Huck im Glück: Seed gewinnt NBC Heads-up

Huck Seed
Huck Seed, Gewinner der NBC National Heads-up Championship 2009.

Er ist nicht nur der einzige Spieler, der bisher jedes Jahr bei der NHUPC ins Geld gekommen ist, er ist in der fünften Ausgabe des Turniers auch erstmals als Sieger aus dem Turnier hervorgegangen.

 

Nachdem er schon in den ersten beiden Jahren bis ins Halbfinale gekommen war und 2008 die Canadian Open Poker Championship, ebenfalls ein Heads-up Event, für sich entscheiden konnte, zementierte Huck Seed mit seinem neuerlichen Triumph seinen Ruf als einer der besten Heads-up-Spieler der Welt.

Der Main Event Gewinner von 1996 ist allerdings zu bescheiden, um das öffentlich einzugestehen.

Auf seinen Status als einer der weltweit besten im Mann gegen Mann angesprochen, antwortete er: „Na ja, das bin ich nicht wirklich. Ich habe einfach viel Spaß bei diesen Turnieren und eben auch ein paar gute Strähnen bekommen."

In den drei Turniertagen im Caesar's Palace in Las Vegas besiegte Seed keine Geringeren als Jonathan Little, Gus Hansen, Glen Chorny, David Oppenheim und Sam Farha auf dem Weg ins Finale.

Dort gewann er gegen Vanessa Rousso gleich die ersten beiden Partien und konnte sich damit im Modus Best-of-Three den Gesamtsieg und $500.000 Prämie sichern.

"Ich hatte die ganze Zeit das Gefühl, ihr einen Schritt voraus zu sein", sagte er über das Match gegen Rousso, die am Wochenende in Las Vegas einige Zuschauer in Erstaunen versetzte, nachdem sie als erste Frau in das Finale dieses Turniers einzog und dabei immerhin Doyle Brunson, Ohil Ivey, Paul Wasicka, Daniel Negreanu und Bertrand "Elky" Grospellier aus dem Weg räumte.

Die NBC Heads-up Championship wurde in der Vergangenheit wegen ihrer zu schnellen Blindstruktur kritisiert, die das Glück zu einem weit wichtigeren Faktor werden ließe, als dies gut für das Turnier wäre. Seed ist allerdings nicht dieser Meinung.

Huck Seed
Vorjahressieger Chris Ferguson gratuliert dem neuen Champion.

„Ich glaube, dass Können hier durchaus ein große Rolle spielt. Natürlich keine ganz so große wie bei einer Geschichte wie der durrrr-Challenge, wo man eine ganze Woche lang 50.000 Hände heads-up spielt. Da ist das Können noch mal viel wichtiger. Aber das hier ist eben live Poker, man kann den Gegner sehen und jede einzelne Hand erfordert viel Geschick. Deshalb ist das Glück hier nicht überrepräsentiert."

Farha erwies sich als stärkster Gegner, er brachte Seed im Halbfinale mehrfach an den Rand einer Niederlage. „In dem Spiel gegen Sammy fühlte ich mich ein wenig ausgelaugt. Ich war angespannt und frustriert und irgendwie nicht locker genug."

Kurz nachdem er den Pokal in Empfang genommen hatte, zeigte sich Seed von dem langen Tag erschöpft und verabschiedete sich. „Ich bin ziemlich früh aufgestanden", sagte er. „Gestern bin ich um 9.30 Uhr ins Bett gegangen, also ist es jetzt schon ein bisschen spät für mich."

 

Alle Ergebnisse der NBC National Heads-Up Poker Championship 2009 finden Sie hier.

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