IFP Weltmeisterschaft – Naujoks und Reese am Final Table

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Bei der Einzelausscheidung der IFP Weltmeisterschaft steht der Tisch der letzten Neun. Sandra Naujoks ist dort ebenso vertreten wie Tim Reese. Österreichs Vertreter Martin Sturc wurde auf Platz 10 Bubble Boy. Überragende Chipleader sind der Spanier Raul Mestre und der Brasilianer Igor Trafane.

Finaltische werden in diesem Jahr zur deutschen Spezialität. Bei der EPT Loutraki sitzen gleich drei Deutsche und ein Österreicher am letzten Tisch. Und auch in London, bei der Einzelausscheidung zur IFP Weltmeisterschaft wird deutsch gesprochen.

Sowohl Sandra Naujoks als auch Tim Reese haben ein Feld von 130 ausgesuchten Pokerspielern überlebt und kämpfen heute um den Titel des ersten offiziellen Poker-Weltmeisters und 250.000 Siegprämie.

Die Leistung der beiden Vertreter von Team Germany kann nicht groß genug eingeschätzt werden, tummelte sich in Londons County Hall doch alles, was in der internationalen Pokerszene Rang und Namen hat. Bei Namen, wie Gus Hansen, Liv Boeree, Barney Boatman, Mike Sexton, James Akenhead, Tom McEvoy, John Duthie, Fabrice Soulier, Antonio Esfandiari, Barry Greenstein, Marcel Luske, Juha Helppi und Vanessa Selbst denkt man eher an das WSOP Main Event, als an eine Veranstaltung, die heuer zum ersten Mal stattfindet.

Auch Team Germany war wieder mit vollem Line-up vertreten. Sogar Weltmeister Pius Heinz ließ sich blicken, musste sich aber bereits nach Level 4 verabschieden. Auch Tobias Reinkemeier, Martin Vogl und Moritz Kranich war kein langes Turnier beschieden.

Allerdings waren die Skills in dem von Thomas Kremser geleiteten Turnier nicht ganz so stark gefragt, wie noch beim Nations Cup. Es gab zwar 10.000 Chips aber die Blinds starteten bei 50/ 100 und die Levels dauerten auch nur 45 Minuten.

So war es auch kein Wunder, dass man an einem Turniertag von 130 Spielern auf neun herunterspielen konnte. Trotz des gestiegenen Glücksfaktors war die Performance der deutschsprachigen Spieler auf neue beeindruckend. Bei noch 15 verbliebenen Spielern waren neben Sandra Naujoks und Tim Reese auch noch Sebastian Ruthenberg und Österreichs Repräsentant Martin Sturc mit im Rennen.

Sebastian Ruthenberg erwischte es dann auf Platz 13 und Martin Sturc, den Präsidenten der Austrian Pokersport Association (APSA) auf der Bubble. Sturc ging mit A Q all in und bekam gegen die Queens des Brasilianers Igor Trafane keine Hilfe. Der Österreicher verpasste somit nicht nur „The Table“, sondern auch die Geldränge.

Als überragender Chipleader führt heute der Spanier Raul Mestre den Final table an. Mestre ist sowohl live als auch online eine große Nummer und fällt immer mal wieder durch wilde Ausraster auf. Verfolgt wird er vom Brasilianer Igor Trafane. Bekanntester Name hinter Sandra Naujoks dürfte die Britin Vicky Coren sein, die nicht nur als erste Frau eine EPT gewinnen konnte, sondern vor allem auch für ihren Poker-Blog im englischen Guadian bekannt ist.

Und so gehen die letzten Neun heute ins Rennen:

  • Seat 1 – Igor Trafane (Brazil), 369.000
  • Seat 2 – Sandra Naujoks (Germany), 167.000
  • Seat 3 – Takuo Serita (Japan), 41.000
  • Seat 4 – Kinichi Nakata (Japan), 29.000
  • Seat 5 –Victoria Coren (United Kingdom), 204.000
  • Seat 6 – Slavko Tomic (Serbia), 44.000
  • Seat 7 – Marsha Waggoner (Australia), 32.000
  • Seat 8 – Tim Reese (Germany), 44.000
  • Seat 9 –Raul Mestre (Spain), 426.000

 

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