommentare