IFP Pokerweltmeisterschaft – Nations Cup mit Pius Heinz

wsop main event 2011 final table pius heinz

Die International Federation of Poker (IFP) hat sich auf die Fahnen geschrieben, Poker als so genannten Mind-Sport zu etablieren. Dafür findet in London nun erstmals eine Weltmeisterschaft statt. Um den Glücksfaktor zu minimieren, wird im Duplicate Poker Format gespielt. Beim heute beginnenden Nations Cup ist auch Deutschland mit am Start. Und zwar mit den Besten, die man hierzulande zu bieten hat.

Der Pokerweltmeister wird natürlich in Las Vegas gekürt und zwar nach Abschluss des WSOP Main Events. Pius Heinz, der amtierende Champion aus Deutschland kann sich den Titel aber kurioserweise nun innerhalb weniger Wochen zum zweiten Mal sichern.

Denn heute beginnt in London die erste Pokerweltmeisterschaft, die sich auch als solche bezeichnet. Ausrichter ist die International Federation of Poker (IFP). Die Veranstaltung beginnt heute und endet am Sonntag den 20. November mit der Krönung des ersten offiziellen Pokerweltmeisters. Vorher allerdings wird der Nations Cup, der Wettbewerb der Nationalmannschaften ausgetragen. Im deutschen Team spielt auch Pius Heinz.

ifp logo

Besonders begeistert über das Zustandekommen und die hochklassige Beteiligung des Events zeigte sich IPF Präsident Anthony Holden:

„Der Nations Cup wird alles das repräsentieren, was am Intelligenz-Sport gut und spannend ist. Einige der besten Spieler werden in diesem Cup auch den Reiz einer Auseinandersetzung zwischen verschiedenen Ländern erneuern. Das ist im Pokersport ansonsten ja nicht so der Fall.”

Zum Turnierformat des Duplicate Poker sagte Holden:

„Es ist außerdem in unserem Interesse, dass der Glücksfaktor in unserem Wettkampf weites gehend minimiert ist. Poker wird von Millionen weltweit gespielt und Duplicate Poker ist dabei wohl die purste Form des Spiels. Die Kontrahenten kämpfen gegeneinander ohne, dass der Zufall eine große Rolle spielen würde. Ich glaube, dass das der beste Weg ist, um Poker als Strategiespiel und Mind Sport zu repräsentieren.

Beim zweitägigen Nations’ Cup treten zwölf Nationen an. Darunter die USA, Großbritannien, Deutschland, Japan, Australien, Irland, Spanien, Holland und Dänemark. Die Teams bestehen aus jeweils sechs Spielern und zwei Ersatzspielern. Für Deutschland sind dabei:

Pius Heinz, Sandra Naujoks, Tim Reese, Hans Martin Vogl, Sebastian Ruthenberg, Moritz Kranich, Konstantin Bücherl und Tobias Reinkemeier.

Außerdem dabei im Kampf um den Titel des Team-Weltmeisters: Barry Greenstein, Antonio Esfandiari, Vanessa Selbst, Sam Trickett, Liv Boeree, Sam Holden, Andy Black, Padraig Parkinson, Eoghan O’Dea, Marcel Luske, David Benyamine, Fabrice Soulier, Tony G. und Gus Hansen.

Gespielt wird Texas Hold'em in der Variante „Duplicate poker“, bei welcher der Glücksfaktor nahezu ausgeschaltet ist. An allen Tischen bekommen die Spieler auf denselben Plätzen die gleichen Karten und auch das Board ist identisch. Somit haben alle Teams exakt dieselben Voraussetzungen und einzig und allein die Skills entscheiden. Damit keine Informationen zwischen den Tischen ausgetauscht werden können, wird der Nationscup übrigens in den Kabinen des Londoner Riesenrads ausgetragen.

Das Siegerteam erhält übrigens ein Preisgeld von 250.000 Dollar. Doppelt so hoch ist der Preispool bei dem am Samstag beginnenden Einzelwettbewerb. Bei der Veranstaltung „The Table“ treten 130 Pokerspieler ausgesuchte Spieler gegeneinander an, um den Pokerweltmeister zu küren.

PokerZeit wird täglich von der IFP-Pokerweltmeisterschaft berichten.

Der Video-Clip zeigt Anthony Holden beim Auslosen der Sitze für alle Teams.

 

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